Ratekau in alten Ansichten

Ratekau in alten Ansichten

Auteur
:   Harald Gerhardt
Gemeente
:   Ratekau
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1222-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ratekau in alten Ansichten'

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19. Auch diese wunderschöne Fachwerkscheune des Bauern Muus mit dem Reetdach und dem Storchnest steht schon lange nicht mehr. Bei einer Brandserie am Anfang der siebziger Jahre wurde sie von einern bis heute unbekannten Brandstilter angezündet. Stolz haben sich der Bauer, seine Ehefrau und der junge Mann mit dem schönsten Pferd auf dem Hof dem Fotografen gestellt. Etwa 1910 entstand diese Aufnahme. In der damaligen Zeit gab es im Ort beinahe mehr Pferde als Kühe, denn die Bauern züchteten Pferde für die Wehrmacht.

20. Ein Raub der Flammen wurde das hinter hohen Bäumen verborgen liegende Haus des Bauern Walter Muus, das zwischen dem Postamt und dem Gasthaus 'Zur Linde' stand. Aufnahme um 1930.

21. Die Fotografie des Bauernhauses der Familie Friedrich-Hinrich Quitzau wurde 1898 aufgenommen. Das Gebäude stand in der Bäderstraße und wurde bereits 1912 abgerissen. Danach wurde das jetzige Bauernhaus Sach erbaut. Auf dem Bild sehen wir von links:

Meta, Ella, Emil, Gustav, Dorothea, Friedrich-Hinrich und Friedrich Quitzau,

22. In der Hauptstraße stand dieses Haus des Bauern Kunst, heute Friedrichsen, das uns dieses Foto aus dem Jahr 1920 zeigt. Das um 1830 errichtete Gebäude brannte 1935 ab. Die Ursache für das Feuer war Brandstiftung. Noch im selben Jahr entstand hier ein neues Wohn- und Wirtschaftsgebäude, in dem sich heute ein Spezialbetrieb für Hühnerzucht und Eierhandel befindet. Die im Hintergrund sichtbare Scheune ist bis heute erhalten und damit rund lSO Jahre alt. Vor der Feldsteinmauer erkennen wir Ernst und Berta Kunst mit ihrer Tochter Grete.

23. Dieses Bild zeigt das Bauernhaus Markmann, das 1813 von Hans Hübner gebaut wurde. Heute wird der Hof nicht mehr bewirtschaftet, der Besitzer hat seinen Betrieb aufgegeben. Er bewohnt zwar noch das Haus, die Scheunen und der Hof dienen aber als Unterstellplatz für einen Abschleppdienst.

24. Seit 1870 bewirtschaftet die Familie Fock diesen Bauernhof. Als in der Neujahrsnacht von 1900 auf 190 I das alte Haus abbrannte, wurde noch im gleichen Jahr dieses Gebäude errichtet, das uns die Fotografie von 1920 zeigt. Wie hier gab es aufvielen Grundstücken einen Fahnenmast. Wenn ein Feiertag war, wurde die Fahne gehißt. Nicht mehr lange wird dieses Haus stehen, denn sein Abbruch ist für 1982 vorgesehen. Es muß einer dichten Bebauung Platz machen. Der Besitzer hat einen großen Teil seines Ackerlandes als Bauland verkauft. Dort entstehen Einfamilienhäuser. Er erwarb einen neuen Hof in Angeln.

25. Diese Fotografie entstand 1910 und zeigt uns die Bauernfamilie Römer (heute Junge) vor ihrem Wohn- und Wirtschaftsgebäude, das 1880 gebaut wurde. 1947 wurde das Haus umgebaut, die Eingangstür in der Giebelseite wurde zugemauert. Der Puppenwagen des kleinen Mädchens würde heute wohl nicht mehr den Ansprüchen genügen. Auf dem Bild sehen wir von rechts: Wilhelm, Ida , Anni und Magda Römer.

26. In der Bahnhofstraße stand bis zum Jahr 1960 die Höppnersche Kate, die 1874 erbaut wurde. Schon früh, nämlich vor 1919, wurde sie umgebaut. Deutlich sieht man links, rechts und über der Eingangstür neueres Mauerwerk, man hatte die große Dielentür verkleinert. Charakteristisch sind auch die gekreuzten Pferdeköpfe auf dem Giebel. Das Besondere an ihnen ist, daß sie nach innen und nicht nach außen gerichtet sind, wie man es sonst meistens findet. Heute befindet sich hier ein großer Tank mit Heizöl.

27. In der Hauptstraße, wo heute neuerbaute Reihenhäuser stehen, befand sich bis zum Jahr 1979 dieses im 18. Jahrhundert erbaute Bauernhaus der Familie Oehlenschläger. Ursprünglich hatte dieses Gebäude ein Reetdach, das aber bei einem Umbau um 1900 nicht erneuert wurde. Die Aufnahme stammt aus den ersten Jahren unseres Jahrhunderts und zeigt die Familie Oehlenschläger im Vorgarten versammelt. Von links erkennen wir:

Rudolf (auf dem Pferd), Johannes, Engel, Anna, Friedrich und Ida Marie Oehlenschläger.

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28. Die Hirtenkate, die am Dorfbrink stand, ist wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts von den Bauern für den Kuhhirten, der ihr Vieh auf der Allmende hütete, erbaut worden. Als im 18. Jahrhundert die Verkoppelung in der Ratekauer Feldmark durchgeführt wurde und kein Kuhhirte mehr erforderlich war, weil die Koppeln von Wällen (Knicks) eingefaßt wurden, zog der Dorfschäfer in die Hirtenkate ein. Hundert Jahre später wurde die Kate zum Obdach für die Armen, Alten und Obdachlosen im Dorf. Ein Bauer führte als Armenpfleger die Aufsicht in dem Haus. Als die Bewohner vor rund 100 Jahren in das Armenhaus nach Techau kamen, richtete man in der Hirtenkate drei Wohnungen ein. 1944 wurde die Kate abgerissen.

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