Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 2

Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Rainer W. Müller
Gemeente
:   Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5436-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Quierschied-Saar, Fischbach und Göttelborn in alten Ansichten Band 2'

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59. Mit Wirkung vom 1. Januar 1924, als die evangelische Kirchengemeinde Fischbach errichtet wurde, war der Theologiekandidat Friedrich Hinnenthal (im Bild rechts) zum Hilfsprediger in Fischbach ernannt worden. Ihm folgte am ersten Advent 1925 der Hilfsprediger Dr. Otto Bückmann (im Bild links), der zuvor Synodalvikar zu Sulzbach war. Bückmann blieb in Fischbach Pfarrer bis zum 31. März 1939.

60. Herbst 1897: Eine fröhliche Gesellschaft vertreibt sich die Zeit hinter dem Fischbacher Forsthaus. Es war Erntezeit. 1878 war die Oberförsterei von Holz nach Fischbach verlegt worden, weil Holz eine ungünstige Randlage zu den Waldungen hatte und der Standort für die Stelleninhaber offenbar nicht attraktiv genug war. Im Hintergrund sind die Schornsteine der Grube Camphausen zu sehen.

61. Im Januar 1935 fand im Saargebiet die große Volksabstimmung statt, bei der entschieden werden konnte, ob das Saargebiet den durch den Versailler Vertrag geschaffenen Zustand beibehalten (Status quo) oder mit Frankreich oder Deutschland vereinigt werden will. Unsere Aufnahme zeigt am Tag der Abstimmung Gegner des Status qua mit einer Puppe vor der Klickerwasserbude in Fischbach.

62. Wo sich heute die Waldparkanlage erstreckt, lag einst der Fischbacher Weiher, an dem auch geangelt werden konnte. Durch die vielen Abwässer, die in den Fischbach geleitet wurden, begann der Weiher bereits nach dem Ersten Weltkrieg allmählich zu versumpfen und zu verlanden.

63. Das in den dreißiger Jahren aufgenommene Foto zeigt das damals letzte Fischbacher Haus in Richtung Rußhütte. Es war 1926 gebaut worden und gehörte der Familie Schwarz; auch die Familie Miehels wohnte zeitweise dort. Das Gebäude mußte Anfang der fünfziger Jahre abgerissen werden. Es hatte sich durch bergbauliche Einwirkungen um mehrere Meter gesenkt, und das Grundwasser stand fast bis an der Kellerdecke .

64. Man schrieb den 16. April 1899, als die Fischbacher Katholiken ihren ersten Pfarrer willkommen heißen konnten. Viele Menschen machten sich bei schlechtem Wetter auf den Weg, Pfarrvikar Greff abzuholen. Der Geistliche wohnte zunächst in einem ansehnlichen Haus in der Quierschieder Straße 13; der Kirchbauverein zahlte hierfür eine Jahresrniete von 240 Mark.

65. Während der Streiktage im Saarbergbau 1923 wurden arbeitswillige Bergleute gut bewacht. Unsere Aufnahme zeigt Bergleute, die von der Schicht in Camphausen kommen, an der Bahnunterführung. Eskortiert werden sie von einem französischen Offizier, von Polizisten und Grubenhütern. Der Streik dauerte 100 Tage.

66. Köhler und Kohlenmeiler gehörten früher zum Fischbacher Bild, denn Holzkohle wurde als wichtiger Rohstoff zur Eisenerzeugung in der Fischbacher Schmelze benötigt, die Charlotte Amalie, Fürstin zu Nassau-Usingen, 1728 errichten ließ. Unser Bild zeigt Frau Luise Hamdorf (Mitte), rechts Kätte Greth, links Frau Sersch; das Mädchen wurde die spätere Frau Luise Kraus.

67. Göttelborner 'Ziehungsbuwe', der erste Jahrgang, der nach der Rückgliederung eingezogen wurde. Nach der Musterung in Sulzbach kehrten sie im Gasthaus Hepp in Ouierschied ein. Oben, von links: Johann Kaufmann, Alois Boussard, Hugo Detemple, Egon Gerber, Gaststätten-Bedienung, Gottfried Steil, Georg Paul, Günther Welker und Reinhold Jung. Unten: Johann Boussard, Jakob Daniel, Arthur Noa, Kurt Glessner, Heribert Schmidt; in der Hocke Walde mar Wachter, später Bote der Gemeinde Göttelborn.

68. Die neue Flammkohlengrube Göttelborn wurde im August 1886 durch die Königlich-Preußische Regierung genehmigt. Knapp ein Jahr später begarmen Bergleute mit dem Anhauen von zwei Schächten. Bis heute hat die Grube Göttelborn eine sehr positive Entwicklung genommen und gehört mit zu den besten Kohlengruben an der Saar. Unsere Aufnahme zeigt die Markenkontrolle Ostfeld 1912.

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