Raschau in alten Ansichten Band 1

Raschau in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Siegfried Hübschmann
Gemeente
:   Raschau
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6492-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Raschau in alten Ansichten Band 1'

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29 Die Tischlerei Korb.

Das Foto von 1910 zeigt den Handwerksbetrieb des Tischlermeisters Friedrich Korb (1845-1920) mit Familie, heute Annaberger Straße 44. Das Haus ist zweihundert [ahre alt. Um 1930 bestanden im Ort elfTischlereien.

30 Das Bergwerk Neugottesgeschick.

Um 1770 setzte auf dieser Grube reger Bergbau ein. Der ausgemauerte Förderschacht erreichte eine Teufe von 100 Lachtern. Über ein Kunstrad von 16,5 Ellen Durchmesser wurden unterirdisch die Aufschlagwässer geleitet, wodurch die Pumpen für die Hebung der Grubenwässer in Gang gesetzt wurden. Das Foto zeigt von links Zimmerhaus und Huthaus und das 1805 eröffnete Pochwerk. Hier wurde 1892 eine Gaststätte eingerichtet, die sich bald als Gasthaus 'Zum fröhlichen Bergmann' wachsender Beliebtheit erfreute.

Raschau Altes Pochwerk u. Resl zum Fröhlichen Bergmann

31 Huthaus und Bergschmiede der Grube Gottesgeschick.

Der über zweihundert [ahre währende Bergbau aufGottesgeschick erreichte seinen Höhepunkt im 19. [ahrhundert. Huthaus und Schmiede, erbaut 1825 und 1829, sind letzte Zeugen des einstigen Reichtums der Fundgrube. Der Turm war einst mit Glocke und Uhr versehen. Hier weilten bekannte Persönlichkeiten, wie der sächsische Maschinenmeister Christian Friedrich Brendel (1815), der Oberberghauptmann Freiherr von Herder (1830) undFriedrichAugust Il., König von Sachsen. Nach der Stillegung des Bergbaus wurde hier 1926 eine Jugendherberge eröffnet.

32 Die 'Katharina' .

Die 'Speisegaststätte St. Katharina', erbaut 1902, wurdezu einem gut besuchten Ausflugsziel. Sie erhielt ihren Namen von der Fundgrube Katharina, die schon 1703 erwähnt wurde. Auf dem Foto von 1927 sind rechts das ehemalige Pochwerk mit Erzwäsche, erbaut 1905, und das neue Huthaus dieser Grube abgebildet.

33 Pochwerk und Erzwäsche Katharina.

Erbaut 1783, brannte das Gebäude 1903 ab. Einst wurden hier Brauneisenerze für den Schmelzprozeß aufbereitet. Das Foto von 1900 zeigt, daß die Fahrstraße von Wildenau nach Grünhain noch nicht vorhanden ist. Der Mönchsteig, der sich hinter der Scheune hinaufzieht, ist die älteste Wegeverbindung von Raschau nach Grünhain.

Die "Kalharine", alles Bergwerk b. Schwarzenberg f. Erzg .

.. Chewnilz o~

34 Das neue Huthaus Katharina.

Das um 1782 erbaute Huthaus der Fundgrube Katharina diente nach Einstellung des Bergbaus ab 1924 als Wohnhaus. Es wurde 1992 infolge Fabrikneubau abgerissen. Neben dem Gebäude befindet sich das jetzt verschlossene Mundloch des Kathariner Hauptstollens.

3S Das Grubenfeld Stamm Asser am Graul.

Das Foto von 1916 zeigt den GraulerTagebau mit den dort arbeitenden russischen Kriegsgefangenen und ihren Bewachern. Die Grube wurde im 18. Jahrhundert bekannt. Noch anfangs des 20. [ahrhunderts baute man aufSilber, Blei, Zink, Wismut und Eisen, vor allem aber auf Schwefel- und Arsenkies. Schon 17 S6 bestand hier ein Vitriolwerk mit drei Röststätten, im Volk als 'Giflhûtre' verrufen. 1937 erlosch hier sämtlicher Bergbau.

36 Das Kalkwerk.

Schon 153 1 wurde hier Dolomit gefördert und auf die umliegenden Eisenhütten gefahren, wo der Kalk als Zusatz im Schmelzprozeß verwendet wurde. Der abgebildete Brennofen wurde 1864 durch die Kalkwerkbesitzer Gebrüder Facius errichtet.

Kalksteinbruch

37 Das 'Merkel-WanerHaus',Annaberger Straße 30.

In dem 1687 von Christoph Zimmermann errichteten Fachwerkhaus befand sich von 1808 bis 1841 eine Gaststätte mitTanzsaal. Der Wildschütz Karl Stülpner (1762-

1 841) hat hier in hohem Alter noch getanzt. Vor 1870 unterhielt der 'Gerber Krauß' in diesem Haus eine Lohgerberei. Danach richtete Friedrich August Merkel eine Stellmacherei ein.

38 DasVorstandgut, Schulstraße 86.

In dem 1808 errichteten Gebäude (links) befand sich von 1859 bis 1892 im ersten Stock das Amtszimmer des Gemeindevorstandes Friedrich Hänel (1832-1903). Dieser Landwirt war bis an sein Lebensende auch Standesbeamter. Zu seinem Gut gehörte auch das Haus rechts, heute Schulstraße 85. Auf seinem Grundstück wurde 1907 die Villa des Arztes Dr. Richard Bahr (1867-1929) erbaut,in dem heute die Apotheke untergebracht ist. Das Foto ist van 1893.

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