Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1

Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rainer W. Müller
Gemeente
:   Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3069-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 1'

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69. Ein Gruppenbild aus dem Jahre 1906: Eine Befahrung mit Berginspektor Stühler auf der Grube Göttelborn im Jahre 1906; aufgenommen vor dem Stollenmundloch der zweiten Tagesstrecke in Flöz Eilert. Dieses Flöz ist benannt nach dem Vorsitzenden der Königlich-Preußischen Bergwerksdirektion zu Saarbrücken (1878 bis 1888) Karl Fritz Eilert. Berghauptmann Eilert, so hieß es, war 'von eiserner Energie und Strenge im Amt, aber auch voller Wohlwollen gegenjedermann'.

70. Die Entstehung der Grube beeinflußte stark die Siedlungstätigkeit in Göttelborn. Dies geht auch aus der Schulgeschichte hervor, denn bereits 1894 wurde das erste Schulhaus in der heutigen Grubenstraße erbaut. Bis dahin waren die Kinder nach Quierschied und Wahlschied zur Schule gegangen. Um 1894 dürften etwa 870 Bergleute in Göttelborn beschäftigt gewesen sein. Die Zeichnung zeigt den Ort im Jahre 1902 mit einer Teilansicht der Grube, einer Direktorwohnung, einem Urbau und der Wasserversorgung Kohlbach.

71. Das Pferd spielte in den Anfängen des Saar-Bergbaues eine große Rolle. Im Untertagebetrieb hatte die Pferdeförderung zeitweise eine besondere Bedeutung erlangt. Sie übertraf die normale Schlepperleistung oft um ein mehrfaches. Mit zunehmender Mechanisierung und Technisierung wich das Pferd allerdings den Elektro- und Benzollokomotiven; dies war 1914. Der Pferdestail hatte sich auf der ersten Sohle befunden.

72. Genau im Jahre 1910 begann man auf der Grube Götte1born mit dem Bau des neuen Zechenhauses westlich der Schachtanlage. Darin wurden auch Verlesesaal, Badeanstalt, Büros, Lampenkaue und Erfrischungsräume untergebracht. Über 60 Jahre sollte dieses Haus seine Dienste erfüllen. 1976 wurde der Grundstein zu einem neuen Zechenhaus mit Schwarz-WeißBad gelegt.

73. Das Nordfeld der Grube Göttelborn lag zwischen Wahlschied und Lummerschied. Dort fuhren Bergleute ein; es wurden aber auch Kohlen für den sogenannten Landabsatz an das Tageslicht befördert. Das Bild zeigt im Vordergrund ein Fuhrwerk, mit dem Kohlen vor allem von den Bauern abtransportiert wurden.

74. In Göttelborn früher bestens bekannt und oft aufgesucht: Die Konsum-Filiale der 'Sevag'; ein Vorläufer der späteren Asko-Gesellschaft. Das Haus stand neben der heutigen Kreissparkasse an der Ecke Hauptstraße/Zur Siedlung. Es wurde erst Anfang der sechziger Jahre abgerissen.

75. Dieses Foto, aufgenommen am 13. Februar 1914, zeigt das obere Ende eines Bremsberges. Es handelte sich dabei um einen aufwärtsgehenden Förderstollen, in dem beim Transport der Wagen mit Bremsen gearbeitet wurde. Der mit Kohlen beladene Wagen zog den leeren Wagen hoch, wenn an einer Seite der Scheibe die Sperre gelöst wurde. Links im Bild Steiger Minnich.

76. Es dauerte sehr lange, bis Göttelborn, ab 1927 eine selbständige Kapellengemeinde, auch eine eigene Kirche bekam. Vor 1927 war der Ort auch verschiedenen Pfarreien zugeteilt:

Merchweiler, Quierschied und Holz. Als dies ein Ende hatte, konnte man an die Bauplanung zu einer eigenen Kirche gehen, Nach dem ersten Spatenstich im Oktober 1934 war erstes sichtbares Zeichen dieses Stahlskelett, das die Urnrisse des Neubaues aufzeigte.

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