Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Beate Falk
Gemeente
:   Ravensburg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4639-5
Pagina's
:   104
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ravensburg in alten Ansichten Band 1'

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39. Die 1375 erstmals erwähnte Spit al- oder Kübelemühle in der unteren Bachstraße ging 1893 in den Besitz des Bäckers und Rosenwirts ('Zur Rosc' Bachstraße 56) Franz Rundel über, der die Mühle 'Stadtmühle' nannte. Im Jahr 1956 wurde das Mahlgebäude und 1968 der Wohntrakt abgebrochen und an derselben Stelle das Kaufhaus Orion erstellt.

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40. Der Pferde- und Wagenschmied Franz Xaver Bernhard bei der Arbeit vor seiner Werkstatt in der Bachstraße 66um 1907.

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41. An der Ecke Bach-/Mauerstraße (heute Parkhaus am Untertor) stand einst ein massiver Mauerpfeiler aus gotischer Zeit. Ende des 19. Jahrhunderts als Gartenhaus genutzt, handelte es sich wohl ursprünglich um ein Privatoratorium oder eine Brunnenstube. Das stattliche Hauptgebäude Bachstraße 70 am rechten Bildrand beherbergte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts die Wohnung des Spitalmeisters. Links ist das Gasthaus 'Zum Goldenen Adler' zu sehen.

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Gasthof zum goldenen Adler Adolf

42. Der um 1830 eröffnete Gasthof 'Zum Goldenen Adler' wurde rasch zum Treffpunkt der Pferdehändler und Bauern, die den seit 1840 abgehaltenen Pferdemarkt am Untertor besuchten. Dieser spezielle, gut florierende Markt hatte bis etwa 1963 dort Bestand. Das Gasthaus, an dessen Stelle heute das Parkhaus am Untertor steht, wurde 1970 abgebrochen.

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43. Das Untertor mit dem Zollhäuschen in einer Ansieht aus dem Jahr 1898. In dem Häuschen hatte der Torwärter, der für die Schließung des Stadttors und den Einzug von Zoll-, We ge- und Einlaßgeld verantwortlich war, seinen Wohn- und Amtssitz. Mit der Abschaffung des Pt1astergelds, einer Art Straßenbenutzungsgebühr für Fuhrwerke und Reiter, im Jahr 1877 wurde das Gebäude entbehrlich und 1904 abgebrochen. Die wohl130 Jahre alte Linde, von einer Bank umgeben und daher 'Lindenbänkle' genannt, wurde im Jahr 1900 gefällt.

44. Der Alte Friedhofwurde im Jahr 1542 nach einer Pestepidemie außerhalb der Stadt an der ehemaligen Henkergasse (1837 in Georgstraße umbenannt) angelegt. Nach einer über 300jährigen Belegung durch beide Konfessionen erfolgte 1875 seine Auflassung.

45. Einst ein stiller, besinnlicher Ort, mußte die Friedhofsmauer mit dem Beinhaus 1939 dem Straßenverkehr weichen. Das spätgotische Kruzifix an der Giebelfront des Beinhauses kam nach dessen Abbruch in die Liebfrauenkirche zurück, von wo es 1844 hierher verbracht worden war.

46. Der einzige mit Wasser gefüllte Graben der Stadtbefestigung, in den sich alle Abwässer der Stadt ergossen, erstreckte sich zwischen dem Gemalten Turm und dem Untertor. 1887-1896 wurde diese Kloake zugeschüttet und als Promenade angelegt. Dabei verschwanden auch die sich im Anschluß an den Graben nach Westen ausdehnenden 'Gemüseländer' (Kleingartenanlagen).

47. In dem altertümlich anmutenden Haus Adlerstraße 27 bot die Witwe Pfauth um 1930 ein buntes Warensortiment an. Das Gebäude wurde 1974175 abgebrochen (heute Walser). Der hier einmündende Teil der Unteren-Breiten-Straße hieß im 19. Jahrhundert 'Rosenbeckengäßchen' nach der Wirtschaft und Bäckerei 'Zur Rose' Bachstraße 56/Untere-Breite-Straße 1 (Elektro-Schlegel).

48. 1887 gründete der Feilenhauer Jacob Kilgus in der Charlottenstraße 22 die erste Fahrradhandlung in Ravensburg. Sein 'Velociped-Lager' fand in dem ein Jahr zuvor gegründeten Radfahrverein einen festen Kundenstamm. Für Ungeübte hielt er Fahrkurse in einer alten Reithalle am Stadtrand ab. Mit dem Bau eines Dampfmotorwagens 18891egte er den Grundstein für den heutigen Betrieb von VWKilgus in der Jahnstraße.

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