Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Beate Falk
Gemeente
:   Ravensburg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4639-5
Pagina's
:   104
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ravensburg in alten Ansichten Band 1'

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49. Als der Bierbrauer Felix Bechter 1877 die Wirtschaft 'Zur Rose' in der Rosenstraße 20 erwarb, konnte er noch nicht ahnen, daß sich sein gutgehendes Lokal, nun 'Bechter's Bierhalle' genannt, bis 1931 auf insgesamt fünf Gebäude (Rosenstraße 18-22 und Roßstraße 1-3) ausdehnen sollte. Schuld daran war sein berühmtes, kräftig gebrautes Bier, das er unter dem Namen 'Lodzak' ausschenkte. Erst 1960 wurde der Betrieb eingestellt.

50. Die Eisenbahnstraße vor 1899. Im Gebäude des Friseurs Carl Kramer, Eisenbahnstraße 18, befindet sich heute die Jodoksapotheke. Das rechte Haus, Eisenbahnstraße 13, wurde im Jahr 1899 zusammen mit der sich anschließenden Nr. 11 (die sogenannten Wilhelmschen Häuser) zur Verbreiterung der Straße abgebrochen.

51. Das Eckhaus Eisenbahnstraße 17/0bere-Breite-Straße beherbergte seit etwa 1860 die BrauereiWirtschaft 'Zum Deutschen Haus'. Ihr Besitzer Anton Müller, wohl ein glühender Verfechter eines einheitlichen deutschen Reiches, war Küfer, Braumeister und Wirt in einer Person. 1912 erfolgte der Abbruch des Gebäudes und die Erstellung des vergleichsweise massiven Neubaus durch die Bankfirma Stahl & Federer.

52. Um 1900 ging es in der Oberen-Breiten-Straße noch gemütlich zu. Im Vordergrund das Vogthaus, das seinen Namen von dem Schmalegger Vogt Peter Spät hat, der das Haus 1486 erwarb. Seit 1955 dient das spätgotische Fachwerkhaus als Heimatmuseum.

53. Die Promenade an der Karlstraße um 1900. Im Jahr 1887 gründete sich ein Verschönerungsverein , der es sich zur Aufgabe machte, auf den zugeschütteten Stadtgräben Promenaden mit Spazierwegen, Blumenrabatten und Bänken anzulegen. 1896 war die Anlage zwischen dem Untertor und der Eisenbahnstraße fertiggestellt.

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54. Das Hotel Kaiserhof in der Eisenbahnstraße war mit dem Bahnhofshotel Hildenbrand eines der feinsten und größten Hotels in der Stadt. Ursprünglich stand an seiner Stelle eine zum gegenüberliegenden Altshauser Hof gehörende Getreidescheuer. Von dort verkauften die Deutschordensherren ihr Kom auf dem Ravensburger Markt. Seit 1820 benutzte die thurn- und taxissche Post das Gebäude als Wagenremise. 1856-1878 folgte der Eßlinger Fabrikant Otto Deffner nach, der darin eine Baumwollweberei eröffnete. Daher hatte das Gebäude bis zu seinem Umbau als Hotel im Jahr 1905/06 den Namen 'Deffnerbau'. Die Ansicht stammt aus dem Jahr 1908.

55. Der 'Kaisersaal' des Hotels. Im Hintergrund ist die Büste Kaiser Wilheims 1. aufgestellt. Es handelt sich um eine Kopie des 1890 vor dem Hotel errichteten Kaiserdenkmals. Mit der Schließung des Betriebs im Jahr 1939 fielen ein Jahr später auch die 36jährigen Kastanien auf der Gartenterrasse. Nach Kriegsende 1945 fand das Schweizer Konsulat hier kurzzeitig eine neue Heimat.

56. Die untere Eisenbahnstraße um 1905. Rechts ist die 1903 erbaute Frauenklinik von DL Halder zu sehen, die bis Mitte der 1950er Jahre bestand. Das Gebäude Eisenbahnstraße 37 (links) erhielt 1908 eine völlig neue Sgraffitobemalung durch die Kirchenmaler Schiller und Ostermeier. 1955 mußte es der Girozentrale weichen.

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~russ aus Ravensburg!

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57. Das Hotel Hildenbrand am Bahnhof nach dem Umbau im Jahr 1906. 1883 übernahm Gustav Hilden brand das 1856 erbaute und 1873 vergrößerte Bahnhofshotel Friede!. Das 'Hildenbrand', das viele berühmte Gäste wie Konrad Adenauer, König Juan Carlos von Spanien oder Max Schmeling beherbergtc, war bis in die 1950er Jahre das erste Haus am Platz. Es wurde 1982 abgebrochen.

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Partie am Bahnhof

58. Zum Bahnhof schritt man um 1900 durch eine gepflegte Baum-Allee. Hinter dem Kiosk wartet die Postkutsche auf ankommende Reisende. Die Bahnstrecke Ravensburg-Friedrichshafen war am 24. Oktober 1847 eröffnet worden. Der Bahnhof wurde, so wie er sich hier zeigt, im selben Jahr unter der Verwendung von Steinen aus der abgebrochenen Stadtmauer errichtet. Die Arkaden und das Uhrtürmchen fielen erst späteren Umbaumaßnahmen zum Opfer.

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