Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1

Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rainer W. Müller
Gemeente
:   Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3069-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

9. Rechts unten 'die alte Post'. In diesem Haus in der Marienstraße 13 war ab 1908 das 'Kaiserliche Postamt' untergebracht. 1938 wurde ein Postneubau in der Rathausstraße bezogen, der heute noch .steht. Mittlerweile hat sich der Bereich an der Ecke Marienstraße/Rathausstraße verändert. Die alte Berufsschule (links hinter dem Baum) gibt es nicht mehr; das Haus Thome stellt sich mit einer anderen Fassade dar.

.s->:

10. Im Jahre 1864 wurde die erste Quierschieder Kirche, St. Marien, gebaut. Das erste eucharistische Opfer war allerdings bereits am 10. August 1862 im Mädchenschulhaus (spätere Berufsschule) gefeiert worden. Pastor Österling aus Heusweiler war es zu verdanken, daß den Quierschieder Katholiken dieses Glück zuteil wurde, denn er hatte erkannt, daß im Fischbachtal eine neue Pfarrei gegründet werden mußte.

11. Heute kennt ihn sicher keiner mehr, den 'Vetter Fuhrpeter'; er war der erste Quierschieder Schullehrer ab dem Jahre 1811. Für 90 Taler Gehalt und der Nutznießung von einem halben Morgen Land übernahm Lehrer Peter Schmidt - er war ein echter Lehrer 1834 diese Aufgabe. Er wohnte in dem damals neu erbauten sogenannten kleinen Schulhaus an der Kirche; es war das erste in Quierschied.

12. Die Humesstraße in Quierschied im Jahre 1910 mit Bliek auf die Marienkirche. Der Name darf wohl abgeleitet werden vom Lateinischen 'humor' = Feuchtigkeit und dem Adjektiv 'hurnidus', was feucht, naß bedeutet. Mit Humes wird bestimmt eine wasserdurchflossene Wiese (Fischbachtal in der Nähe) gemeint.

13. Ganz bösartige Mitbürger sprachen im Zusammenhang mit dem Quierschieder FreiSchwimmbad sogar von einem 'Krottenpfuhl' . In der Tat, die Wasserqualität soll früher oft nicht die beste gewesen sein. Das Bad ist mehrfach renoviert worden, die Liegewiesen wurden erweitert, die Wasserqualität erheblich verbessert. Heute sieht man im ehemaligen 'SumpfpfuW' sogar bis auf den Boden.

14. Wenn Mädchen und Jungen zur ersten heiligen Kommunion gehen, so ist dies auch heute noch ein Ereignis, an dem viele Menschen teilhaben. Die langen Prozessionen allerdings gibt es nicht mehr. Wie sich viele noch erinnern können, gingen sie früher vom Steinbergschulhaus durch die Holzer Straße und die Marienstraße zur Kirche; wie unser Bild zeigt, alles in festlicher Kleidung.

15. Als das Quierschieder Rathaus 1905 eingeweiht wurde, entsprachen die räumlichen Verhältnisse auch der Einwohnerzahl. Nachdem Fischbach und Göttelborn in die Bürgermeisterei eingegliedert wurden, mußte man das Rathaus 1925 und 1926 durch einen Anbau erweitern. Der obere Teil (durch drei Fenster in der Front festzustellen) wurde angebaut und mit einem Darlehen der Kreissparkasse finanziert.

16. Der erste Arzt in Quierschied war Dr. Senge; er kam 1893, nachdem die Gemeinde vorher von Sulzbach aus versorgt worden war. Unser Foto aus dem Jahre 1900 zeigt ihn in dem damals üblichen Fortbewegungsmittel am Mühlenberg auf dem Weg zu einem Patienten. Dr. Senge, der auch das Rote Kreuz im Ort leitete, blieb bis zum 1. April 1917 in Quierschied; sein Nachfolger war Dr. Faber.

17. Das im Volksmund bekannte Quierschieder 'Gänsebrückchen'. Bis etwa 1890 soll es hier einen Weiher am Fuße des Mühlenbergs gegeben haben, dessen Oberfläche von einer Gänseherde bevölkert wurde. Später wurde der Weiher trockengelegt und in eine Wiese verwandelt. Das Gänsebrückchen führte noch viele Jahrzehnte über das sumpfige Gelände.

'- -.

'.;;

18. Im Jahre 1910 entstand dieses Bild vom sogenannten 'Franzosenacker' aus. Es handelte sich um das Gelände nördlich des neuen Bahnhofsdamm-Weges (jetzt abgerissen und durch Brücke ersetzt). Nach dem Feldzug Napoleons in Rußland sollen dort 1812 zurückflutende Franzosen biwakiert haben. Im Hintergrund dieses Bildes: Die Humesstraße.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2022 Uitgeverij Europese Bibliotheek