Raschau in alten Ansichten Band 1

Raschau in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Siegfried Hübschmann
Gemeente
:   Raschau
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6492-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Raschau in alten Ansichten Band 1'

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39 Das Salzfickergut.

In der Ortsmitte lag das Bauerngut, das von 1 742 bis 1884 im Besitz der Familie Ficker war. Benjamin Ficker (1746-1803) war ein Landfuhrmann. Von ihm stammt wahrscheinlich der alte Name des Gutes. 1788 wurden die Gebäude neu errichtet und durch eine Brücke im ersten Stock miteinander verbunden. Das Haus links wurde auch als Auszugshaus für die Alten genutzt, 1969 wurde es 'Haus der Volkskunst' . Das Wirtschaftsgebäude wurde 1972 abgerissen. Zuletzt war das Anwesen auch als Laucknergut bekannt. Aus alter Zeit ist eine Sage überliefert, nach der das Gut niemals

abbrennen würde, da dort nächtigende Zigeuner, durch die Güte des Bauern veranlaßt, den Feuersegen ausgesprochen hatten. Seitdem hat es aber in den Gemäuern gespukt.

40 Das Leitenbauergut, Annaberger Straße 84.

Das 1859 erbaute Gut übernahm 1860 der Sohn vom Leitenbauer. Dessen Vater Karl August Neubert (1785-1851) hatte in russischen Diensten an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teilgenommen. In der Zarenarmee war er Leutnant geworden, und als Befreier durfte er sich auch nach seiner Rückkehr mit diesem Dienstgrad betiteln lassen. Aus Leutnantbauer wurde Leitenbauer. Vor 1860 saßen die Neuberts auf dem Gut im Oberdorf, heute Annaberger Straße 35. Um 1725 hatte Carl Christoph Pistorius das jetzige Leitenbauergut besessen. Er war eine bekannte Persönlichkeit, Besitzer des Erbgerichts in Pöhla und des Großpöhlaer Hammers.

41 Das Emmahaus,Annaberger Straße 72.

Das Umgebindehaus wurde benannt nach Emma Riedel geborene Freitag (18781968), einer freundlichen Erzgebirgerin, die hier abgebildet ist. Raschau besaß in alter Zeit mehrere Umgebindehäuser. In diesem waren einst im Erdgeschoß eine Werkstatt und ein Kuhstall untergebracht. Als letztes Umgebindehaus im Ort wurde es 1969 abgerissen.

42 Am Pöckelwald.

Der Name des Waldes ist auf Enoch Pöckel (1578-1627) zurückzuführen, Besitzer des Pöckelhammerwerkesin Mittweida und Ratsbaumeister in Leipzig. In dieser Gegend jagten einst die Kurfürsten das Wild. Deshalb wurde 1889 zur 8üü-JahrFeier des sächsischen Königshauses im Wald ein Wettinstein gesetzt. An dieser abgelegenen Ecke am Pöckelteich trafen sich schon in den zwanziger [ahren Arbeitslose und Alte im 'Invaliden park' . Später entstand hier das 1966 eingeweihte Freibad, geschaffen in freiwilliger Arbeit von fleißigen Raschauern.

Raschau Forsthaus

43 Die Heimstätte Förstel.

Das Foto zeigt Förstel 1889, als es van Dr. Willmar Schwabe gekauft und als Heim für Genesende eröffnet worden war. Van 1793 bis

1 814 ließ [ohann Querfurth (1747-1817) die landwirtschaftlichen Gebäude sowie das Herrenhaus mitTurm und den Seitenflügeln errichten. Förstel hatte schon vor Zeiten den Status eines Rittergutes erlangt. Querfurth war in den letzten Lebensjahren Bürgermeister in Annaberg. Die nachfolgenden Besitzer Karl Edler von Querfurth (1 7791845), Karl Flemming (1811-1886) unddieFamilie Meyer führten die landwirtschaft weiter.

44 Dr. Wilhnar Schwabe (1839-1917).

Sein Leben widmete der Apotheker, Pharmazeut und Unternehmer der Heilung und Pflege kranker Menschen. Er setzte sich ein für die Einführung der Homöopathie und entwickelte selbst diese Heilmethode weiter. Nach der Sozialgesetzgebung von 1883 in Deutschland eröffnete er die ersten Genesungsheime, darunter 1889 das Heim im Förstel. Vielen Menschen half er wieder zu Gesundheit und Glück.

4S Der GasthofFörstel.

Das Foto zeigt 'Gasthof För ster um 1900. Schon zu den alten Hammerwerkszeiten, so um 1630, wurde auf Förstel Bier geschenkt. Durch die Gutsbesitzer, Familie Querfurth, kam um 1815 ein jährlich wiederkehrendes Volksfest auf, das im Förstelgasthof und im dazugehörigen Garten gefeiert und später als das 'Langenberger Vogelschießen' bekannt wurde. Bald kam zur Gastronomie ein Saal. Hier traf sich Jung und Alt bei Musik und Tanz. Die verbliebenen Hammerteiche luden zum Gondeln ein.

46 Schmiedeis Gaststätte, Schulstraße 66.

1870 erhielten die Schmiedels das Schankrecht und eröffneten das Gasthaus im Zentrum von Raschau. 1897 wurde ein Gastraum angebaut. Die Dorfstraße an der Mittweida war für späte Gäste kein sicherer Gehweg. links neben der Haustür war schon 1696 unter der Familie Voigtel die Fleischerei untergebracht, die auch Emil Schmiedel (1862-1945) weiter betrieb. Das Haus wurde vor 1689 erbaut. 1912 gab es in Raschau sechs 'Fleischereien'. Die Fleischer waren den Bauern unentbehrliche Helfer, wenn eine 'Sauschlachr' bevorstand.

47 Das 'Hotel Hirtbrück'.

Der Fleischermeister Emil Schmiedel erweiterte 191 1 seine Gaststätte durch einen größeren Anbau. Dort konnte auch getanzt werden. Fremdenzimmer wurden eingerichtet. Die 'Hirtbrück' wurde Treffpunkt bürgerlicher Vereine, so ab 1914 des Erzgebirgsvereins.

Rasehau

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48 Die 'Georgenburg', um 1925.

Sie liegt an der oberen Bergstraße. In mehreren [ahren wurde sie errichtet. Der Besitzer Arno Georgi (1 884-1964) hatte mit handwerklichem Geschick und großer Energie selbst mit Hand angelegt. 1913 bekam er die Gasthofgerechtkigkeit. Im Gebäude befanden sich Gaststätte, Rittersaal, Stülpnerstübel, Damenzimmer und Fremdenzimmer. Doch die Zeit stand unter einem unglücklichen Stern. Weltkrieg, Inflation und Weltwirtschaftskrise beeinträchtigten das Mühen des fleißigen Gastwirts, so daß er das Anwesen in den dreißiger [ahren aufgeben mußte.

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