Rüdesheim am Rhein in alten Ansichten

Rüdesheim am Rhein in alten Ansichten

Auteur
:   Anton Schmitt
Gemeente
:   Rüdesheim am Rhein
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1729-6
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rüdesheim am Rhein in alten Ansichten'

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15. Die Schmidtstraße. Die um 1920 gemachte Fotoaufnahme zeigt den unteren Teil dieser Straße. Vorne ein altes Giebelhaus mit Gaslaterne, daneben ein Haus mit Erker, dann eine Straußwirtschaft und wiederum ein Giebelhaus. Das Ganze wird vom Kirchturm überragt. Selbst das heute verschwundene Kopfsteinpflaster paßt in dieses Idyll. Die erste in Rüdesheim wirkende Dernbacher Schwester wohnte in dem obersten Giebelhaus. Die Gründerin des Ordens - Katharina Kasper - wurde in diesem Jahr in Rom selig gesprochen.

Rüdesheim

Grabenstraäe

16. Die Grabenstraße. Unsere Aufnahme zeigt den oberen Teil dieser Straße mit allen Gebäuden der königlichen Domäne. Das gesamte Anwesen gehörte einst dem Mainzer Domkapitel und wurde im Jahre 1803 säkularisiert. Der Turm in der Mitte war Teil der Stadtbefestigung, deren Fundamente noch heute im Domänenkeller sichtbar sind. Oben ist eine alte Weinhandlung - das ehemalige Reuter'sche Haus - zu sehen.

17. Die Geisenheimer Straße. Sie ist mit Bliekrichtung auf die Grabenstraße zu sehen. Rechts im Bilde steht das älteste Haus, das über dem Engergraben gebaut wurde. Dessen Besitzer, Herr Gebürsch, mußte den Brückenzoll erheben als der 'Graben' noch nicht überwölbt war und der Weg über eine Brücke durch das Geisenheim er Tor in die Stadt führte. Links im Bilde, nur andeutungsweise erkennbar, steht das 1896 errichtete Landratsamt. Das mit einem Balkon versehene Haus in der Bildmitte gehörte Herrn Otto Sturm, einem Mitinhaber der heute noch in Geisenheim bestehenden Weinimportfirma Johann Baptist Sturm.

19. Die katholische Kirche vor dem Jahre 1912. Sie befindet sich an der Nordostecke des Marktplatzes. Man erkennt den rornanischen Teil des Kirchturms, seinen barocken Aufbau vom Jahre 1766 und das spätgotische Langhaus. Joharm Brömser und seine Gattin Erlindis von der Spor ließen es erbauen. Die Wappen dieser Ritter sind noch heute in der Kirche zu sehen. Rechts neben dem Gotteshaus ist der alte kleine Friedhof, welcher bis 1826 belegt wurde. Eine Akazienallee teilt ihn in zwei Hälften. Die links ersichtliche Häusergruppe mit den anheimelnden Weinlauben wurde durch Neubauten ersetzt.

18. Kirchstraße mit der evangelischen Kirche. Der hier abgebildete Teil der Kirchstraße hieß zu Beginn der Bebauung 'Friedensstraße' wie aus der Gemeinderechnung des Jahres 1855 hervorgeht. Die evangelische Kirche mit ihrem steilen Turmdach wurde als erste Kirche dieser Religionsgerneinschaft im Rheingau 1855 erbaut und zwar in einem von italienischen Vorbildern beeinflußten Stil. Der Zentralbau ist im Grundriß in der Form eines griechischen Kreuzes ausgebildet.

20. Die katholische Kirche nach dem Umbau 1912-1914. Jahrzehntelang war das Gotteshaus zu klein für die wachsende Pfarrgemeinde. Man dachte zuerst daran, eine zweite Kirche zu bauen. Dann entschloß man sich zum Anbau des südlichen Seitenschiffes, das fast ebenso groß war wie das mittelalterliche Langhaus und wie das alte Gotteshaus eingewölbt wurde. Aber die starken Pfeiler störten sehr den Bliek zum Hochaltar. Aus der früheren Zeit ist heute nur noch der gotische Westgiebel und der rornanische Turmunterbau erhalten.

21. Die Kirche vom Stadtteil Eibingen. Dieses Gotteshaus steht auf dem Grund und Boden des alten Klosters der Benediktinerinnen der heiligen Hildegard. Nach der Säkularisation erwarb die Gemeinde Eibingen die ehemalige Klosterkirche und machte sie 1831 zur Pfarrkirche. Der östliche Klosterflügel blieb erhalten und darin wurde die Pf'arr- und Küsterwohnung untergebracht. Auch Schule und Rathaus fanden hier Platz. Im Jahre 1932 durch eine Feuersbrunst zerstört, wurde die Kirche in veränderter Form wieder errichtet, Der angrenzende 'Klosterbau' wurde weitgehend in der alten Form wieder hergestellt. Auf der Anhöhe erblicken wir die 1908 eingeweihte neue Abtei St. Hildegard.

RÜDESHEIM a. Rhein.

22. Die Brömserburg. Sagenumwoben und efeuumsponnen präsentiert sich dieses Wahrzeichen von Rüdesheim. Auch der 'englische Garten' auf der Plattform der Burg ist noch zu sehen. Efeu und Garten haben diesem tausend Jahre alten Bau geschadet und wurden entfernt. Wohl ist dadurch ein Teil der Romantik dahin, aber die Festigkeit dieser ehemaligen Zollburg der Mainzer Kurfürsten ist dadurch gesicherter. Die Burg gehört heute der Stadt Rüdesheim und birgt ein sehenswertes Wein- und Heimatmuseum.

23. Der Innenhof der Brörnserburg. Die Südostecke dieser Burg wurde im Jahre 1640 gesprengt und dadurch die Feste zur Ruine gemacht. Als 1812 die Grafen von Ingelheim die Burg erwarben, machten sie ihr Eigentum wieder bewohnbar. Da keine direkte Verbindung der beiden Burgteile bestand, baute man einen Steg über den Hof. Dieser Bliek in den Innenhof bietet sich heute nicht mehr. Denn die Stadt Rüdesheim, seit 1941 Besitzer der Burg, hat einen Teil der Südostecke wieder aufgebaut und damit ist die Verbindung der Burgteile hergestellt worden. Unser Bild hält noch den alten Zustand fest.

24. Der Brömserhof. Die Brömser sind das bekannteste Rüdesheimer Adelsgeschlecht. Ihr Stammsitz war dieses Besitztum, das im Norden bis zur alten Stadtmauer reichte. Seine ausgedehnte Anlage entstand zu verschiedenen Zeiten. Der ganz aus Fachwerk errichtete Wohnturm trägt einen achtseitigen Spitzhelm und an den vier Ecken sechseckige Orttürmchen. Seine Entstehung datiert man in die Spätgotik. Im Jahre 1851 wurde das Anwesen von der Stadt angekauft zur Unterbringung armer Mitbürger. Daher hieß es eine zeitlang 'das Armenhaus'. Nach der Währungsumstellung erwarb die Stadt ein diesen schönen Hof verdeckendes Haus und riß es wegen Verkehrsverbesserung ab. Dadurch kann man von der Straße her schon gut Einsicht nehmen in diesen alten Hof.

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