Radevormwald damals und heute Band 2

Radevormwald damals und heute Band 2

Auteur
:   Bernhard Sieper
Gemeente
:   Radevormwald
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2429-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Radevormwald damals und heute Band 2'

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59. Mit 38 Männern und Frauen konnte sich der Volkschor im Juni 1982 unter seinem Vorsitzenden Horst Betz so zum 75jährigen Bestehen präsentieren, wie er die Jahrzehnte der geschichtlichen Wandlungen überdauert hat und gegenwärtig segensreich weiterwirkt. Wie alle anderen örtlichen Chöre hat sich auch der Volkschor nach 1945 in den örtlichen gesanglichen Betreuungsdienst des Krankenhans- und Altenheim-Singens gestellt. Auch beim Tag des Liedes wirkt der Chor mit, Das JubiläumsKonzert fand im Oktober 1982 im Bürgerhaus statt. Während man zu den Festtagen 1982 die Geschwister-Scholl-Schule als Konzertraum für das Matinee-Singen gewählt hatte. Die örtlichen Rader Chöre MGV Heide, MGV 'Sängerbund', MGV Dahlerau, MGV Hahnenberg und Radevormwalder Männerchor 1951 wirkten neben auswärtigen Chören mit.

60. Das vor Monaten abgebrochene Bahngebäude des Bahnhofs Radevormwald hatte vom Bahnhofsvorplatz aus die hier gezeigte Ansicht. Der höhere Bauteil war Zugang zur Schalterhalle. Rechts davon war der Wartesaal. Der reichte bis zur rechten beschieferten Wandseite. Hier vorbei fuhren Speditionsfahrzeuge zur Expressgutabfertigung. Dort wo man links eine Bahnuhr sah, waren Diensträume für Schalterbeamte. Es schloß sich die Güterabfertigung an. Mit Aufhebung der Bahnstrecke RadevormwaldWuppertal wurde das Bahngebäude entfernt, Raum zu schaffen für den erweiterten Busbahnhof. Seit 1890 war der Bahnhof der Eisenbahn für unsere Stadt das Tor des Schienenverkehrs in alle Welt. 1983 gibt es keine Streckenreste mehr.

61. Wer heute den Platz finden will auf dem unser Bahnhof stand, muß die Phantasie ansprechen. Wo nur noch Autobusse rollen und von Eisenbahn keine Rede mehr sein kann, rollten Jahrzehnte lang Dampfzüge und zuletzt Schienenbusse nach Wuppertal. Es ist der auf dem Foto zu sehende Bereich der Bauwagen vor dem Hintergrund Bahnstraße-Weidenweg, Statt des eindrucksvollen Bahngebäudes mit seinen unterschiedlichen Bauteilen mit Schieferbekleidung, ist für Fahrgäste unserer Tage nur eine schlichte Überdachung für Busgäste zu sehen. Straßenschilder deuten auf die noch nicht fertige Straßenführung über altes Bahngelände hin. Die heutige Schloßmacherstraße ist ebenso Zugang wie die Poststraße. Statt der früheren Bahnsteige hat man schmale Bussteige. Unsere Stadt dürfte, da der Schienenstrang nach Wuppertal nicht mehr vorhanden ist, der Bau der Wuppertalsperre eine neue Streckenführung nicht erlaubt, nie wieder Station im immer kleiner werdenden Streckennetz der Bundesbahn sein.

62. Als vor Jahrzehnten der Lebensmittelfilialbetrieb Schürmann aus Remscheid sich noch im Hause Böhmer am Marktplatz befand, ließ Frau Denter durch die Banfirma Lange an der Stelle des abgerissenen alten Rathauses, einen Neubau errichten. Hier fand die Firma Schürmann ihr neues Domizil. Auf der östlichen Marktplatzhä1fte vor dem Zugang zur reformierten Kirche, erfreute der Fanfarenzug des Radevormwalder Turnvereins unter Leitung von Altersturner Otto Emde die Bevölkerung. Es bliesen und trommelten die Turner Harri Aldermann, Lothar Meier, Karl Heinz Gerhard, H.O. Eisenbach, Jürgen Schmitz, H.O. Ottfried, Jürgen Vogelsang und andere.

63. Gegenüber dem Foto vom Fanfarenzug des RTV auf der östlichen MarktplatzhäIfte hat sich nur verändert, daß Blumenkübel aufgestellt und ein Brunnenbecken angelegt wurde. Mögen die Mieter des Baues Denter wechseln, so bleibt doch die bauliche Beschaffenheit. Zwischen Haus Helmich und Haus Denter ist der Zugang zur reformierten Kirche. Von den Eckhäusern Holzmann, Nordstraße, und Commerzbank, Weststraße, aus sieht man bis zur Kaiserstraßenkrümmung Höhe Ecke Ülfestraße. Für eine alte Wald- und Gartenstadt wird die Auslegung des Marktplatzes mit Steinplatten als zu sachlich kahl empfunden. Dennoch ist der Platz beliebter Ort geblieben, den durchfließenden Verkehr zu schauen und Zentrum der Bürgerbegegnung zu sein.

64. In der letzten nach dem Ülfebach benarmten Ortschaft, nämlich 4. Ülfe, befindet sich noch heute das Haus des Hofes Meskendahl, Wenn man bedenkt, daß hier der Altbürgermeister Ewald Meskendahl geboren ist, der bereits das 95. Lebensjahr vollendete, dann ist das Alter der Fotografie zu ermessen. Im Gegensatz zu oft schmalen bergischen Häusern ist der Hof Meskendahl nach westfälischer Art breit in den Talgrund gebaut. Bäume umstanden stets das beschieferte Haus, an welchem der Weg nach Önkfeld und Rochollsberg vorüberführt, Haben alle Ülfe-Ortschaften ihre Reize, so war doch 4. Ülfe zu allen Zeiten viel durchwandert. Wanderwege zu den Talsperren Ennepe- und Heilenbecker sind auf der Strecke Kotten-Ülfer Kopf-4. Ülfe markiert. Eine Schloßschmiede die sich hier befand ist nicht mehr.

65. Gegenüber früher hat sich am Haus Meskendahl in 4. Ülfe folgendes verändert. Die Haustür, mit Treppenzugang von der Straße her, verschwand. Dafür ist ein fünftes Fenster eingebaut worden. Die vier anderen Fenster Parterre können nun mit Fensterläden geschlossen werden. Die bekunden, grüngestrichen, den bergisohen Farbdreiklang: Schwarz,Weiß, Grün, also schwarzer Schiefer, weißgestrichene Fenster und grüne Fensterläden. Die Baumumrahmung des Hauses läßt es als schönes bergisohes Idyll erscheinen vor dem Hintergrund der Waldhöhe auf Wellringrade zu. Ein seitlich geparktes Auto bekundet unsere jetzige Zeit der Motorisierung.

66. Mit dem Bau der Wuppertalsperre erfährt die Flußlandschaft in Krebsöge bedeutsame Veränderungen. Die Bahnverbindung Wuppertal-Krebsöge, wie sie ab 1890 bestanden hatte, endete 1982 vor Krebsöge, Der durch die Topografie der Landschaft bedingte Gleisrundbogen, wie ihn ein altes Foto zeigt, läßt erkennen, daß sich die Straße von Wilhelmstal nach Krebsöge dem Schienenweg gesellte. Rechts am waldigen Berghang auf Durchsholz und Hackenberg zu, sieht man das frühere Forstamt und höher am aufwärtsführenden Weg das Postamt von Krebsöge, Das vordere Einfahrtsignal der Bundesbahn hat in Jahrzehnten so manchem Zug die Einfahrt in den Kreuzungsbahnhof Krebsöge gestattet oder auch je nach Verkehrslagen kurzfristig verwehrt. Das ist für immer vorbei, da der Staudamm der Wuppertalsperre hier keine Bahnanlagen auf altem Gelände mehr zuläßt.

67. Zwar läßt die alte Einfahrt zum Bahnhof Krebsöge durch einen Prellbock auf dem Schienenstrang erkennen, wo die große Kurve nach Krebsöge hinein begann, doch kann hier kein Zug mehr einfahren. Die Zeiten des Schienenverkehrs sind vorbei. Es sei denn, wenn die Wuppertalsperre fertiggesteJlt ist, gibt es für den Fremdenverkehr zur Talsperre einen Haltepunkt. Die baurn- und strauchbewachsene Tallandschaft verheißt einen romantischen Ort für den Beginn von Wanderungen zur Talsperre. Gerade in Krebsöge, wo ja der Staudamm der Talsperre errichtet wird, ist die vertraute Landschaft so verändert worden, daß sie den alten heimatlichen Charakter verloren hat. Wo sich die Bahnli

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