Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1

Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rainer W. Müller
Gemeente
:   Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3069-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1'

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59. Von der Bachbrücke aus bot sich dieser Bliek im Jahre 1929 auf die katholische Kirche, mit deren Bau im April 1911 begonnen wurde. Bereits 1899 war Fischbach eine Kapellengemeinde geworden, und schon wenige Tage nach der Erhebung wurde eine Generalversammlung des Kirchbauvereins einberufen. Bis man endgültig Erfolg hatte, sollte es aber noch zwölf Jahre dauern. Rechts im Bild eine ehemalige Steigerwohnung und spätere Hauswirtschaftliche Berufsschule der Saarbergwerke.

60. Anfang der zwanziger Jahre stand der Fotograf etwa auf der Höhe des heutigen Fischbacher Kindergartens und fing diese romantische Stimmung am Weiher ein. Der Bliek rechts geht in die heutige Winkelstraße; links unten liegen jetzt vier Tennisplätze.

61. So präsentierte sich die Grube Camphausen vor dem Ersten Weltkrieg. Die ersten Spatenstiche zu den Förderschächten der Grube waren 1871 gemacht worden. Charakteristisch für die Grube links der Turm zum Schacht IV, als erster Stahlbeton-Förderturm in Europa in den Jahren 1910 und 1911 gebaut. Im Vordergrund der Aufnahme ist die Straße Im Rodt mit einem Eisenbahnerhaus zu sehen.

62. Die Fischbacher Feuerwehr im Jahre 1929. Das Bild wurde an ihrem damaligen Standort an der unteren alten Schule aufgenommen. In der ersten Reihe sitzend (vierter von rechts) Wehrführer Josef Klein, der 1918 als Ehren-Oberbrandmeister abgetreten war, die Wehr aber von 1928 bis 1932 wieder leitete. Ganz rechts die DRK-Bereitschaft Fischbach mit ihrem Kolonnenarzt DI. Heim (zweiter sitzend von rechts). Links im Vordergrund die Musikkapelle der Fischbacher Feuerwehr.

63. Fischbacher Panorama um 1930. Rechts oben neben der Kirche erkennt man deutlich die frühere überdachte, aber nach den Seiten offene Halle des Turnvereins. Sie stand etwa in der oberen Ecke des jetzigen Sportplatzes. Dort wurden Festlichkeiten gefeiert. Während des Zweiten Weltkrieges diente sie als Pferdestall für das Militär; nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie abgerissen.

64. Der Fischbacher Bahnhof mit seinen Beamten vor dem Ersten Weltkrieg. Zu erkennen sind rechts Peter Müller, links neben ihm Peter Marian und zweiter von links Josef Marian. In der Mitte im langen Gehrock Stationsvorsteher Zoylbaum, rechts neben ihm Weichensteller Thiel,

65. Die alte Kaffeeküche der Grube Camphausen. Nach der Schicht und dem anschließenden Bad war für die Bergleute der Gang in die Kaffeeküche - dort konnte man auch billig einkaufen - selbstverständlich. Die Kaffeeküche wurde 1919 eröffnet. Viele Knappen, so wird erzählt, sollen lange Zeit nach der Schicht aus der Kaffeeküche 'selig' heim geschaukelt sein; die aus 'dem Tal' erreichten nur mitknapper Not den Abendzug.

/Ir. 1111'/.

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66. Links: ein seltenes Dokument: Die Ernennung zum königlichen Steiger 'Irn Namen des Königs' aus dem Jahre 1891. Es handelt sich hier um den Großvater des heutigen Markscheiders der Grube Camphausen, Werner Groß. Am 4. Dezember 1891 unterschrieb Steiger Groß den Diensteid, in dem er 'zu Gott dem Allmächtigen und Allwissenden' schwörte, seiner Königlichen Hoheit 'unterthänig, treu und gehorsam' zu sein.

Oben: hier eines der ältesten Steinhäuser von Fischbach, das sogenannte 'Dornmese Haus' in der Schulstraße 14. Der Eingang bei diesen Häusern, von denen es mehrere gab, lag nur eine Stufe über dem Erdboden; die Zimmer waren sehr niedrig und hatten jeweils nur ein Fenster. Früher standen anstelle der Steinhäuser Baracken.

67. Vor 90 Jahren wurde das Bergwerk Göttelborn gegründet. Seit dieser Zeit haben durchschnittlich 2 700 Mitarbeiter auf den Gruben Göttelborn, Dilsburg und Quierschied rund 75 Millionen Tonnen Kohle gefördert. Unsere Aufnahme zeigt die Grube Göttelborn von Westen her im Jahre 1887. So präsentierte sie sich zwei Jahre nach dem Anhauen zweier einfallender Strecken durch 13 Bergleute und unter der Leitung von Steiger Frank und Berginspektor Kreuser.

68. In diesem Musikpavillon fanden früher in Göttelborn oft schöne Bergmannsfeste statt. Dort spielte lange Jahre auch die 1891 gegründete und von Kapellmeister Heinrich Reitz geleitete Bergkapelle Göttelborn. Der Chronist schreibt von diesen Festen: ... welche sick öfter in den prächtigen Anlagen des schattenspendenden Waldes zu einem mustergûltigen Konzert vereinigen. Dies geschah an diesem Pavillon, der später abgerissen und der Barbarahalle Platz machen mußte. Die Bergkapelle Göttelborn wurde 1960 mit der Fischbacher Kapelle zusammengelegt und 1967 ganz aufgelöst. Interessant noch: 1895 kostete die Grubenverwaltung ein solches Bergfest 2 879 Mark.

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