Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1

Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rainer W. Müller
Gemeente
:   Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3069-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1'

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49. So sah es in den zwanziger Jahren und noch lange Zeit später im Fischbachtal mit Bliek auf 'Heinrichs Haus' aus: Eine romantische Partie für Spaziergänger. Heute läuft eine Umgehungsstraße durch das Tal und der Osthang ist völlig bebaut. Der Name des Viertels: Am Heinrichshaus.

50. Eines der ältesten Gasthäuser im Ort ist das Lokal Högel-Bohn am Alten Markt. Es war früher auch wegen seiner schönen Gartenwirtschaft beliebt. Auf dieser Postkarte ist die Kutsche eines Weinreisenden aus Saarbrücken zu sehen, der so dick gewesen sein soll, daß die Benutzung eines anderen Verkehrsmittels für ihn nicht möglich war.

51. Der Alte Markt - wir haben ihn in diesem Buch schon einmal in einem früheren Zustand gesehen - präsentiert sich hier in einer Form, die noch vielen Quierschiedern bekannt sein dürfte. 1930 waren bereits die Bürgersteige angelegt. Der Eingang zur Gaststätte Högel (rechts) liegt noch vor dem Haus.

52. Die Glashütte in Quierschied, die nach dem Ersten Weltkrieg endgültig ihre Produktion einstellte, prägte den Ort erheblich. Die Glasmacher wohnten meist im Ortsteil Glashütte (unser Bild). Sie bildeten einen bevorzugten Stand, denn sie übertrafen die Löhne der Bergleute erheblich. Ein Bläser verdiente im Schnitt (um die Jahrhundertwende) etwa 200 DM, der erste Gamin 125, der zweite 70 Mark. Für Strecker gab es 195 Mark, für Glasschneider etwa 125 Mark.

53. Im Volksmund waren immer schnell Begriffe gefunden, die bereitwillig von der Bevölkerung übernommen wurden. Bis in die Jetztzeit hört man von älteren Bürgern zuweilen noch den Namen 'Lattengasse' als Bezeichnung für die Gertrudstraße. Lattengasse deshalb, weil eine Seite der schmalen Straße völlig von einem Zaun aus Holzlatten begrenzt war.

54. Im Vordergrund der Brunnen am Käsborn, den man an diese Stelle versetzt und neu gefaßt hatte. Links das umgestaltete Haus Martin, das später weiter aufgestockt wurde und die Brunnen-Drogerie beherbergte.

55. Die Fischbacher Katholiken wollten in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Kapelle bauen; aber es reichte nur zu einem Kreuz, das 1846 errichtet wurde. Die evangelischen Christen brachte es bereits bis zu einemGlockenturm. Er wurde in Höhe der Friedhofstraße um 1900 gebaut und 1926 wieder abgerissen. Vier Jahre später bezog man Pfarrhaus, Kirche und Gemeindesaal. Zuvor hatten sich die evangelischen Christen in einer kleinen Kapelle innerhalb des alleine stehenden Glockenturms getroffen. Steine dieses Turms liegen heute noch in der Nähe der katholischen Kirche.

56. Das frühere Gasthaus Gapp in einer Aufnahme aus dem Jahre 1908. Heute beherbergen diese Mauern das Ko1pinghaus. Es war 1957 von der Kirchengemeinde erworben und zum Ko1pinghaus ausgebaut worden; die Einweihung war am 10. Januar 1960. Bereits vier Wochen später brannte der Kolpingsaal ab, wurde aber im gleichen Jahr wieder aufgebaut. In der alten Wirtschaft Gapp (unser Bild) wurde der Turnverein gegründet.

57. Die Waldungen der Oberförsterei Fischbach waren ehemals wie Saarbrücken, Neunkirchen, Karlsbrunn und St. Wendel Staatsdomänen der Fürsten von Nassau-Saarbrücken. Den Grundstock bildeten die Waldungen der fränkischen Königsgüter: Burg Saarbrücken, Völklingen, Quierschied und der Wamdt. Nach einigen Arrealveränderungen war die Forstverwaltung in Hok untergebracht, kam aber 1978 nach Fischbach, nachdem dort ein neues Dienstgebäude errichtet worden war. Unser Foto zeigt die heute noch existierende Oberförsterei im Jahre 1908.

58. Weiherstraße und Weiherdamm erinnern heute noch an den ehemaligen Fischbacher Weiher, der den gesamten Teil der heutigen Waldparkanlage - zwischen Weiherdamm und Straße zum Krankenhaus - einnahm. Vor allem für die Grubenbeamten diente er zum Fischen; im übrigen konnte man gut dort spazierengehen und hatte ein Gewässer, in dem der Turnverein sogar Schwimmfeste und Wasserballspiele veranstalten konnte.

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