Querfurt damals und heute

Querfurt damals und heute

Auteur
:   Ute Müller
Gemeente
:   Die Presse in alten Ansichten
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6577-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Querfurt damals und heute'

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S3 Der HaltepunktThaldorf erhielt nach 1904 ein kleines Schaltergebäude. Damit mußten die Fahrkarten nicht mehr im Schützenhaus oder beim Zugführer gekauft werden, sondern konnten an Ort und Stelle - am Schalter - erworben werden. Mit der Stillegung der Strecke im [anuar 1999 ging dieses Gebäude in privaten Hand über.

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S4 Dieses gründerzeitliche Geschäftshaus steht am Lederberg. Durch den Bau der äußeren Stadtmauer kamen die Anwohner der Straße in den Schutz der Stadt. Einstmals Vorstadt gehört die Straße heute zur Altstadt. Ihren Namen bekam sie von den zahlreich dort angesiedelten 'Làdcrn' oder Fuhrleuten.

Am Lederbergischen Tor außerhalb der Stadt stand in früheren Zeiten der Querfurter Galgen.

QUERFURT. Lederberg, oberer Teil,

SS Unverändert schön zeigt sich das Haus am Lederberg dem Beschauer. Im Bild rechts sieht man die Treppe, die neben dem Haus zur Sitzenstraße herunterführt. Die Sitzenstraße zählt zu den ältesten Querfurter Straßen. Worauf ihr Name zurückzuführen ist, kann nicht mehr erklärt werden.

56 Unterhalb der Burg wurde im Iahr 1906 eine Badeanstalt angelegt. Auf dem alten Foto ist deutlich der dichte Zaun zu erkennen, der die Badenden vor neugierigen Blicken schützen sollte und die Holztreppen auf denen man gemächlich ins Wasser steigen konnte. Das Bad wurde mit dem Licht-und Luftbad verbunden, das der Männerturnverein 1909 erbaute und der Stadt schenkte. 1950 halfen die Bürger bei der Renovierung des Bades. Drei [ahre später wurden neue Umkleidekabinen gebaut. 1977 renovierte man das Schwimmbad ein weiteres Mal. Das Becken wurde auf eine Bahnlänge von 25 m erweitert.

57 So sieht das Bad nach dem Umbau von 1996 aus. Es erhielt eine große Rutsche und eine Solaranlage.

58 Querfurt besitzt einen der ältesten Friedhöfe Deutschlands. Die Grabdenkmäler stammen aus drei [ahrhunderten. An der barocken Friedhofskapelle wurde im Laufe der [ahre baulich nichts verändert. Aber die riesige Linde, Schlaf-Linde genanntder Dichter Johannes Schlaf hatte ihr eines seiner schönsten Gedichte gewidmet mußte im Iahr 1998 weichen. Der imposante Baum drohte

auf das Gebäude zu stürzen. Eine junge Linde ist an gleicher Stelle gepflanzt worden. An der Friedhofskapelle wurde 1922 anläßlich seines 60. Geburtstages ein Johannes-Schlaf-Denkmal errichtet. Die Kapelle ist eine Durchgangskapelle.

S9 Hier ist das Grabmal von Anna Regina Lasse abgebildet. Das 1 Sjährige Mädchen kam 29. August 1678 bei dem größten Stadtbrand, den Querfurt je erlebt hat, ums Leben. Sie erstickte mit drei weiteren Frauen im Keller des 'Goldenen Löwen'. Der verzweifelte Vater, Ratsherr und Obermünzmeister Christian Lasse, errichtete seiner Tochter das schönste Grabmal des Friedhofs. Bekleidet mit einem prächtigen Kleid ließ er sie in Stein hauen. Eine Blume in der linken Hand, die Rechte auf einem Buch, sicher der Bibel mit einem Kruzifix im Hintergrund, ist sie zum Symbol für Reinheit und Glauben geworden. Zu jung zum Sterben lebt sie bis

heute in der Legende fort. Darin heißt es, daß sie den Querfurtern erscheint, um sie zu warnen, wenn neue Feuergefahr droht. Als die Legende entstand - in einer ländlich geprägten Stadt wie Querfurt mit Scheunen voller Stroh und strohgedeckten Dächern - war das eine Aufgabe, die viel Wachsamkeit und Fleiß von einer geisternden Jungfrau erforderte.

60 Querfurt hat eine günstige Verkehrsanbindung. Das hat aber auch zur Folge, daß für viele Autos die Stadt nur eine Durchfahrtsstation ist. Um diese immer größer werdendeAutoflut auch in Richtung Eisleben und Röblingen zu bewältigen, wurde ähnlich wie am Gericht auch hier ein Kreisverkehr gebaut. Rückstaus bis weit in die Stadt können sich nun nicht mehr so schnell bilden. Das Haus im Mittelpunkt des Bildes war früher einmal eine der vielen Querfurter Gaststätten. Die Gaststätte 'Zum Stadttor' (Wohlert) beherbergte ab 1970 den Club der Volks soli -

darität. Heute hat die Kreishandwerkskammer dort Einzug gehalten.

Auch hier ist das ehemalige Stadttor, 'DöcklitzerTor' genannt, in der Straße kenntlich gemacht worden. Die von

diesem Knotenpunkt nach Eisleben führende Straße wurde 1867/68 zur befestigten Chaussee ausgebaut.

Ouerfurt

61 Die Reste der Stadtmauern sind neben den Grundmauern des Rathauses und der Stadtkirche die ältesten Zeitzeugen Querfurts. Die fast vollständig erhaltene innere Stadtmauer stammt aus dem IS. Jahrhundert. Ihr Vorgängerbau aus dem 12. [ahrhundert hatte etwa die gleiche Lage. Sie war in allen [ahren aus Gründen derWehrhaftigkeit immer wieder erneuert worden. Die Mauer hatte zwei Tore: das NebraerTor (Hirttor) in Höhe der Neuen Straße und das Tränktor. Später fügte man noch die Steinwegpforte ein. Die DoppeItoranlage des NebraerTors ist durch helle Steineinlagen in der heutigen Straße sichtbar gemacht worden. Besonders ge-

litten hat die Stadtmauer unter den Schweden während des Dreißigjährigen Krieges. General Graf Königsmark ließ sie am NebraerTor und an der Schloßbrücke 1643 niederreißen.

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