Raschau in alten Ansichten Band 1

Raschau in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Siegfried Hübschmann
Gemeente
:   Raschau
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6492-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Raschau in alten Ansichten Band 1'

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69 Der DeutscheTurnverein, 1903.

Die Turner des 1868 gegründeten Vereins trafen sich anfangs zu ihren Übungsstunden in einem Raum der Lindemannschen Korkfabrik, später im Vorgarten bei Neidhardts Gaststätte an der Mühlstraße. An Reck, Barren und Pferd wurde geturnt. Weit-, Hoch-, Stabhoch- und Stabweitsprung wurden gepflegt. Beliebt waren Ausmärsche in die Umgegend. Gesang und Geselligkeit förderten den Zusammenhalt.

70 DerTurnverein 1868 DT Raschau.

Am 8. Juni 1868 wurde der Verein gegründet. In Turnvater [ahn sahen die Sportler ihr Vorbild. Frisch, fromm, fröhlich, frei wollten sie sein. 1907 trennten sich die Arbeiter vom Verein. Trotzdem verblieben noch 107 Mitglieder. In den zwanziger [ahren wurden besonders das Turnen und der Handballsport gepflegt. Das Foto von 1914 zeigt die führenden Kräfte des DT 68, 2. von links ist Albert Lantzsch, Lehrer. 1930 legte der Verein den Sportplatz an der Pöhlaer Straße an.

71 Deutscher Turnverein Gutheil,Langenberg,1928.

1894 wurde der 'Deutsche Turn- und Sportverein' in Langenberg gegründet. Eine Umbenennung erfolgte 1910 in 'Arbeiter-Turn-und-Sportverein', als die Arbeiterschaft stärker in Erscheinung trat. 1924 trennten sich die bürgerlichen Sportler vom Verein und bildeten den 'Deutschen Turnverein' . Dessen Mitglieder sehen wir auf dem Foto, wie sie sich im Garten von Wolfs Gaststätte aufgestellt haben. Hier trafen sie sich auch zu ihren sportlichen Übungen. Im Ort wurden damals die Sportarten Handball, Faustball, Turnen, Leichtathletik und Radfahren gepflegt.

72 Der Sportplatz des Zentralvereins, Raschau.

Irn Dorf bestanden zunächst drei Arbeitersportvereine: der Radfahrerverein Wanderlust (1903), der Gesangverein Frohsinn (1905) undder Turnverein Freie Turnerschaft (1907).1911 wurden sie zum Zentralverein. In freiwilliger Arbeit entstand auf gekauftem Gemeindeland der erste Sportplatz im Ort. Am 24. Mai 1913 wurde er geweiht. Zuerst wurde hier vor allem geturnt. Die Sportgeräte waren in einem Holzschuppen untergebracht, an dessen Stelle heute die Sporthalle steht.

Sportplatz des

sächs. Erzgcb. Turn- und Fuûballspiele.

Die Mannschaft wurde 1921 gebildet. Das Original des Bildes in Großformat erhielt der Fußballspieler Emil Kautzsch (1900-1977) als Geschenk zu seiner Hochzeit am 2. September 1922. Zur 'Ersten' gehörten, oben: Paul Neubert, Paul Wolf, Kurt Hartmann (Kapitän), Fritz Neubert und Emil Merkel. Unten:

Emil Kautzsch, Kurt Bach, Paul Bach, Max Merkel, Kurt Georgi und Max Bach. Die Fußballer spielten von 1922 bis 1929 auf sechs verschiedenen Feldern und Wiesen der Bauern, da ein eigener Fußballplatz noch nicht vorhanden war.

73 Die 1. Raschauer Fußballmannschaft.

74 Die Turnmädchen, 1930.

Nach einem Waldlauf stellten sich die Turnerinnen der 'Freien Sportvereinigung' ,

Raschau, am Pöckelwald dem Fotografen. Leiter der Gruppe war Alfred Schreyer (18881982), der den Arbeiterturnvereinim]ahre 1907 mit gegründet hatte und dem

Raschauer Sport sein Leben lang eng verbunden war (im Foto links).

75 Die SporthalIe Raschau, 1925.

Die Arbeitersportler begannen 1924 bei einem Kassenbestand von 1 SO Rentenmark mit dem Bau einer eigenen Sporthalle. Unter großen Mühen und mit Unterstützung der beiden Arbeiterparteien KPD und SPD wuchs in freiwilliger Arbeit die Sportstätte. Sonntags wurde grundsätzlich acht Stunden gearbeit. Das Foto vom

1. November 1925 zeigt die Sporthalle zum Richtfest. Für ein bleibendes Erinnerungsfoto waren die Bauleute auf das Dachgebälk gestiegen.

76 Die SporthalIe, 1 927.

Am 13.Juni 1926wurdedie Sporthalle eingeweiht. Achthundert Besucher waren zugegen. Besitzer waren die Sportler, die die Finanzierung zum Teil durch persönliche Anteile bestritten hatten. Im Gebäude wurde neben der Turnhalle auch eine Gaststätte eingerichtet. Theateraufführungen, gesellige Abende bei Musik und Tanz, Versammlungen der Sportler und Arbeiterparteien waren gang und gäbe. 1929 wurde in 13wöchiger freiwilliger Arbeit der Sportplatz geschaffen (1958 Rudolf-HarbigSportstätte) .

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