Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 2

Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Rainer W. Müller
Gemeente
:   Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5436-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 2'

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9. Das Quierschieder Fest ist schon sehr alt. Es wurde erstmals wahrscheinlich in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gefeiert und hatte seinen Ursprung möglicherweise in den damals beliebten Bergfesten. Wie alt dagegen die Kirmes ist, konnte noch nicht herausgefunden werden. Auf jeden Fall war 1929 eine fidele Kirmesgesellschaft vor der Hopfenblüte zusammengekornmen, um 'die Tassen' zu heben.

10. Es soll 1932 gewesen sein, als sich diese jungen Herren für den Fotografen in Positur stellten. 'Die Kärb es us' ließen sie auf einer Kutsche verkünden, die gleichzeitig das Ende eines Festzuges markierte. Das Bild entstand hinter dem Gasthaus 'Kaiserhof' . Der Bau rechts zeigt den Saal des Kinos.

11. Der 20. Juli 1907: An diesem Tag wurde der Grundstein zum neuen Krankenhaus der Knappschaft Quierschied und Fischbach gelegt. Anwesend waren damals unter anderen der Minister für Handel und Gewerbe, Delbrück, sowie der Oberpräsident der Rheinprovinz, Freiherr von Schorlemer-Lieser. 'Das Wahrzeichen des Blühens und der Fürsorge der Knappschaft' (so nannte Bergrat Prietze das entstehende Gebäude) wird keine neunzig Jahre alt werden, denn die Klinik schließt Ende 1993. Im gleichen Gebäude wird ein Rehabilitationszentrum eingerichtet.

12. Als das Quierschieder Krankenhaus 1910 bezugsfertig war, zählte es auch mit seinen medizinischen Einrichtungen zu den modernsten seiner Art. Hier ein Bliek in den ersten Operationssaal, der aufgrund großer Fenster lichtdurehflutet war. In diesem OP operierte als erster Chefarzt Prof. Dr. N ötzel, der die Klinik bis Ende März 1911leitete.

13. Chefarzt mit Assistenten und Schwestern: Das Bild zeigt in Uniform Prof. Dr. Leo Drüner, der das Quierschieder Krankenhaus von April 1911 bis 1935 leitete. Neben ihm (in schwarz) Oberschwester Emma Drehrnann, die, wie alle Schwestern, vom DRKMutterhaus in Barmen kam. Fünfte von links ist Schwester Julie Kriegeskotte. Sie war nach Emma Drehmann Oberschwester und lebte bis zu ihrem Tod in Sulzbach. Der Arzt im weißen Kittel mit Brille war Oberarzt Dr. Ewald aus Heidelberg.

14. Der 1887 errichtete Quierschieder Bahnhof lag gegenüber dem heutigen Bahnhof ein Stück weiter zurück in Richtung Wald. 1939 wurde mit Umbauarbeiten begonnen, die sich bis 1934 hinzogen. In deren Verlauf wurde der Bahnhof höher gelegt und vorgezogen; es entstanden neue Dienstgebäude und ein Wohnhaus. Unsere Aufnahme zeigt eine Szene vom 1. Mai 1933, als auf dem Bahnhof ein Zug 'aus dem Reich' erwartet wurde.

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15. Im Zusammenhang mit den Umbauarbeiten am Quierschieder Bahnhof wurde auch die enge Unterführung aufgeweitet. Die Bauarbeiten erledigte die Firma Kniffler aus Saarbrücken. An der engen Unterführung und der sich anschließenden scharfen Kurve war es Ende der zwanziger Jahre aufgrund des zunehmenden Autoverkehrs zu Unfällen gekommen, die nicht immer glimpflich abliefen. So zog sich ein Radfahrer im März 1929 einen Wirbelsäulenbruch und Schädelverletzungen zu.

16. Sie besteht heute noch und ist im wesentlichen unverändert: Theodor Perschs Trinkhalle am Bahnhof Quierschied. Theodor Persch sen. hatte das Haus 1926 gebaut und den Kiosk dort eingerichtet. Sein Sohn Theodor, von Beruf Uhrmacher (im Bild mit weißer Jacke und Fliege), führte bis zu seinem Tod 1988 die Trinkhalle weiter. Seine Frau Alice betreibt den Kiosk und das Geschäft heute noch.

17. Um die Fischbachbahn von Brefeld nach Quierschied weiterführen zu können, mußte das Tal durch einen Viadukt überwunden werden. Neben diesem Viadukt wurde 1881 ein weiteres gebaut, auf dem die Züge in Richtung der Grube Maybach rollen konnten, um dort Kohle aufzuladen. Im Volksmund hat sich der Begriff 'die Peiler' bis heute für dieses Viadukt erhalten. Die Pfeiler allerdings sind längst mit Bergematerial zugeschüttet worden und in dieser Form nicht mehr zu sehen.

18. Im Jahr 1779 wurde von Johannes Frantz die Quierschieder Glashütte gegründet. Ihm fehlte es schon bald am erforderlichen Betriebskapital, und so mußte die Hütte am 11. Dezember 1782 zwangsversteigert werden. Die Hauptgläubiger von Frantz, die Gebrüder Köhl aus Saarbrücken, erwarben die Hütte. Das Bild (nicht zu datieren) zeigt Glashüttenarbeiter und Glasbläser mit Pfeifen. Links unten möglicherweise Hermann Köhl, der Besitzer.

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