Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1

Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rainer W. Müller
Gemeente
:   Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3069-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

39. Gerade jetzt erst hatte der 'Kittelklub' , genau gesagt, der 'Klub Fröhlichkeit' seinen 70. Geburtstag gefeiert. Dieses Foto aus dem Jahre 1911 in Högels Gartenwirtschaft zeigt die Mitglieder drei Jahre nach der Gründung an der Kirmes. Vorne links (mit Schild) erkennt man Johann Sehn, in der Mitte (den Hammel festhaltend) H. Zapp und rechts außen H. Werber. In der Mitte (mit 'Stiefel' und im weißen Kittel) der Gastwirt, genannt 'Högels Dick'.

40. So sah es in den zwanziger Jahren zwischen Quierschied und Brefeld aus, als das Viadukt der Fischbachbahn bei Brefeld gebaut worden war. Heute ist dieses Viadukt nicht mehr zu erkennen, da die Pfeiler zugeschüttet wurden.

41. Dieses Bild zeigt den Beginn des Omnibusverkehrs in Quierschied im Jahre 1924, als Sulzbach, Quierschied, Göttelborn und Wahlschied eine öffentliche Kraftverkehrslinie einrichteten; die Geschäftsführung lag beim Amt Quierschied. Willi Naumann (Hilles), Alois Bohn und Peter Kartes (auf unserem Bild von links gesehen) waren die ersten 'Chauffeure' auf diesem Bus der Marke Rosche-Schneider. Am Fenster des Busses Toni Meiser. 1934 ging der Omnibusverkehr auf den Unternehmer Alois Philippi über.

42. Das Jahrgeding von 1466 weist durch den Namen 'Kollwald' darauf hin, daß in Quierschied schon früh Kohlen gegraben wurden. Mit der Gründung der Quierschieder Glashütte wurde auch die Grube in Betrieb genommen; 1850 begarm man mit dem Abbau im Kohlbachtal. Der Stolleneingang am Ende des Schienenwegs zur Glashütte ist heute noch vorhanden. Bis dorthin führte von der Ortsmitte aus ein Weg, der Grubenweg. Unser Bild zeigt ihn im Jahre 1930. Auch der Schienenweg hat seinen Namen von diesem alten Stollen, denn über ihn - dort lagen Gleise - wurden die Kohlen zur Glashütte geschoben.

Ouiers ijlt: !.

am K( il bachweih r.

43. Wo damals der romantische Kohlbachweiher lag, steht heute eines der größten Kraftwerke auf Steinkohlebasis in Europa. Es war eine rechte Idylle: Im Frühjahr, Sommer und Herbst konnte man Boot fahren, im Winter traf sich hier die Quierschieder Jugend zum Eislaufen. Trotzdem gab es auch Ärger, denn zumindest auf der einen Seite des Weihers (hier im Jahre 1920 aufgenommen) durften nur die Töchter der Bergbeamten ins Wasser. Man erkennt links noch die Holzkabinen und den Steg, von dessen Planken aus man einen Kopfsprung wagen durfte.

44. Dieses Foto entstand am sogenannten 'Kornblumentag' im Jahre 1912, als der Quierschieder Turnverein vor der Gartenwirtschaft Högel eine Pyramide baute. In der Mitte stehen die Veteranen der Kriege 1864-1866 und 1807. Mit Spitzhelm ist Oberstabsarzt Dr. Senge zu erkennen. Am Kornblumentag, der zur Erinnerung an die Königin Luise gefeiert wurde, sammelte man für die Invaliden aus den Kriegen in den oben genarmten Jahren.

45. Er spielte zu seiner Zeit eine große Rolle in Quierschied: Maschinensteiger Nikolaus Schneider. Er gründete die Feuerwehr und das Rote Kreuz und war erster Ehrenvorsitzender des Turnvereins Quierschied. Nikolaus Schneider, der Großvater des späteren TV-Vorsitzenden und Ehrenpräsidenten Adolf Hewer, war lange Zeit auch erster Beigeordneter der Gemeinde. Als Obermaat war er mit seinem Schulschiff 'Hertha' auch bei der Einweihung des SuezKanals dabei.

46. Das Quierschieder Elektrizitätswerk wurde am 4. September 1904 gegründet. Gründer war der Metzgermeister Peter Bost (rechts unten). Als Betriebsleiter verpflichtete er Elektromeister Wilhelm Claß (links oben); er war vorher auf der Quierschieder Glashütte bei Vopelius beschäftigt. Mit zwei Sauggasmotoren, die 75 und 100 PS leisteten, wurden 50 beziehungsweise 75 Kw abgegeben. Zu den ersten Stromabnehmern zählten die Metzgerei und Gasthaus Bost sowie die Bäckerei Martin am Alten Markt. Unser Bild stammt aus dem Jahre 1925.

47. Ein Dokument des technischen Fortschritts: Das Kraftwerk Weiher. 1918 ging die erste Maschine in Betrieb. Insgesamt wurden in diesem Werk I vier Turbosätze (22 MW) und acht Kessel (IlO Tonnen/Stunde) gebaut. Weiher I wurde mit vier Maschinen (114 MW und sechs Kesseln (600 t/h) ab 1943 gebaut. Weiher II folgte 1963-1964 mit zwei Turbinen (300 MW) und vier Kesseln (960 t/h), 1976 ging Weiher III als das zu dieser Zeit größte Steinkohlekraftwerk in der Bundesrepublik mit 650 MW Leistung (1966 t/h) in Betrieb.

48. Im Jahre 1911 stellte sich Pastor Honnef von der Pfarrei St. Marien (fünfter von rechts in der ersten Reihe) mit dem katholischen Jünglingsverein dem Fotografen. Das Bild wurde eine wirkungsvolle Fotomontage mit der Kirche (links) und dem Pfarrhaus. Die Mitglieder des Jünglingsvereins spielten Theater (in Pitz Saal), widmeten sich religiösen Themen und pflegten das Turnen. Bekannt waren die Feiern am A1oisiustag.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2022 Uitgeverij Europese Bibliotheek