Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Beate Falk
Gemeente
:   Ravensburg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4639-5
Pagina's
:   104
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ravensburg in alten Ansichten Band 1'

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Uiehmarkt

Ravensburg.

29. Eine stimmungsvolle Ansicht des südlichen Marienplatzes vor 1907. Im Jahr 1936 erhielt der Viehmarkt (südlicher Marienplatz) die Bezeichnung Adolf-Hitler-Platz, nachdem der nördliche Teil zwischen Bauhütte und Rathaus bereits 1933 diesen Namen erhalten hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg taufte man den ganzen Platz aus Dankbarkeit für die Verschonung der Stadt vor Bombenzerstörung 'Marienplatz' .

30. Ravensburgs Hauptwirtschaftsfaktor war bis in die 1870er Jahre der Kornhandel. Deshalb befanden sich 'auf dem Kornbühl' rund um das Kornhaus besonders viele Wirtshäuser, in denen ein abgeschlossener Handelordentlich begossen werden konnte. Der älteste der abgebildeten Gasthöfe ist der 'Schwarze Adler', der sich von 1638 bis 1820 im Besitz der Familie Nabholz befand (heute Wienerwald). Um den kleinen, 1930 abgetragenen gußeisernen Brunnen wurde wöchentlich der Schweinemarkt abgehalten. Während der Schrannenbetrieb (Getreidehandel) im Kornhaus 1937 endgültig eingestellt wurde, bestand der Schweinemarkt an dieser Stelle bis 1973.

31. Im Jahr 1858 erwarb Andreas Gebhard Bucher die Radwirtschaft in der Marktstraße 21 mit dem dazugehörigen Brauhaus in der nahen Manggasse (heute Burgstraße). Aus dem Brauhaus schuf er die bald allseits beliebte Gastwirtschaft 'Zur Räuberhöhle'. Vom Mittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts hatte das Gebäude als 'Obere Mang' zum Färben und Glätten der in Ravensburg hergestellten Leinwand gedient. Hoch über der Burgstraße thront der 1892 im griechischen Stil erbaute und 1967 wieder abgebrochene Veitsburgpavillon.

"

jiauensburg

l1eilsborg.

32. Der südliche Marienplatz mit der Villa Wörz, in der seit 1910 der Stadtarzt Dr. Alfons Wörz wohnte. Das Gebäude war 1852 auf dem eingeebneten Stadtgraben von dem Malzfabrikanten Emele erbaut worden und beherbergte ab 1892 die Reichsbank. 1954/55 wurde an dieser Stelle der Kreissparkassenbau erstellt.

33. Im Jahr 1902 gründete sich die Hirschgrabengesellschaft, um an die seit dem 15. Jahrhundert belegte Tradition der Hirschhaltung im Stadtgraben wieder anzuknüpfen. Die Pflege und Unterhaltung des eingesetzten Damwilds übernahm 1915 die Stadt, die die Tiere 1971 in das Wildgehege im Locherholz aussiedelte.

34. Die Schulschwestern zu Unserer Lieben Frau aus München eröffneten 1894 in der Rudolfstraße ein Erziehungsinstitut für Mädchen, genannt 'Klösterle', das sich bis heute großer Beliebtheit erfreut. Der parkartige Garten sollte den damaligen Schülerinnen zur Körperertüchtigung dienen.

35. Die durstigen Grüße ließen sich um 1900 in den in Ravensburg bestehenden 136 Wein- und Bierlokalen problemlos stillen.

36. Bis zum Jahr 1900 brüteten regelmäßig die Störche auf dem Frauentor. Links unten eine Ansicht der Oberen-Breiten-Straße mit den beiden Wirtschaften 'Zum Deutschen Haus' und 'Zum Hasen'.

37. Heimelig mutet die obere Bachstraße um das Jahr 1915 an. Der Kolonialwarenhändler Kayser (Bachstraße 11) dürfte mit seiner Kaffeerösterei dem ganzen Viertel einen unverkennbaren Duft vermittelt haben. Im Seelhaus befand sich seit 1884 das Thommelsche Eisenlager. Auf dem Lederhaus kündet der im Jahr 1900 erstellte hölzerne Telegrafenturm von beginnender Technik.

38. Im Jahr 1900 wurde der offen fließende Stadtbach zwischen dem Seelhaus und der Stadtmühle verdohlt. Das Ereignis wurde von den Bachsträßlern freudig gefeiert. Auf dem geschmückten Schild steht zu lesen: 'Hurrah, Hurrah, es ist erreicht! Es ging jedoch nicht gar so leicht, was viele Reden nicht fertig gebracht, das haben 10 000 Mark gemacht.'

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