Rüdersdorf in alten Ansichten Band 3

Rüdersdorf in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Werner Winzer
Gemeente
:   Rüdersdorf
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6024-7
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rüdersdorf in alten Ansichten Band 3'

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15 Steinchenringel

von Walter Dinger, Kalkberge um 1935.

Ich saß um See, warf Steine in die Flut, wies Knabenhand mutwillig lachend tut und schaure zu dem ringelrunden Spiel, wenn Stein auf Steinchen in den Spiegel fiel,

Ob jeder denkt, wie weit das Steinchen wellt, das unbedachte Hand ins Wasser schnellt? Ob [eder weiB wie weit ein Wort sich dreht, das oft so leicht von unserm Munde geht?

Des Steinchenringels muntter Kreiseltanz verzittert erst im Uferschilfeskranz.

Das flinke Wörtlein ringelt weit hinein in tiefster Seele tiefst verborqnen Schrein,

l<AL!<&RG'E (MARK).

Fußball anno 1919

Der Fußballveteran Kurt Elsner t erinnert sich,

Die Einwohner unserer drei Ortsteile waren schon immer sportbegeisterte Aktive und Zuschauer. Sicher wissen nur noch wenige Bürger, daß wir einmal sechs Sport- und Turnplätze hatten. Heute finden Sportveranstaltungen, vor allem die Fußballspiele, in einem modernen großen Stadion statt, das in der DDR-Zeit erbaut wurde.

Fußball aber war schon immer Publikumsliebling Nr. I! Unser leider viel zu früh verstorbener Fußballveteran Kurt Elsner hat einmal für eine Heimatausstellung 1981 über den Fußball um 1919 berichtet.

'Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Fußball auch hier in unseren drei Dörfern bekannt. Allenthalben sah man kleine Gruppen von Kindern und Jugendlichen, die mit dem Ball 'herumknödelten'. Auf dem Marktplatz und drumherum in Kalkberge machten wir unsere ersten Versuche. Leider zum Ärger besonders der Anwohner und älteren Rüdersdorfer, die Angst hatten, vorn Ball getroffen zu werden.

Das konnte also nicht lange gut gehen. Und so war es. Eines Tages kam der Polizeigewaltige Max Schütze, um unsere Gruppe aufzulösen. Glück im Unglück allerdings: Schütze war gleichzeitig selbst ein Fußballfreund! Und so nahm er uns an die Hand und fûhrte uns den Kirchsteig und den Berg hoch nach Alt Rüdersdorf, wo auf der Brake an der Windmühle, ein notdürftiger Platz geschaffen war. Dort gab es nun bald schöne Kämpfe. Unsere Gäste aus der Umgebung nannten unseren Platz allerdings wegen seiner vielen Hügelchen bald den 'Bergauf-und-ab-Platz'. Max Schütze, der uns sozusagen auch trainierte, hatte aber ganz andere Pläne im Kopf. Im Oktober 1919 berief er Kalkberger Sportfreunde zusammen, um auch in Kalkberge einen Sportclub gründen zu können. Das geschah am 9. Oktober 1919, wo die anwesenden sieben Mitglieder und neun Schüler den 'Sportclub Kalkberge' gründeten, der die Clubfarben grün/weiß trug. Grün, das Symbol des Rasens, weiß, das Zerehen des Friedens, ohne den es keinen Sport geben kann. Ernst Kreeter wurde zum Vorsitzenden gewählt.

Und so flog der Ball nun mit richtiger Leitung noch öfter durch die Torpfosten, wie die Stäbe genannt wurden, die das Tor markierten. Nun wurde auch der andere in Kalkberge ansässige 'F.c. Hansa' aufuns aufmerksam und forderte uns zum Wettkampfauf, der auch am 1. November 1919 stattfand und den wir mit 4:1 gewannen.

Als 1910 Heinz Grüning den 1. Vorsitz übernahm, ging es noch tatkräftiger voran. Während wir in den Gründerjahren zwanzig bis dreißig Zuschauer hatten, stieg nun die Besucherzahl bis auf eintausend Personen. Am 10. Juli 1915 erschien eine eigene Klubzeitung unter der Schriftleitung von Gerhard Kunde und Wolfgang Pichin.

Unser Vereinslokallag unten im Grund nahe dem Kesselsee bei Marchand in seiner Gaststatte 'Zur Linde'. Da wir hier unsere Sportsachen und auch Tore unterstellten, mu[

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