Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 2

Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Rainer W. Müller
Gemeente
:   Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5436-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

29. Viele werden Mühe haben, dieses Gebäude zu erkennen. Es handelt sich um das Haus Grewenig neben der Diskothek 'Salü' in der Quierschieder Marienstraße. Das Haus wurde 1898 während der Erweiterung der Marienkirche von den Schwiegereltern von Richard Grewenig gebaut. Es wurde berichtet, daß beim Hausbau die gleichen Sandsteine verwendet wurden wie bei der Kirchenerweiterung.

30. Dieses Foto wurde 1913 oder 1914 am Alten Markt aufgenommen. Es zeigt vier Kutscher der Grube Göttelbom mit ihren Gefährten. Von links: Philipp Seinsoth, Franz Götz, August Grolms und Peter Wagner. Im Gebäude im Hintergrund befanden sich die Fahrrad- und Nähmaschinenhandlung von Jakob Michel sowie die Werkstatt von Schneidermeister Jakob Götzinger.

31. Nur noch Erinnerung ist dieses Bild an den einstmals bestehenden Zitherverein 'Harmonie', der 1925 von Jakob Schönherr, Heinrich Collet. Nikolaus Hager, Theo Heinrich und Emil Hilgert gegründet worden war. 'Geistiger Urheber' war der Dentist Rudolf Hager, der dem jungen Verein auch den ersten Notenbestand zum Spielen zur Verfügung stellte. Aus den späteren Jahren sind die Namen von Mitgliedern der Familie Loth untrennbar mit dem mittlerweile nicht mehr bestehenden Verein verbunden.

32. In den dreißiger Jahren fanden in Quierschied immer wieder große Umzüge statt. So wurde für den 1. Juli 1934 ein Volks- und Blumenfest organisiert, dessen Höhepunkt ein prächtiger Festzug durch den Ort war. Auf unserem Bild sind Mädchen und Jungen der Schulklassen von Lehrerin Gertrud de Leuw und Lehrer Dumont zu sehen, die unter dem Motto 'Suchet die Freude, sie würzet das Leben' eine Hochzeit darstellen.

33. Mit dem berühmten Tabakkollegium Friedrichs des Großen war diese kleine Gemeinschaft nicht zu vergleichen. 1908 wurde in Quierschied ein Rauchklub gegründet, wobei nicht überliefert ist, was die Herren zum Paffen bevorzugten. Anzunehmen ist, daß es Zigarren waren, denn Zigarrenrauchen machte einen guten Eindruck, war eine Angelegenheit für feinere Leute. Man beachte: Auf dem Bild steht auch eine Frau. Es ist kaum denkbar. daß auch sie Zutritt zum Rauchklub hatte.

34. Um das Jahr 1900 war es noch ruhig auf unseren Straßen. Nur selten verirrte sich ein Städter mit einem Auto nach Quierschied, und allenfalls ein paar Pferdeäpfel verschmutzten die Umwelt anstelle giftiger Abgase. Die Kutsche war das Fortbewegungsmittel Nummer eins. Unsere Aufnahme entstand in Höhe des Hauses Ackermann an der Ecke Fischbachstraße/Mühlenweiher.

35. Das erste Hotel: Am. 1. März 1907 stand in der 'Saarbrücker Zeitung' zu lesen, daß das in der Mitte des 6 000 Seelen zählenden Dorfes gelegene Martinsche Haus in den Besitz des Kaufmanns Steffen-Lillig übergegangen ist. Der neue Besitzer richtete zunächst das 'Hotel Kaiserhof' ein und gründete 1925 das 'Moderne Theater' als Lichtspielhaus.

36. Im Laufe der Jahrzehnte hat die Quierschieder Hauptstraße, die Marienstraße, sowohl ihren Namen als auch ihr Aussehen immer wieder verändert. Hier handelt es sich um eine nicht genau zu datierende ältere Aufnahme, wahrscheinlich noch vor den zwanziger Jahren, die links im Bild das Restaurant 'Hopfenblüte' zeigt. Diese Hopfenblüte, mundartlich 'die Bliet' genannt, existiert als Gaststätte heute noch.

37. 'Die alt Poschd' wird hier gezeigt, das Gebäude in der Marienstraße also, in der ab dem 1. April 1908 das Kaiserliche Postamt Quierschied eingerichtet wurde. Das Bild stammt aus der Amtszeit des Postverwalters Clesius und wurde um das Jahr 1912 gemacht. Mit der vorne zu sehenden Kutsche wurde die Post befördert; an der Kutsche befand sich auch ein Postfach.

38. Als dieses Bild 1910 gemacht wurde, versammelten sich viele Menschen vor dem Haus des Nikolaus Bast, der in der Marienstraße ein Lebensmittelgeschäft unterhielt. Viele werden sich noch erinnern, daß das Geschäft später als Fischgeschäft von Peter Uhl weitergeführt wurde. Neben dem Haus Bost die Gaststätte Hopfenblüte.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek