Rüdesheim am Rhein in alten Ansichten

Rüdesheim am Rhein in alten Ansichten

Auteur
:   Anton Schmitt
Gemeente
:   Rüdesheim am Rhein
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1729-6
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rüdesheim am Rhein in alten Ansichten'

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5. Der Rüdesheimer Stadtteil Eibingen. Rings von Weinbergen umgeben liegt das uralte Eibingen, das zur Zeit der Fotoaufnahme noch nicht mit Rüdesheim eingemeindet war. Die Frühgeschichte dieses einzigen Ortes im Rheingau mit der auf alemannischen Ursprung hinweisenden Wortendung '-ingen' hat bisher noch keine befriedigende Darstellung gefunden. Eibingen ist durch die Klostergründung der heiligen Hildegard in aller Welt bekannt geworden.

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Marktplatz mit dem Ratskelter

6. Der Marktplatz von Rüdesheim. Eine Ansicht um das Jahr 1920. Im Vordergrund der Marktbrunnen, an dem ein Spritzfaß mit Wasser gefüllt wird. Da es noch keine Hubschrauber zur Schädlingsbekämpfung im Weinbau gab, mußte man die Spritzbrühe mit dern Fuhrwerk in die Weinberge transportieren und das Versprühen mit Rückenspritzen vornehmen. Im Hintergrund (Bildmitte links) ist der 1494 erbaute Salhof zu sehen, der 1944 ausbrannte. Wegen Unnachgiebigkeit der zuständigen Behörde blieb der Bau bis 1973 als Ruine stehen, um dann wegen Baufälligkeit abgerissen zu werden.

GRUSS aus RÜDESHEIM a. Rh.

7. Die Südostecke des Marktplatzes. Ein typisches Bild mit schönen Giebelhäusern, an denen Rüdesheim früher reich war. Möglicherweise verbarg sich umter dem Verputz mancher Häuser Fachwerk, wie man es heute noch an dem stattlichen Klunkhardshof bewundern kann. Die alte Gaslaterne erinnert an die ehernalige Straßenbeleuchtung. Der Erker an dieser früheren Bäckerei existiert heute nicht mehr.

Rüdesheim am Rhein

Marktbrunnen

8. Der Marktbrunnen. Der älteste Marktbrunnen stand am Rathaus. Im Jahre 1858 bekam die Stadt einen neuen Brunnen im klassizistisch nachempfundenen Stil, der auf der oberen Marktseite errichtet wurde. Im Jahre 1907 wurde der Brunnen mit einer 'Pankgrafenfigur' bekrönt. Eine Vereinigung, bestehend aus Vertretern aller Berufszweige, nannte sich 'Pankgrafenschaft von 1381 zu Berlin bei Wedding an der Panke'. Die wohlhabenden Mitglieder kamen früher gerne an den Rhein, wobei sie auch Rüdesheim besuchten. Die Häuser mit den Mansardendächern und das Giebelhaus sind längst verschwunden.

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Rüdeshelm a. Rheln

Rheinstrasse links

9. Die Rheinstraße. In den schattenspendenden Weinlauben mit Bliek auf die linke Rheinseite und auf die schmucken Schiffe konnte man sich den 'Rüdesheimer' munden lassen. Ein Gasthaus neben dem anderen lud die Gäste dazu ein, Zwar steht schon das zu hoch geratene Hotel Maßmann, doch erinnert das geschützt stehende Fachwerkhaus der Konditorei Happ aus dem Jahre 1603 wie auch die Gaslaterne an gemächlichere Zeiten.

10. Die sich verengende Rheinstraße am Hause Scholl. Wir sehen hier das Ende der Rheinstraße vor der ehemaligen Stadtmauer, welche rechts im Bilde längs der Schifferstraße zum Adlerturm, dem Südostpfeiler der Ringrnauer, hinzog. Mit zunehmendem Autoverkehr kam es hier zu vielen Unfällen. Man behalf sich zunächst mit Hinweisschildern, setzte dann Hilfspolizisten ein, um den Verkehr zu regeln. Schließlich verkürzte man im Jahre 1935 das Haus Scholl um ein Joch; somit erhielt die Rheinstraße eine normale Fahrbreite.

11. Die Niederstraße. Das Fachwerkhaus mit dem schönen Erker gehörte der schon 1815 gegründeten Weinhandlung Dilthey, Sahl & Co., welche über 150 Jahre bestand. Später kam dieses Haus in den Besitz der Reichspost. Welche Bedeutung der Rundturm hatte, läßt sich nur erahnen. Wenn man bedenkt, daß es damals noch keine Wasserleitung gab, so könnte in dem Turm möglicherweise ein Wasserbehälter installiert gewesen sein. Denn Reinlichkeit muß in einer Weinhandlung herrschen. Das erste Gebäude rechts im Bilde gehörte zum Weingut des Grafen von Bassenheim und wurde 1720 erbaut.

12. Die Drosselgaß! Wer kennt nicht diese Rüdesheimer Gasse? Auf unserem Bild ist der 'Drosselhof' darin die einzige Gaststätte, wo übrigens das bekannte Lied entstand 'Zu Rüdesheim in der Drosselgaß'. Man sieht auch, daß schon damals für Nachschub an Wein gesorgt werden mußte. Das Pferdefuhrwerk, das gerade noch Platz in der Gasse hat, bringt Rüdesheimer Wein zur Gaststätte. 'Das Gäßlein, Gott sei Dank, ist schmal' geblieben, wie es im Refrain des erwähnten Liedes heißt, doch die Gasthäuser haben sich stark vermehrt.

13. Die Kellerstraße. Die im Bilde sichtbaren Häuser und der barocke Kirchturm sind am Katharinentag 1944 zerstört worden. Im Vordergrund ist rechts noch eine alte, rundbogige Einfahrt in ein Winzerhaus, links eine ebenso alte Toreinfahrt mit Schieferbedachung zu erkennen. Am Kirchturm sieht man unter der barocken Schallöffnung ein kleines Fenster des romanischen Kirchturms. Die 'Welsche Haube' wurde dem Turm erst zur Barockzeit im Jahre 1766 aufgesetzt.

14. Die überstraße. Eine Aufnahme aus den Anfängen der Fotografie. Natürlich will jeder auf das Bild kommen. Ein einheimischer Winzer mit dem Karst auf der Schulter auf dem Weg in den Weinberg, Küfer, die ihren Bennerkarren stehen lassen, sowie neugierige Kinder. Aber auch Fremde mit den damals üblichen Reisetaschen und ein Ehepaar stellen sich dem Fotografen. Die beiden Küferkarren rechts im Bild erinnern daran, daß nebenan eine Küferwerkstatt bestand, in der noch bis zum Jahre 1931 gearbeitet wurdè.

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