Ratekau in alten Ansichten

Ratekau in alten Ansichten

Auteur
:   Harald Gerhardt
Gemeente
:   Ratekau
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1222-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ratekau in alten Ansichten'

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49. Dieses Bild zeigt ein Haus, das dem Straßenbau zum Opfer fiel. Im Zuge des Neubaus einer Ortsdurchfahrt mit dem Wunsch, die Eisenbahnstrecke Lübeck-Puttgarden ohne Bahnübergang zu kreuzen, wurde die heutige Bäderstraße, früher Bahnhofstraße, neu angelegt. Das Haus stand dort, wo heute der Weg 'Am Wieseneck' von der Bäderstraße in Richtung Jugendzentrum abzweigt.

50. Wenn Sie heute durch die Hauptstraße gehen, werden Sie dieses um 1880 erbaute Haus wohl kaum wiedererkennen, denn nach zweimaligem Umbau hat es sein Aussehen doch erheblich verändert. Als diese Aufnahme entstand, um 1920, wohnte hier noch der Schuhmachermeister Schöer, der sich mit seiner Familie vor dem Grundstück dem Fotografen gestellt hat.

51. Kleine Handwerksbetriebe prägten neben den Bauernhöfen das Ortsbild. Einer dieser Betriebe war die Stellmacherei und Imkerei Otto Schlüter in der Hauptstraße. Auf dem oberen Bild sehen wir die Familie und Betriebsangehörige vor dem Haus versammelt, auf dem unteren erkennen wir Otto Schlüter neben seinen Bienenvölkern.

Stellmacherei, Imkerei OUo Schlüter, Ratekau

52. Auch dieses Haus wurde am Ende des vorigen Jahrhunderts errichtet und steht noch heute, wenn auch urngebaut, in der Hauptstraße. In ihm war ein Geschäft für alles untergebracht. Es gab nichts, was man hier nicht kaufen konnte: Lebensmittel, Haushaltswaren, Kleidung, landwirtschaftliche Geräte und vieles mehr. Auch aus den Nachbarorten kamen die Leute, um hier einzukaufen. Und wenn tatsächlich einmal eine Ware nicht auf Lager war, sagte die Inhaberin: 'Kind, ick besorg di dat.' Dann ging sie zu Fuß nach Lübeck oder Bad Schwartau und besorgte die Ware. Aufnahme von 1928.

6.rup alJs Ra'~·kau

Gasthof und Dampfbädterei L Dose

53. Man schrieb 1920, als diese Ansichtskarte entstand. Sie zeigt die Dampfbäckerei L. Dose. Die Bäckerei bestand bis zum Beginn der siebziger Jahre, als die Großbäckereien die kleinen Betriebe brotlos machten. Erst seit einigen Jahren kommen die Spezialbäckereien wieder bedeutend besser zurecht. Der Bäckerei angeschlossen war ein Gasthof. Auf dem unteren Bild erkennen wir einen Brotwagen, mit dem der Bäcker über die Dörfer fuhr, um die Bevölkerung mit Backwaren zu versorgen.

54. Diese Aufnahme zeigt Handwerker der Zimmerei Schröder bei der Arbeit. Zu Hause war der Betrieb in der Bahnhofstraße. Beim Bau der neuen Schule 1949 leistete diese Firma die Zimmerarbeiten.

55. Aus dem Wirtschaftsleben des Ortes ist die Firma Thiede, ein Tiefbauunternehmen, nicht wegzudenken. Dieses Bild, das im Jahr 1905 fotografiert wurde, zeigt die Belegschaft des Betriebes bei Straßenbauarbeiten im benachbarten Bad Schwartau.

56. Anfang des Jahres 1980 verschwand wieder ein Stück altes Ratekau. Gemeint ist der Gasthof 'Zur Linde', der abgerissen wurde, weil eine Renovierung wohl nicht möglich war. Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts (1859) wurde das Lokal von dem Zimmermeister Quitzow erbaut. Sieben Besitzer hatte es seitdem. Für viele Vereine und Organisationen war die 'Linde' Treffpunkt. Bunte Abende, Karnevalsveranstaltungen und Kinderfeste fanden hier statt. Als es in Ratekau noch keine Turnhalle gab, wurde der Saal von der Volksschule und dem Sportverein als Turnboden benutzt. Ein neues Lokal wird an gleicher Stelle errichtet und denselben Namen tragen.

57. Die 'Waldklause' , ein beliebtes Ausflugslokal an der Bundesstraße 207, war einstmals ein Bauernhaus. Edmund und Friedel Fülscher ließen es zu einem Restaurant, Café und einer Milchbar umbauen. 1955 wurde ein großer Campingplatz angelegt und 1959 ein Motel eröffnet. Vierzig Prozent aller Übernachtungen in der Großgemeinde Ratekau können diese Einrichtungen verbuchen.

58. In diesem Haus befand sich ehemals eine Zimmerei, heute erkennt man das Haus kaum wieder: Bäume, Mauer, Zaun und Büsche fehlen, ein Industriebetrieb hat sich hier niedergelassen. Dort, wo auf dem Bild die kleinen Pfeiler zu sehen sind, steht heute eine Tankstelle. Auch die im Vordergrund erkennbare Straße hat ihre Bedeutung verloren. Erreichte man einstmals auf ihr Timmendorfer Strand und damit die Ostsee, so fährt man heute auf ihr, nach dem Bau einer neuen Ortsdurchfahrt, nach Ruppersdorf.

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