Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Beate Falk
Gemeente
:   Ravensburg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4639-5
Pagina's
:   104
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ravensburg in alten Ansichten Band 1'

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59. Der Kreuzbrunnen mit dem 'Bähnle' im Jahr 1907. Die Dampfstraßenbahn Ravensburg-Weingarten schnaufte seit 1888 an dem ältesten erhaltenen Brunnen der Stadt vorbei. Die aus der Zürnwerkstatt um 1630 stammenden Brunnenfiguren wurden 1916 durch Kopien von Bildhauer Schlachter ersetzt. Der heutige Kunststeintrog stammt aus dem Jahr 1927. Nachdem eine Versetzung des Brunnens aus verkehrstechnischen Gründen bereits 1911 und 1926 erwogen wurde, konnte er doch noch bis 1981 an seinem alten Standort mitten auf dem Frauentorplatz bleiben.

60. Bonaventura Hager (1873-1954), Ravensburger Original und Erfinder der 'Ravensburger Scherzpostkarten' , bot seine Kunst jahrzehntelang am Frauentor hinter der Bauhütte feil. Er war der originellste Vertreter der Anfang diesen Jahrhunderts in der Stadt zahllos vorhandenen kleinen Postkartenverlage .

Gruss aus Ravensburg g-.vtt .,$<hw3biS<h Nürnberg"

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Wenn's vom Mehis4ck tut recht kreche, Hot debei die grQ<sl Plasie, O'Veilsburg .ut der Oelleee

Bockbier, Brotwürst geils u. guto Wei, Wit de Du reent ami1ira

Kehr bei del R4VII:lSburg~r ei!

61. Eine jener bunten, heiteren Fantasiedarstellungen des Bonaventura Hager, der die Stadttürme einen Reigen um den Blaserturm drehen läßt.

62. Das 'Bähnle' dampft um 1897 am Bruderhaus und Gemalten Turm vorbei.

63. Die Schussenstraße mit dem Kriegerdenkmal um 1905. Das Denkmal, das an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 und die Gründung des Deutschen Reiches erinnern soll, wurde 1878 im Auftrag des Kriegervereins von dem Ravensburger Bildhauer JosefDressel geschaffen. 1980 erfolgte seine Versetzung in die Anlagen des Alten Friedhofs.

64. Im Jahr 1912 schwebte der Zeppelin LZ 'Viktoria Luise' über der Stadt. Trotz des nahe gelegenen Luftschiffhafens in ManzeIl am Bodensee war sein Erscheinen für Jung und Alt immer wieder eine Sensation. Die Wirtschaft 'Zur Harmonie' am rechten Bildrand (Schussenstraße 13) war um 1900 wegen ihres Orchestrions, einer frühen Form der Musikbox, ein beliebter Treffpunkt.

65. Die Gartenstraße um 1900. Die einst zahlreichen Lust- und Gartenhäuser vor der Stadt mußten seit dem 19. Jahrhundert der fortschreitenden Bebauung des Stadtrands weichen. Das hier rechts zu sehende achteckige, aus der Barockzeit stammende Kuppeldach-Häuschen wurde 1903 abgebrochen. An seiner Stelle entstand 1907 das Bankhaus Sauer (Gartenstraße 4). Das sich links anschließende Gartenhaus (heute Frauentorkino Gartenstraße 8) fiel ebenso im Jahr 1903. Im Vordergrund steht der Kiosk am Frauentorplatz, in dem sich eilige Bähnlesfahrer noch schnell mit Südfrüchten, Zigarren, Zuckerwaren und Limonaden versorgen konnten.

Revensburq. Resteuretion "Storchen"

66. Eine gern besuchte Wirtschaft war der 'Storchen' um 1920, wie die vielen geparkten Bernerwägelchen und andere Kutschen zeigen. 1843 von Gregor Bernhardt als Brauerei-Wirtschaft eröffnet, war sie seit 1873 mit 2 400 Eimern Bier Jahresproduktion über fast zehn Jahre hinweg die größte Brauerei in der Stadt. 1903 vereinigte sie sich mit der Bärenbrauerei (heute dort Modehaus Bredl) zum Bürgerlichen Brauhaus. Der Name 'Storchen' erinnert wehmütig an Meister Adebar, der 1930 nach 30jähriger Abwesenheit endlich wieder zurückgekehrt, durch eine Feuerwehrübung für immer aus seinem Nest auf dem Frauentor vertrieben wurde. Der Spottname 'Storchenspritzer' blieb den Ravensburgern noch lange haften.

67. Ein Rundbliek über den nördlichen Stadtrand nach Weingarten um 1905. Am unteren Bildrand ist das zum Josefshaus gehörende Marienbad 'Sancta Maria' zu sehen, das 1910 in den großen Neubaukomplex des Josefshauses integriert wurde und später mit zwanzig Badezellen eine der größten Wannenbadeanstalten in der Stadt war. Bis 1874 hatte das alte Gebäude als evangelisches Knabenschulhaus gedient. Das 1876 erbaute Gefängnis beim Katzenlieselesturm, wegen seiner Backsteinbauweise 'Rotes Haus' genannt, wurde 1986 abgebrochen. Der untere Teil der sich anschließenden Kiesgrube ist seit 1936/37 Grünanlage.

68. Der Ravensburger 'Musentempel', das Konzerthaus, wurde 1896/97 durch den bekarmten Wiener Theaterarchitekten Ferdinand Fellner erstellt. Der Theaterneubau war durch das Mäzenatentum der Gebrüder Julius und Georg Spohn ermöglicht worden. Bis auf das hier noch dargestellte große Glasgemälde über dem Eingang hat sich die ursprüngliche Ausstattung fast vollständig erhalten.

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