Radebeul in alten Ansichten Band 1

Radebeul in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Liselotte Schließer
Gemeente
:   Radebeul
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5418-5
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Radebeul in alten Ansichten Band 1'

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79. Haus 'Sorgcnfrei' gehört zu den bedeutenden Anlagen in der Lößnitz. 1786 bis 1789 ließ Herr C.F. Gregory die Gebäude nach Plänen des Architekten J .A. Giesel im Stil des sächsischen Spätbarocks, dern sogenannten Zopfstil, errichten. Die Familie Gregory besaß es bis 1920. Von ihr erwarb Dr. Ing. Tischer das Grundstück, das nach seinen Angaben bereits stark verfallen war, und begann sofort mit der Instandsetzung. 'Leider zeigte sich bald, daß in diesem herrlichen Besitz nur ein sehr reicher Mann sorgenfrei wohnen konntc', schreibt er, und fand 1940 einen Käufer , der aber bald verstarb. In den Jahren 1966 bis 1975 wurden umfangreiche Restaurierungsarbeiten durch das Institut für Denkmalpflege in Zusammenarbeit mit dem Baumeister Jörissen durchgeführt, jedoch nicht bis zur vollständigen Fertigstellung.

80. Das Bild zeigt die 'Hoflößnitz' um 1900. Errichtet wurde sie um 1650 im Auftrag des Kurfürsten Johann Georg 1. durch den Landbaumeister Ezechiel Eekhard als 'Berg- und Lusthaus', das zu Festlichkeiten der Hofgesellschaft dienen sollte. Der im Äußeren schlichte Fachwerkbau wurde im Inneren mit reicher Bemalung geschmückt. Bis 1889 war es Königliches Sächsisches Staatsweingut, wurde versteigert und kam 1899 an den russischen Gesandten am Sächsischen Hof, Graf von Suckanoff-Podkolzine. Ob durch ihn, der schon bald starb, oder andere das Gebäude sein stilwidriges Aussehen erhielt, ist ungeklärt. Um es vor Verfall zu retten, erwarb es 1912 der Hoflößnitzverein, der es unter der Leitungvon Prof. Högg rekonstruieren ließ. Seit 1977 wird es erneut restauriert und nun als Weinbaumuseum genutzt.

81. Kurfürst August der Starke erwarb 1710 von der Gräfin Cosel den Wolframsdorfsehen Weiriberg mit dem darauf im 17. Jahrhundert errichteten Spitzhaus. Sie hatte ihn seit 1707 besessen. Das kleine Berghaus mit seiner weithin sichtbaren Turmspitze , auf dem Berg über der 'Hoflößnitz' gelegen, wurde auch im 19. Jahrhundert vom Sächsischen Königshaus öfter mit Gästen besucht. Man speiste hier oben und genoß die schöne Aussicht. Den Schlüssel zum Haus verwalteten damals die Hofwinzer und durften dafür die Trinkgelder behalten. Nachdem es in Privatbesitz übergegangen war, wurde 1902 durch Anbau von Seitenflügeln die Gaststätte daraus, die später durch eine vorgebaute Veranda erweitert wurde.

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82. Wie in vielen Teilen Deutschlands wollte man auch hier ein Denkmal zu Ehren Bismarcks errichten. Erst 1902 bildete der Reformverein einen Ausschuß, der durch Sammlungen, Spenden und Tombola die benötigten Gelder beschaffte. Professor Kreis lieferte den Entwurf. Gärtner Pietzsch stellte 1 Oüü qm Land bei der großen Treppe zur Verfügung, Baumeister Große aus Kötzschenbroda führte den Bau aus. Am 30. April 1907 legte man den Grundstein und bereits am 2. September fand die Einweihung statt. Wurde er auch offiziell in 'Turm der Jugend' umbenannt, für viele Einwohner blieb er doch immer der 'Bisrnarckturrn'.

83. Diese 'Sicgessäulc' - auch 'Victoria-Denkrnal' genannt - ließ der Baumeister Moritz Ziller in den Jahren 1871172 errichten. Sie stand auf dem Rondell der Kreuzung Augustusweg und Sophienstraße (heute Eduard-Bilz-Straße). Wegen Beschädigung der Figur und notwendiger Maurerarbeiten am Sokkel trug man das Denkmal1907 ab. Es wurde aber danach nicht wieder aufgestellt.

84. Das Restaurant 'Zum Russen' war besonders für Dresdner Burger ein beliebtes Ausflugsziel. Die einstige Besitzerin des Weinberges hatte 1805 den Russen Dirnian Zarenkoff geheiratet. Er erhielt die Schankkcnzession, allerdings mit der Einschränkung, 'daß er sich des Beherbergens bei Verlust der Konzession zu enthalten habe'. Bald hieß die Wirtschaft im Volksmund 'Zum Russen', aber das Aushängen eines entsprechenden Schildes blieb ihm lange untersagt. Man benutzte das Lokal für Gemeinderatssitzungen und Versammlungen. Der schattige Gästegarten und Tanzveranstaltungen zogen vor allern Eltern mit tanzlustigen Töchtern hierher. Leider ist es seit langem dem Verfall nahe.

85. Die 'Grundschänke wurde 1876 eingeweiht. Bis dahin hatte die Schankkonzession, das Recht zu backen und zu schlachten auf dem kleinen Gebäude , das nebenan zum Grunde zu steht , gelegen. Das neue, großangelegte Haus konnte sein Bezitzer, Gustav Zschornrnler , rnit Recht als 'Ball- und GartenEtablissement' offerieren. Ob Schweineschlachten oder Plinsenessen, Blasmusik oder feiner Ball, es wurde viel geboten. So entwickelte sich die Gaststätte am Weg zum Lößnitzgrund zur Einkehrstätte für Farnilien, Wandcrgruppen und Vereine. Später war es als 'Kulturhaus Völkerfreundschaft' vielen Volkskunstgruppen eine Heimstatt. Nun trägt das Haus wieder seinen alten Namen.

86. Das Haus Augustusweg 42 war die erste Schule von Oberlößnitz. Am

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