Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Beate Falk
Gemeente
:   Ravensburg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4639-5
Pagina's
:   104
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ravensburg in alten Ansichten Band 1'

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Rauensbur~

9. Das alte Josefshaus in der Roßbachstraße im Jahr 1907. Im Jahr 1885 richteten die Franziskanerinnen von Reute in den Gebäuden Roßbachstraße 15 und 17 ein Krankenhaus ein, Nach der Verlegung dieses Krankenhauses auf den Andermannsberg (Elisabethenkrankenhaus) im Jahr 1901 führten die Schwestern hier in den Gebäuden der Roßbachstraße das Mädchenheim St. J oseph, ein Pensionat für stellenlose und alleinstehende Mädchen, 1909/10 entstand der große Neubaukomplex, der sich über den ursprünglichen Garten bis zur Humpisstraße erstreckt.

10. Der Roßbach war bis 1890 Treffpunkt beim Wasserholen und Wäschewaschen. 1890wurde das hölzerne Gerinne entfernt und der Bach von der Gänsmühle bis zu der im Bildhintergrund sichtbaren Möbelfabrik EngIer unterirdisch verlegt. Bei der Möbelfabrik (heute Möbel-Lenz) handelt es sich um die alte, 1835 stillgelegte Ballenmühle, in der die Firma Gosner u. Co. im selben Jahr eine der ersten mechanischen Wollspinnereien einrichtete. Die bereits im 14. Jahrhundert genannte Mühle hatte ihren Namen von der benachbarten Trinkstube der Kaufmannsgesellschaft 'Zum Ballen' in der Marktstraße 23.

ALT·RAVENSBURG

11. Der Abbruch der alten Metzig auf dem Gespinstmarkt im Jahr 1904. Gestank, Rattenplage und Enge waren 1903 die Gründe für die Verlegung des städtischen Schlachthofs in einen zeitgemäßen Neubau an der Ettishofer Straße. Die hinter der Metzig nun sichtbare, ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert stammende Eselmühle wurde 1934 abgebrochen. Im selben Jahr wurde die ehemalige Weinwirtschaft 'Zum Kiderlenbäck' (rechts) in 'Brotlaube' umbenannt. Das Gebäude Gespinstmarkt 8 im linken Bildvordergrund beherbergte bis 1890 eine Rotgerberei.

Rauensbur~

GespinSlmarkt.

12. Der untere Gespinstmarkt um 1900. Zu der im Jahr 1836 von dem Ballenmüller Urban Appenzauser gegründeten Gastwirtschaft und Brauerei 'Zur Wage' gehörte auch ein Biergarten auf der Kuppelnau. Dieser 'Wagbräugarten' wurde 1911 als Bauplatz an den katholischen Gesellenverein für den Neubau des Gesellenhauses verkauft. Die Wirtschaft selbst mußte 1976 dem Kaufhaus Sommer weichen. Der Bürstenfabrikant Adolf Bauer war einer von insgesamt sechs Pinsel- und Bürstenfabrikationsbetrieben in der Stadt, während im Haus Gespinstmarkt 1 (ganz links) von 1876-1879 der Lithograf Josef Bayer wohnte.

13. Ein Bliek in den gemütlich getäferten Gastraum der 'Wage' zur Zeit des Wirts Johann Bernhard, der die Brauerei-Wirtschaft von 1886-1908 innehatte. Der 'Uhrturm', flankiert von einer Wandmalerei, 'Tag und Nacht' darstellend. zeigte jedem Zeeher unmißverständlich an, was es geschlagen hatte.

14. Das alte katholische Gesellenhaus Herrenstraße 38. 1877 erwarb der im Jahr 1862 gegründete Gesellenverein das Gebäude als Vereinslokal und Herberge für Handwerksgesellen. In dem im selben Jahr angebauten Saal wurden auch Theaterstücke aufgeführt. Links von der Bühne ist die im Jahr 1864 gestiftete Vereinsfahne zu sehen, rechts hängt die im Jahr 1899 von Kommerzienrat Hubert Vogler (Besitzer der Osianderschen Kunststickereianstalt und Initiator des Historischen Festzugs 1902) gestiftete neue Fahne. 1912 bezog der Gesellenverein den Neubau auf der Kuppelnau.

15. Um das Jahr 1870 war die aus dem 15. Jahrhundert stammende Bemalung des Obertors noch sichtbar. Eine Spende Ravensburger Bürger ermöglichte 1885 die Restaurierung der Rittergestalten, die heute nicht mehr sichtbar und durch nachträglich eingebrochene Fenster teilweise zerstört sind. Das kleine Häuschen am linken Bildrand (MarktstraBe 57) lieB den gotischen Giebel des Handelshauses viel mächtiger erscheinen. Es wurde 1903/04 durch einen Neubau ersetzt. Der Brunnen im Vordergrund war einer von insgesamt 42 öffentlichen Brunnen in der Stadt. Daneben versorgten zusätzlich noch 270 Privatbrunnen die Bevölkerung mit Trinkwasser.

RAVE.NSBURG

Ma-klslrass.

AJ~

16. 'Wollene Hemden, Unterhösle, alles gibt's im Alpenrösle; Zucker, Butter, Käs und Bier, alles ganz spottbillig hier,' dichtete 1889 der Ravensburger Rebmann und Torkelmeister Anton Sprinz auf die Wirtschaft 'Zum Alpenrösle' in der Marktstraße. Unterhalb der Kolonialwarenhandlung von Fritz Eder befand sich die Restauration von Gottfried Rösch (heute Humpisstuben). Seine Spezialität waren 'Entenviertel'; außerdem hatte der Turnverein 1847 Ravensburg hier sein Vereinslokal. Das gegenüberliegende Giebelhaus Marktstraße 22 beherbergte von 1823 bis 1931 die Oberamtssparkasse, die seinerzeit die erste in Württemberg war.

17. Ein Bliek in die untere Marktstraße um 1910. Der rechte Bogen des Alten Theaters war bis in die 1950er Jahre hinein mit einem Tor verschlossen, da er als Lagerraum diente. 1910 richtete der Kunstund Altertumsverein zusammen mit dem Naturkundeverein im Saal der Brotlaube das erste Museum ein, das bis zur kriegsbedingten Auslagerung im Jahr 1940 hier bestand. Das Gasthaus 'Zurn Rad' wurde um 1800 von dem Bäcker Jacob Fuchs eröffnet; aus dieser Zeit stammt auch das kunstvolle Schild. Die Gosnersche Apotheke, heute Marienapotheke (links), war ursprünglich weißenauische Klosterapotheke und befand sich bis zum Jahr 1818 im Weißenauer Hof Marienplatz 4.

Rauensburs

18. Der Justitia-Brunnen hinter dem Rathaus im Jahr 1906. Bereits im Jahr 1576 ist an dieser Stelle ein steinerner Justitia-Brunnen bezeugt, der wohl auf die seit dem Mittelalter abgehaltenen Tagungen des Stadt- und Landgerichts im nahen Rathaus Bezug nimmt. 1864 wurde der abgebildete gußeiserne Brunnen erstellt, dessen Säule von vier wasserspeienden Schwänen getragen wird. Er wurde im Jahr 1939 durch den heute noch stehenden 'Gänselieselbrunnen' ersetzt.

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