Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Beate Falk
Gemeente
:   Ravensburg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4639-5
Pagina's
:   104
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ravensburg in alten Ansichten Band 1'

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19. Die Kirchstraße um 1910. Der alte Weingartner Klosterhofbeherbergte bis in die 1930er Jahre den Gasthof 'Zur Traube'. Dahinter, im volutengeschmückten ehemaligen Stadthaus des Zisterzienserinnenklosters Baindt bot Joseph Oppold feine Herrengarderobe an. Die noch nicht geteerte Straße war streckenweise mit gepflasterten Fußgängerfurten versehen, so daß man bei Regenwetter nicht allzutief im Schlamm versank.

20. Ravensburg und Weingarten im vierblättrigen Glücks-Klee vereint. Links unten der Marienplatz. Die Postkarte stammt aus dem Jahr 1902.

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Ravensburz - Holzmàrkt

21. Der nördliche Marienplatz oder 'Holzmarkt' war bis zur Schaffung einer Passage durch die Bauhütte im Jahr 1927 ein nahezu abgeschlossenes Geviert. Neben dem Grünen Turm, der schon im 17. Jahrhundert als Gefängnis diente, prägt die weit vorstehende gußeiserne Beschlagbrücke am Gasthof Engel den Platz. Bis zur Vergrößerung der Wirtschaft im Jahr 1891 beschlug der Huf- und Wagenschmied August Ade unter ihr zahllose Pferde.

22. Der Platz im Jahr 1900. Auf dem Lederhaus wird gerade ein hölzerner Telegrafenturm erstellt, während der Blaserturm, seit 1837 ohne Ecktürmchen, einen ungewohnten Anblick bietet. Sie wurden erst 1907wieder aufgesetzt. Die Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung von Hermann Kitz, Marienplatz 36 (Bildmitte) wurde 1911 durch einen Neubau der Gewerbebank Ulm ersetzt. Im Hintergrund die damaligen Modehäuser Knopf und Landauer. Ersteres, eine Karlsruher Warenhauskette, bezog 1907 den Neubau Marienplatz 55 (ehemals Rosendahl, jetzt Magnum).

23. Das Restaurant 'Zum Pfauen' (Ecke EisenbahnstraßefMarienplatz) und das rechts anschließende ehemalige Zunfthaus der Metzger wurden 1906 zusammen abgebrochen, um dem Neubau des Warenhauses Knopf Platz zu machen. Der 'Pfauen' bestand schon im Jahr 1802 als 'Cafféehaus'. Es war bis in die 1850er Jahre das einzige Café in der Stadt.

Oberschwäbischer Flnzeiger.

24. Eine Ansicht des Postplatzes, wie der mittlere Teil des Marienplatzes früher hieß, um 1900. Vor dem Gasthof 'Zum Lamrn' wartet die Postkutsche nach Wilhelmsdorf. Das letzte Gespann verschwand mit der Einführung der Postbuslinien im Jahr 1923. Unter der Gastwirts-Dynastie der Familie Fuchs, die thurn- und taxissche, seit 1851 württembergische Poststallmeister waren, entwickelte sich das 'Lamm' zum kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt der Stadt. Der Gasthof 'Zum Hecht', seit 1582 erwähnt, wurde 1911 abgebrochen und in die Eisenbahnstraße 2 verlegt, wo er bis 1966 existierte. Davor ist der alte gußeiserne Lammbrunnen zu sehen, der 1927 in Beton erneuert wurde.

25. Das siegreiche Ende des Deutsch-Französischen Kriegs und die Heimkehr des 2. württ. InfanterieRegiments 'Kaiser Wil helm' wurde am 1. Juli 1871 auf dem Platz von ganz Ravensburg groß gefeiert. Unter der Nachbildung des Pariser Triumphbogens erhielten die Soldaten vom Turnverein und dem Sanitätscorps eine Stärkung, bevor sie zur Ausmusterung in die Kaserne nach Weingarten marschierten.

26. Die Ravensburger Feuerwehr präsentiert sich zum 9. Württembergischen Weckerlinientag 1926 vor dem Lederhaus. Vor der alten Handdruckspritze stehen von links: Franz Jacob, der Spritzenführer Lot Bauer und der Zugführer der Steiger Vinzenz Arnold.

27. Auf dem wöchentlich stattfindenden Krämermarkt deckte sich vor allem die Landbevölkerung mit Bedarfsgütern ein. Großes Interesse fanden Kälberstricke, Zwirnsfäden und Körbe, aber auch Hafnetwaren und Kleider. Der Schnappschuß vor dem Lederhaus entstand um 1915.

28. Der Ravensburger Rindviehmarkt war im 19. Jahrhundert einer der größten seiner Art in Württemberg und konnte sich bis zum Jahr 1973 auf dem südlichen Marienplatz halten. Die Wirtschaft 'Zum Grünen Baum' (links) wurde bereits im Jahr 1811 von dem Bäcker Johannes Baumgärtner betrieben. Er war der Schwiegervater des Malers Gottlob Johann Edinger. Der Grüne Baum wurde 1922 in 'Ratsstube' umbenannt.

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