Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Ravensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Beate Falk
Gemeente
:   Ravensburg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4639-5
Pagina's
:   104
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ravensburg in alten Ansichten Band 1'

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69. Ein Märchen aus Tausend- und Einer Nacht vermittelte die Konzerthausbühne hier um das Jahr 1900. Der Bühnenprospekt wurde 1897 von dem Stuttgarter Hoftheatermaler Wilhelm Plappert eigens für das Konzerthaus gefertigt. Die Stühle im Zuschauerraum, inzwischen durch bequemere ersetzt, stammten allesamt von der weltbekannten Wiener Firma Thonet.

70. Die Gartenstraße mit dem Bähnle um 1900. Die nächste Haltestelle nach dem Frauentorplatz war Hl. Kreuz. Im Jahr 1910 wurde die Dampfstraßenbahn elektrifiziert und die ursprüngliche Strecke Ravensburg-Weingarten ein Jahr später nach Baienfurt verlängert. 1959 wurde der Fahrbetrieb eingestellt. Wer unabhängig sein wollte, benutzte trotzdem noch die Pferdekutsche. Links ist das Studio des Fotografen Karl Schäfer, Gartenstraße 23, zu sehen.

Ravensburg

Neues Gymnasium

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71. Das Spohngymnasium kurz nach seiner Fertigstellung im Jahr 1924. Der stattliche, durch die Spohnsche Familienstiftung ermöglichte Schulhausneubau beherbergte das Gymnasium und die Oberrealschule. Ausgestattet mit einer Erdbeben-, Stern- und Wetterwarte, Schwimmbecken und eigenem Turnhallenbau war diese Schuleinrichtung die damals fortschrittlichste im ganzen Oberland.

Gasthof Hl. Kreuz.

72. Der Gasthof 'Zum Heiligen Kreuz' (Gartenstraße 75) diente vom 15. bis zum 17. Jahrhundert als Aussätzigen- und Siechenhaus. Gleichzeitig beherbergte das Anwesen einen durch drei Quellen gespeisten Badebetrieb, der erst 1907 eingestellt wurde. In den zuletzt im 18. Jahrhundert als Armenhaus genutzten Gebäuden wurde 1826 erstmals eine Schankwirtschaft eröffnet.

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73. Das Elisabethenkrankenhaus um 1910. Im Jahr 1901 wurde der Krankenhausneubau der Franziskanerinnen von Reute am Andermannsberg mit sechzig Betten eröffnet. Verschiedene Umbauten in den Jahren 1913-1970 haben das Gesicht des Gebäudes heute vollständig verändert. Ursprünglich stand an seiner Stelle das sogenannte Sennergut, ein Ansitz, den sich der Kaufmann und Ratsherr Gregor Senner Ende des 16. Jahrhunderts erbauen ließ. Das Landgut verblieb bis zum Jahr 1892 in Sennersehern Familienbesitz.

74. Das Spohnschlößle wurde 1876 von dem Fabrikanten und Ehrenbürger Julius Spohn anstelle des jahrhundertealten Kutterschen Schlößchens erbaut. Die Villa hatte damals gleich zwei Superlative zu bieten: es handelt sich um einen der ersten Zementbauten als Vorläufer der Betonarchitektur und 1881 klingelte hier das Privattelefon NI. 1 in Württemberg. Julius Spohn, der im Oberen Hammer eine Flachs- und Abwergspinnerei sowie ein Zementwerk in Blaubeuren betrieb, war ein großer Gönner der Stadt. Er verstarb hier im Jahr 1919.

75. Im Jahr 1887 wurde in der Marktstraße 20 eine nichtkonfessionelle Privatmädchenschule gegründet. 1889 konnte der abgebildete Neubau an der Kuppelnaustraße, im Volksmund 'Affenkasten' genannt, eingeweiht werden. Die Schule ging 1921 als Mädchenrealschule in städtische Trägerschaft über und entwickelte sich schließlich zum Mädchengymnasium.

Rauensburg

Höhere Mäd<henschule

76. Die Turnhalle auf der Kuppelnau wurde im lahr 1878 anläßlich des 100. Geburtstags von Tumvater lahn anstelle eines alten Fest- und Schießhauses der Schützengilde erbaut. Sie war lange Jahre Mittelpunkt verschiedener Rutenfestdarbietungen; 1973 mußte sie der Kuppelnauschule weichen.

77. Das neue katholische Gesellenhaus kurz vor seiner Fertigstellung im Jahr 1912. Der großräumige Bau wurde aus dem Restaurationsfonds der Liebfrauengemeinde und durch Privatspenden der katholischen Bevölkerung finanziert. Neben fünfzig GesellenschlafsteIlen sollten hier alle katholischen Vereine Platz für Versammlungen und Festveranstaltungen sowie Bibliotheken und Weiterbildungskurse finden. Das Gartenhaus, Mittelpunkt des von der Brauereiwirtschaft 'Zur Wage' am Gespinstmarkt bis 1911 betriebenen 'Wagbräugartens' , wurde noch im selben Jahr abgebrochen.

GRU:55 vonder f':)ÜHLßRUURi VENSßUR.G.

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78. Die Mühlbrücke mit der Wirtschaft 'Zur Mühlbruck' um 1915. Die 1883/84 anstelle einer gedeckten Holzbrücke erstellte eiserne Brückenkonstruktion wurde 1968 beseitigt. Die 1967 abgebrochene Gastwirtschaft gehörte ursprünglich als Hofanwesen zur Ausstattung der 1472 gestifteten Mühlbruckkapelle, zu der zahlreiche Wallfahrten gingen, die aber auch die letzte Gebetsstätte für zum Galgen verurteilte Missetäter war. Die hier abgebildete Kapelle wurde 1852 neu erbaut und stand bis 1926 in dieser Form vor der Scheuer der Wirtschaft. Die Brauereiwirtschaft 'Zur Mühlbruck' war seit der Einrichtung einer städtischen Badeanstalt in der Schussen im Jahr 1875 ein beliebtes Ausflugslokal am Rand der Stadt.

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