Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 2

Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Rainer W. Müller
Gemeente
:   Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5436-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 2'

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49. Wo früher der romantische Kohlbachweiher lag, steht heute ein großes Steinkohlekraftwerk. Einst war dies eine Idylle, wo die Ouierschieder Jugend an warmen Sornmertagen badete. Auch eine Wasserrutsche war angebracht und Tore wurden aufgebaut, damit Wasserball gespielt werden konnte. Auf der einen Seite des Weihers, so erzählten alte Quierschieder, durften nur die Töchter der Bergbeamten ins Wasser.

50. Ein stolzes Stück, der erste Spritzenwagen der Gemeinde Quierschied. Es handelte sich nicht um ein Feuerlöschfahrzeug, sondern um einen Wagen, mit dem an trockenen Tagen die staubigen Straßen des Ortes mit Wasser besprüht wurden. Zu dieser Zeit waren nur wenige Gemeindestraßen gepflastert oder asphaltiert, sondern bestanden aus festgestampftem Boden, oft mit Sandüberzug.

51. Klassenbilder sind schöne Erinnerungsfotos. Dieses wurde 1928 aufgenommen und zeigt den Jahrgang 1916/17 mit dem Lehrer Haser. Oben, von links: Heinrich Schaum, Regneri, Emil Martin, Burgard, Emil Maurer, Ewald Schaum, Willi Weiand, Willi Kessler, Robert Detemple, Walt er Staub und Felix Krämer. Mitte, von links: Alois Alt, Rudi Dörr, Alois Noss, OUo Maurer, Albert Kürz, unbekannt, Krächan, Kiefer, Schuh und Ewald Prinz. Unten, von links: Oskar König, Bernhard Maurer, Arthur Klee, Toni Ewen, Theo Werny, Herbert Hilgert, Kar! Recktenwald, unbekannt, unbekannt, Georg Böffel, Jakob Wagner, Peter Matheis und Alfred Weber.

52. Bei schönem Wetter machten sich früher ganze Scharen von Menschen - und das nicht nur aus Quierschied und Göttelbom - auf zur Gaststätte 'Waldeslust' , besser bekannt unter dem Namen 'Rosenhaus' . Hinter dem Rosenhaus befand sich ein Stolleneingang zur Grube, aus dem sich die Bergleute zur 'Halbschicht' herausschlichen und ins Gasthaus kamen. In den fünfziger Jahren mußte das Rosenhaus abgerissen werden.

53. Schon 1924 war eine öffentliche Kraftverkehrslinie zwischen Sulzbach, Quierschied, Göttelborn und Wahlschied eingerichtet worden. Damals Omnibuslinien einzurichten und mit technisch unzulänglichen Mitteln zu unterhalten, bedeutete Pionierarbeit auf dem bis dahin unerschlossenen Betätigungsfeld des Straßenverkehrs. Einer der ersten Busse (neben der Hirtenwiesschule ) war dieser 'Saurer', gesteuert von Willi Naumann (Hilles), links, und Peter Kartes.

54. Ja, wo geht der Bergmann unter Tage wohl hin, wenn er mal muß? Eine originelle Idee, die aus der Grube Göttelborn stammt, ist auf diesem Bild zu sehen: ein zeitungslesender Bergmann - die Grubenlampe spendet dazu das Licht - der tief in der Erde auf einem Provisorium eine allzu menschliche Angelegenheit erledigt.

55. Der erste Spatenstich zu den Förderschächten der Grube Fischbach, den Fischbachschächten I und II, deren Ansatzpunkte im Walddistrikt 'Heidenstock' festgelegt worden waren, erfolgte am 1. April 1871. Drei Jahre später statte te der preußische Finanzminister Otto von Camphausen diesenSchächten einen Besuch ab. Zur Erinnerung daran wurden die Schächte 'Camphausenschächte' genannt, und die Grube erhielt ihren Namen nach dem Minister. Die Aufnahme zeigt die Übertageanlage der Grube im Jahr 1908.

56. Lange Zeit war das Netzbachtal ein weitgehend unberührtes Gebiet, in das sich außer ein paar Pfadfindern zum Zelten und Spaziergängern niemand verirrte (unser Bild). Erst 1971 begann die Gemeinde Fischbach mit dem Ausbau des Netzbachtales zum Naherholungsgebiet. Wenige Jahre später fiel das Netzbachtal im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform an die Stadt Saarbrücken. Diese zahlte lediglich 50 000 DM Entschädigung für all die Aufwendungen, die Fischbach für dieses Naherholungs- und Freizeitgebiet aufgebracht hatte.

57. Die evangelischen Christen in Fischbach sehnten sich schon früh nach einer eigenen Kirche in ihrem Ort. Zunächst hatten sie aber nicht mehr Geld als zum Bau eines Glockenturms, der im Jahr 1900 auf dem ehemaligen Schmelzplatz errichtet wurde. Der Turm stand interessanterweise direkt neben der katholischen Kirche. 1926, als die Kirchbaupläne deutliche Fortschritte angenommen hatten, wurde er abgerissen. Die Steine verwendete man zum Bau der neuen Kirche.

58. Am 16. August 1926 begarmen die Fischbacher Protestanten mit dem Bau ihrer Kirche. Es war ein mutiger Schritt für die kleine Gemeinde mit ihren 830 Gläubigen. Zu Weihnachten 1928 konnte dann im Gemeindesaal der erste Gottesdienst gefeiert werden, nachdem man sich vorher immer auf der Kegelbahn des Grubenkasinos getroffen hatte. Das Bild zeigt einen Straßenbautrupp in der heutigen Talstraße.

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