Rüdersdorf in alten Ansichten Band 4

Rüdersdorf in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Werner Winzer
Gemeente
:   Rüdersdorf
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6417-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rüdersdorf in alten Ansichten Band 4'

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Einleitung

Dem Wunsche vieler Leser und des Verlages folgend, präsentiere ich Ihnen den vierten Band der Serie 'Rüdersdorf in alten Ansichten'. Wieder möchte ich Ihnen mancherlei - auch Ergebnisse neuer Forschungen - nahebringen und bekannte und unbekanntere Rüdersdorfer vorstellen. Sie alle haben mit ihrer Hände Arbeit, mit ihrem Wissen und Können in den vergangenen Iahren und - so sie noch unter uns weilen - auch heute noch am Wachsen und Gedeihen unseres Ortes Anteil, haben Zeiten der Not und groBen Kummers erlebt - und doch nie verzagt'

So gilt mein Dank vielen vielen Heimatfreunden, im Ort und auch auBerhalb wohnend, die an der Fertigstellung auch des neuen Bandes mitgewirkt haben. Besonderen Dank aber Herrn Hilmar Friedrich und Siegfried Kuhnke, Martin Jennrich und Judith Rees, Familie Braunsch und vor allem Walter Piffka, der mit seinen Erinnerungen Wissenslücken geschlossen hat - aber damit auch neue Fragen aufwarf. .

Wenn auch nicht chronologisch, liegt nun eine Chronik über unseren Ort vor, die auch als Pendant zu der Arbeit des Industrie-Museumspark gewertet werden sollte. Die Rüdersdorfer Industriebauten sind eben nur ein Teil unserer Gemeinsamen Geschichte. Sie wird erst vollständig, wenn auch das Wirken der Menschen im Ort selbst, die örtlichen Bauten und Ereignisse nicht nur am Rande behandelt werden. Das war und ist das Hauptanliegen meinerTexte! Nicht nur, daß das Geburtshaus von Giacomo Meyerbeer immer mehr zerfàllt, ein denkmalgeschütztes Gebäude am Landhof dennoch umgebaut wurde oder in Alt Rüdersdorf das geschichtsträchtige Freihaus abgerissen worden ist. Ich befürchte, dieses Schicksal steht dem neuerlich unter Denkmalschutz stehendem Zollhaus in Tasdorf und womöglich dem ehemaligen Hotel Rademacher auch bevor]? Dazu gibt es viele erhaltenswerte Fassaden undAnlagen, wie in der Straße der Jugend oder der Oase alter Film-

erinnerungen im Seebad. Sie alle habe ich einmal in einer Liste für die Gemeinde schon vor Iahren zusammengestellt. Dank daher allen Bürgern, die mehr und mehr versuchen, ihren Häusern das liebevolle alte Ambiente zu erhalten und dennoch modern zu machen.

Allerdings glaube ich, ehe es nicht einen neuen Heimerverein gibt, wird man mit solchen Fakten, wie der Geburt Meyerbeers bei uns oder dem Fontanebesuch im vorigen Jahrhundert im Seebad keine ausreichende Kulturpolitik zum Nutzen der heutigen wie künftigen Einwohner und Besucher unserer Gemeinde machen,

Es ist doch schon paradox, wenn auf der einen Seite das Meyerbeerhaus zerfällt und auf der anderen Seite unser hochverehrter Rûdersdorfer Steinmetzmeister Ohlrich schon jahrelang einen aus eigener Initiative angefertigten Gedenkstein zu liegen hat. ..

Warum gibt es in Tasdorfkeine Gedenkzimmer für Meyerbeer und im Seebad für Fontane?Warum werden keine schmucken Hinweis-Wanderschilder im Ort aufgestellt? Meine Bildbände sollten keinesfalls nur Erinnerungen wecken, sondern alle Verantwortliche und Interessierte ermutigen.

Noch mehr Dauertouristen aber locken wir nur zu uns, wenn wir auch die Ideen der kulturell aktiven und interessierten Bürger nutzen. Wir hatten und haben doch weitaus mehr zu bieten, als das Bergfest und den von mir, trotz aller politischen und persönlichen Anfechtungen durch Staat und Partei, dennoch 1962 erstmals organisierten Karneval. Der übrigens durch meinen Einsatz auf den ganzen Kreis Fürstenwalde ab 1966 ausstrahlte, So konnte ich den Drogisten und Volkskorrespondenten meiner Lokalredaktion Herrn KaB damals motivieren, einen solchen Kartieval auch erfolgreich in Woltersdorf zu etablieren. Nur ein Beispielt

Mein Bemühen, weitereTraditionsfeste für Rüdersdorf zu organisieren,

hatten bis zur Wende mit den Rosen- und Winzerfesten, mit gleichzeitiger Kür von Rosenköniginnen oderWinzerkönig (trotz Naserümpfen vieler Oberen) vollen Erfolg. Dreimal führte ich die 'Rüdersdorfer Geburtstags-Matinee' durch, alles im großen Saal des Kulturhauses. IS Heimatausstellungen im kleinen Saalorganisierte ich als Chronistwozu ich immer aktive und begeisterte Helfer fand. Ideen eines Bürgers! Nach der Wende alles vergessent ? Was wäre erst, wenn die Ideen aller Rüdersdorfer zusammenfließen!

UndAnfánge gibt es schon, so die Kulturfabrik, die Walpurgisnacht oder unser Laientheater.

Eine weitere immer wieder gestellte Frage möchte ich beantworten:

Alle Beiträge ohne Namen stammen aus meiner Feder. Auch diesmal gebe ich Meinungen und Darstellungen von Bürgern wieder, die manchmal den bisherigen Darstellungen entgegen stehen, die - unter uns gesagt - oft weder so noch so bewiesen werden können.

Zwei Frauen möchte ich heute Dank sagen. Ihnen sei diese Buchreihe gewidmet. Meine eigene Frau Eva. Sie ließ mir trotz ihrer schweren Erkrankung und neben der Pflege noch Zeit, oft auch nur für Minuten, um diese Bildbände vorbereiten und schreiben zu können. Allein schon, daß sie nach sechs jahren noch immer neben mir und nicht im Pflegeheim ist, gab mir die nötige Ruhe und Krafi für mein Beginnen! Frau Ruth Schmidt, die leider Ende 1995 versrarb, war es vor allem, die unermüdlich - ja, fast bis zum letzten Tag ihres Lebens - trotz schwerer Krankheit immer wieder für neue Episoden und Erinnerungen aus eigenen Erfahrungen sorgte. Sie sprach mit alten Rüdersdorfern, organisierte Bilder, Artikel, Geschichten, Zeirungen und Gedichte, die den Büchern erst die richtige Würze geben. Ich möchte sogar sagen, daß ich ohne sie keine vier Bildbände hätte zusammenstellen können! Für mich war sie eine echte Chronistin unseres Ortes, ein wahres Rüders-

dorfer Lexikon. Ich vermisse sie sehr! Ich möchte, daß auch Sie, liebe Leser, ihr Wirken niemals vergessen mögen.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche und zum Nachdenken anregende Lesestunde und bin für neue Hinweise immer aufnahmcbereit.

In Dankbarkeit ihr Wemer Winzer

1 Wo lag denn nun diese Rüdersdorfer Geschäftsstraße, fragte ich mich, als ich diese Ansichrskarte aus dem Iahre 1912 in Handen hielt. Bei Gott ich wäre nicht darauf gekommen, daß diese lindenstraße mit der Lindenstraße aus dem damals noch selbständigen DorfRüdersdorf, heute Ortsteil Alt Rûdersdorf, identisch ist, Das Geschäft von Paul Hûlsebeck, hier vor seinem Geschäft und dem schmucken Haus. Zement und Glaswaren, Baustoffe und allerlei andere wichtigen Dinge für Haus und Garten waren hier zu haben. Die Häuser müssen alle gleich hinter der Altenaer Straße gestanden haben und im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff kurz vor Kriegsende noch zerstört worden sein. Überhaupt hatte Rüdersdorf damals eine ganze Reihe von größeren und schon modernen Geschäften!

2 Wunsch aus der Ferne vonWWinzer, 1982 (4.Strophe 1995)

Bin ich weit auch in der Welt, hobe weder Gut noch Geld,

nur im Herzen einen Wunsch, nochmal zu seh'n den Alten Grund. Wo die Heckenrosen blühn

und des Nachts die Sterne glühn,

wie es einst vor Tag und johr

in meiner Jugendzeit dort war. Rüdersdorf om Morgen, Rüdersdorf am

Abend, deine Rosen blühn in voller Pracht.

Bin ich in der Ferne, denk ich oft und gerne an mein Heimatort bei Tag und Nacht.

Rüdersdorf, wie bist du schön, bald werd' ich dich wiedersehn, wo am Fließ im Mühlental

noch immer singt die NachtigalL Wo die Lerche hoch im Blau jubelt ûber Feld und Au,

wo noch Orchideen blühn,

ja, da ziehrs mich immer hin. Rüdersdorf (lID Morgen ..

Wo der Bergmann voller Kraft, das Weiße Gold zutage schafft, das als Kalkstein allbekannt, geht hinaus in Stadt und Land. Wo mein Vaterhaus einst stand,

heute weiter nichts als Sand. Wenn am Kesselsee ich steh

tut mir doch das Herz sehr weh. Rüdersdorf om Morgen ...

Und die Jahre gehn dahin,

seit ich in der Heimat bin,

auch so langsam wird es wahr, das alte Grün ist wieder da. Besucher nun aus Nah und Fern, ja, die sehn wir immer gern. Rüdersdorf wird wieder schön,

man sagt sich gern aufWiedersehn' Rüdersdorf am Morgen ...

3 Sie hat schon einige hundert Jährchen auf dem Buckel und strahlt hier um 1900 noch eine beschauliche Ruhe aus, obgleich in der Redenstraße schon damals fast in jedem Haus ein Geschäft oder Handwerker zu finden war. Die Straße war auch im Amtsbezirk bereits ein wichtiger Punkt, saß doch zu dieser Zeit in Nummer 33, Haus vorn rechts, der Amtsvorsreher J. Kramer. Mit ihm harte auch die Amtsanwaltschaft hier ihren Sitz, der J. Kramer ebenfalls vorstand. Das Amtsgericht befand sich lange Zeit gegenüber, etwa in der Mitte der Straße links. In der Redenstraße 27 (etwa bei den beiden Fahnenstangen links) wohnte damals der Gemeindevorsteher von Kalkberge Peter Lübkes, van BerufMöbelhändler. Einige Häuser weiter hinten links, Redenstraße 22, befand sich zu jener Zeit das Kalkberger Gemeindebûro, ebenfalls auch das Büro des

1868 gegrÜlldeten Vorschußvereins. Damit ist die Annahme das Gemeindebüro befand sich im Haus des später eingerichteten Schuhgeschäftes Meurer nach vielen Diskussionen endgültig widerlegt!

Gruss aus Kalkberge i. M.

RedenstraSS6

4 Paul Krüger, seines Zeichens Musiklehrer, eifriger Sänger in verschiedenen Chören und dazu noch ausgezeichneter Hobbyfotograf, war heute nicht zum Rasieren gekommen. Friseurmeister Ernst Leipold mit seinem Team harte sich in Pose gesetzt, um ein Erinnerungsfoto schießen zu lassen. Das Foto muß aus den dreißiger [ahren stammen, wobei unklar bleibt, ab warm sich dieser Figaro in dem Zwischenbau am Hause, damals Hitlerstraße 10 (links), hier befand. Im Adreßbuch von 1939 ist sein Geschäft nämlich unter der Nummer 29 der gleichen Straße eingetragen. Nur ein kleiner Zwischenbau, der sich aber hinter Tûr und Fenster, allerdings zweimal mit Stufen abwarts führend, weit nach hinten in den Hof erstreckt. Durch eine rege Tätigkeit der zahlreichen Vereine auf dern Gebiet des Vergnügens war besenders für die Damen hier bei Leipold beim 'Ondulieren oder Champonieren' Hochbetneb.

? 3J Krüger RO.:.Jt:rsdo:1 s, a :bl-'tari~H~s1::,&t:) ß

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5 Es war schon etwas mehr als der sogenannte Tante-EmmaLaden. Gelegen in der Redenstraße nahe der Drogerie Finsterbusch könnte es der Kolonialwarenladen van Gustav Kunde, Redenstraße 18, gewesen sein. Oft sagte der Volksmund, hier liegt der Kamm bei der Butter wobei das nicht boshaft gemeint war, sondern mehr die Kleinheit der Lädchen aufs Korn genommen wurde. Hier aber war es schon nicht mehr so eng. Das rechte Schaufenster aber gibt so recht das einheirnclnde Gefühl in diesen beliebten Läden wieder. Das Waschmittel Persil voreint mit den Gläsern der verschiedensten Bonbonsorten- beides vertrug sich, Und Bello, ja, auch schon bei unseren Vorfahren war es so - er mußte vor derTür bleiben. Außer Fotos gibt es heute leider kaum noch Erinnerungsspuren ...

Prominente Rüdersdorfer

Wir kennen den schwedischen Geologen ToreIl, die Herren von Reden und Decken sind uns nicht unbekannt. Wir wissen mehr oder weniger, daß 1886 Fontane hier seinen Urlaub verlebte oder sogar noch, daß der spätere größte deutsche Opernkomponist der großen französischen Oper Giacomo Meyerbeer 1791 in Tasdorf das Licht der Welt erblickte. Wissen sie auch wer R. Oldenburg war, Gedingenehmer im Kalkbergbau? Kaum. Dennoch war er neben seiner Arbeit auch ein erfolgreicher Forseher Rüdersdorfsehen Blutes.

In der 'Abhandlung der Königlichen Geologischen Landesanstalt' , Neue Folge, Heft 65: 'Wirbeltiere der RüdersdorferTrias ... ' von 1914 können wir im Vcrwort folgendes lesen:

Vor kurzem entriß uns derTod zwei Männer, die in stiller Tütigkeit ihrer Heimat und derWissenschaft unvergängliche Dienste geleistet haben. Der Chemiker O. Raab hat in emsiger Arbeit die in Rüdersdorf durch den Bergbau und die Industrie geschaffenen Aufschlüsse Jahrzehnte hindurch verfolgt und deren Gesteinund Fossilieninhalt gesammelt.

Der Gedingenehmer R. Oldenburg behachrichtigte den Gelehrten über die gelegentlich der Kalkförderung beobachteten Versteinerungen. Beide gemeinsam beuteten die Fundstellen aus und sorgten für eine zweckmäßige Erhaltung der Funde. Ihr unermüdlicher Eifer und die peinlichste Sorgfalt in der Bezeichnung des Horizontes jedes Fundstückes stempeln diese Sammlung zu den wissenschaftlichsten, die überhaupt von der Geologischen Landesanstalt erworben wurden. Ihr Andenken in Ehren! Berlin, im Frühjahr 1914. Schroeder.

Der Forseher Oldenburg hatte sich da neben seiner eigentlichen Tätigkeit eine noch wichtigere Arbeit im Interesse der Wissenschaft und Allgemeinheit gesucht. So enthält die Raabsche-Oldenburgische Sammlung fünf ganze oder beinahe vollständige Schädel von Schwimmsauriem, die das einstmals hier befmdliche Urmeer bevölkerten. Dazu kommt noch ein Skelett, das zum erstenmal eine Anschauung über das

Größenverhältnis des Schädels zu Hals- und Rumpfgegend gibt. Kann es eigentlich eine größere Ehre für Oldenburg und für unsere Gemeinde geben, als der von Oldenburg gefundene Schwimmsaurier den Namen 'Nothosaurus Oldenburg' erhielt? In der Sammlung des Gedingenehmers Oldenburg, so lesen wir in dem Buch, 'fanden sich auch ein ausgezeichneter erhaltener Schädel, der nur an der rechten Augenhöhle, am hintersten Teil der rechten Sch1äfenhöhle und am rechten Os Quadraturn geringe Verletzungen erlitten har'. Im Berliner Naturkundemuseum können sie dazu mehr erfahren.

Apropo Rüdersdorfer Forseher. sie gibt es auch zu heutiger Zeit. Im Ortsteil Alt Rüdersdorf wohnt Herr Siegfried Kuhnke, vor seiner Pensionierung imTagebau der Zementwerke als E-Lokführer, Maschinist und dann Bereichsleiter tätig. Als sachkundiger Geologe hat er in vielen [ahren eine Fülle von Mineralien und Fossilien aus dem Rüdersdorfer Muschelkalk gesammelt. Darunter Besonderheiten, die kein Geologe oder Museum besitzt, die auch noch von keinen der vielen hier zu Besuch weilenden Spezialisten identifiziert werden konnten. Und so sucht Herr Kuhnke auch heute noch nach fachlich versierte Geologen, die ihm dabei behilflich sein könnten.

6 Hier stelle ich Ihnen Hernn Kuhnke selbst vor und mit ihm auch sein Glanzstück in der mehrere Vitrinen füllenden Sammlung: ein guterhaltener Ammonit mit dem lateinischen Namen Ptychites dux und mit einem Durchmesser von 24 Zentimeter! Vor rund 200 Millionen Iahren lebte das nunmehr versteinerte Tier im damaligen Triasmeer. was sich hier befand.

Besuchen sie unseren Museumspark und sie können wenn sie Glück haben, Teile seiner Sammlung dort besichtigen.

7 Das Hotel CasthofZur Linde' von Georg Rademacher war schon seit dem vorigen Iahrhundert eine der ersten Adressen in Kalkberge. Vor allem die Küche machte von sich reden. Das Haus - unterdessen denkmalgeschützt

- zeigt noch heute, obwohl schon seit Iahren leerstehend und auch dem Zerfall recht nahe, seinen einstigen Charm, vor allem im Tanz- und Kirrosaal im Obergeschoß und dem angeblichen Hochzcitszimmer von

Harry Piel. Leider aber können sich Gemeinde und Eigentümer nicht über den beabsichtigten Zusatzbau eines Hotels einigen zum Schaden der Gemeinde, wie der Touristen! Vielleicht übernimmt der Eigentümer zusätzlich

das ebenfalls denkmalgeschützte Deutsche Haus in Tasdorf, dessen touristischer Wert bisher völlig unterschätzt wird?

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