Querfurt damals und heute

Querfurt damals und heute

Auteur
:   Ute Müller
Gemeente
:   Die Presse in alten Ansichten
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6577-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Querfurt damals und heute'

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62 Im Rahmen der Sanierung erwarb die Stadt die im Schießgraben befindlichen Gebäude. Sie wurden abgebrochen, die innere Stadtmauer freigelegt und instandgesetzt und davor Grünflächen angelegt. Das auf beiden Fotos im Hintergrund erkennbare Gebäude aus der Gründerzeit Nebraer Straße 17 wurde ebenfalls vollständig saniert.

Vom Schießgraben führt die Stadtmauer weiter über die Klippe, den Graben, Hinterm Wehr bis zur Burg.

63 Die äußere Stadtmauer entstand im 14. [ahrhundert. Vororte wurden einbezogen und erhielten städtischen Schutz und die vergrößerte Stadt festigte ihr Einflußgebiet. Die neue Stadtmauer erhielt fünfStadttore: das DöcklitzerTor, das äußere Nebraer Tor, das LederbergerTor, das Spiegeltor, das Steintor und dazu zwanzig Wachtürme. Zur Stadt gehörten jetzt, neben Altstadt und Braunsgasse, Steinweg (Merseburger Straße), Lederberg, Klostergasse, Neuendorfund der neue Markt (Freimarkt). Dieser Rundturm an der Westseite der äußeren Stadtmauer blieb erhalten und wurde restauriert. Er ist heute Bestandteil der Anlage des Stadtbades.

64 Entlang der Geistpromenade am Unteren Freimarkt wurde die äußere Stadtmauer ebenfalls saniert. In der Scheune im Bildhintergrund befinden sich Reste eines Runden Wehrturmes.

65 Notgeld ist Geldersatz, der vorübergehend von örtlichen Behörden, aber auch privaten Firmen ohne gesetzliche Regelung gedruckt werden kann, um den Zahlungsverkehr weiter aufrecht zu erhalten. Diese Notwendigkeit ergab sich im Ersten Weltkrieg für die ersten deutschen Städte schon 191 6, nachdem alles verfügbare Kupfer, Nickel und Silber 'kriegsverwendet' wurde und das prägen von Münzen 1915/16 eingestellt worden war.

1917 gab der Kreisausschuß des Kreises Querfurt Kleingeldersatzscheine, also Notgeld, zu 10 und SO Pfennig heraus. Bescheiden mit den nötigsten Angaben versehen wurden sie auf schlechtem Papier gedruckt und waren schnell verschlissen. Schon 1918 mußten Kleingeldersatzmarken aus Zink zu 5 Pfennig und aus Eisen zu 10 und SO Pfennig geprägt werden. Zwei [ahre später erschien eine neue Serie ähnlich einfach ausgestatteter Scheine wie 191 7. In diesem [ahr gab auch die Firma Richard Iaeckel Notgeld heraus. Die kleinen Scheine erhielten wider Erwarten einen Sammlerwert.

1921 entschlossen sich die Väter des Landkreises zu einem erneuten, diesmal bunten und künstlerisch gestalteten Druck von Notgeld.

Heinz Schiest'l aus Würzburg entwarf das künstlerische Notgeld, das beidseitig bedruckt gelungene Bilder der Stadt und deren Vergangenheit zeigt, dazu Sinnsprüche wie auf dem abgebildeten 50-Pfennig-Schein. Ihr Abgabedatum war der 24. August 1921. Im Frühjahr 192 2 wurde das Herstellen von Notgeld verboten. Die Originalentwürfe des Würzburger Meisters werden auf der Burg wohl verwahrt.

66 Dieses Luftbild zeigt nur den Süden der Stadt nicht. Aber die markanten Punkte der Stadt sind deutlich zu erkennen. Da ist die große Burg. Man sieht das Wasser des Schwimmbades. Die Stadtkirche, der Rathausturm und das Schulgebäude der Sekundarschule I heben sich deutlich ab.

Im Hintergrund fallen die riesigen Silos des Mischfutterwerkes auf. Sie wurden zum zweiten Wahrzeichen der Stadt und zeugen für die nach wie vor landwirtschaftliche Nutzung des Querfurter Landes.

Quellen

Historisches Denkmahl; Christian Webel, Verlag Jaeckel Querfurt, 1928.

Die Stadt und Burg Querfurt in Wort und Bild; Verlag Jaeckel Querfurt.

Querfurter Kreisblatt vom 25. Dezember 1900. QuerfurterTageblatt vom 1. Dezember 1928. Sachsen-Anhalt Iournal für Natur- und Heimatfreunde; 8. Jahrgang Nr. 3, 1998

Archiv Burg Querfurt: Bild 1-3; 17; 19; 24; 26; 29; 34-35; 40; 43;47;54-55;60;64; 74;76.

Archiv Stadt Querfurt: Bild 4-16; 18; 20-23; 25; 27-28; 30-33; 36-39;40-42;44-46;48-53;56-59;61-62;65-70;72-73;75; 77-88; 89.

Heidrun Heintze: Bild 71; 90; 91.

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