Rüdesheim am Rhein in alten Ansichten

Rüdesheim am Rhein in alten Ansichten

Auteur
:   Anton Schmitt
Gemeente
:   Rüdesheim am Rhein
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1729-6
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Rüdesheim am Rhein in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

o

i

Wir sltzen hier ilj F""bian'." kühler Klause l:nd fühlen un woh l , als wie: zu Hau e. \ïr trinken Bi<'T u,d goldnen Ycin

Und wühschen Ihr könntet alle bei uns sein.

Ge .... amJJ1:ln:-.~(,·ht

35. Das Gasthaus 'Zur Stadt Frankfurt'. Das 1723 errichtete Haus war etwa 150 Jahre später ein Gasthaus, das in seinem verträumten Winkel Einheimischen und Besuchern zur Bewirtung offen stand. Waren unter den Letzteren vielleicht viele Frankfurter? Der Name könnte dies fast vermuten lassen. Vor einigen Jahrzehnten ließ der Besitzer das Fachwerk freilegen, und heute ist diese Gaststätte eines der am meisten fotografierten Häuser von Rüdesheim.

36. Die 'Altdeutsche Weinstube'. Als 1884 die Zahnradbahn mit dem Bahnhof an der Grabenstraße in Betrieb genommen wurde, nahm der Fremdenverkehr dort merklich zu. Dies nutzte der Weinhändler John Wallmach und eröffnete im gleichen Jahr in unrnittelbarer Nähe eine Weinstube. Diese stattete er mit in Glasmalerei ausgeführten Bogenfenstern aus, welche die Loreley, den Ritter Brömser im Kerker, den Trunk aus dem Stiefel, Karl den Großen und Hagen beim Versenken des Nibelungenschatzes darstellten. Vier weitere Fenster zeigten in allegorischen Figuren den Rhein, die Mosel, den Neekar und den Main, also die deutschen Flüsse, an deren Ufern Wein angebaut wird. Die sehenswerten Malereien der Weinstube existieren nicht mehr.

37. Der Ratskeller. Bevor dieser Fachwerkbau im Jahre 1901 am Marktplatz erstellt wurde, befand sich dort ein kleines Haus in der Art, wie sie in Alt-Rüdesheim häufig anzutreffen L waren. Dann entstand dieses Gasthaus, das architektonisch gesehen eine gute Leistung bot und im Hinblick auf den zunehmenden Fremdenverkehr von Bedeutung war. Dieses stattliche Gebäude wurde 1944 zerstört ; an seine Stelle trat ein mehrstöckiges Wohnhaus.

"l

38. Die Rheinhalle. Bereits zur nassauischen Zeit bestand am Ufer eine 'Rheinhalle' . Zur Grundsteinlegung des Denkmals auf dem Niederwald wurde das Gebäude umgestaltet, denn dort fand am 16. September 1877 ein Festessen zu Ehren des Kaisers Wilhelm 1. statt. Dieses herrlich gelegene Bauwerk war dann eine gut besuchte Gastwirtschaft, da die Eisenbahn nicht den Bliek auf den Rhein verwehrte. Doch der Moloch Verkehr forderte sein Opfer; zur Verbreiterung der Rheinuferstraße mußte dieses Anwesen weichen und wurde im Jahre 1962 abgerissen.

39. Der Bassenheimer Hof. Westlich vom Brömserhof liegt dieses Anwesen. Ein breitgelagerter, stattlicher Barockbau, der durch seine dreiachsigen Eckrisaliten, zwischen denen eine erhöhte Terrasse liegt, ein schloßähnliches Ansehen gewinrit. Franz Sebastian Freiherr von Ostein ist der Erbauer. Dessen Wappen, ein springender Hund, befindet sich über beiden Portalen. Später kam der Hof in den Besitz des Grafen Friedrich Karl Waldbott von Bassenheim, wodurch er seinen jetzigen Namen erhielt. Dann kam das Anwesen in bürgerlichen Besitz. Eine Weinhandlung war darin, danach eine Weinbrennerei. Die heutigen Besitzer sind die Gebri.ider Heß.

Rüdesheim am Rhein

Gelsenbeimer Strasse mit der ~eicbsbank

40. Die Reichsbank. Die wirtschaftliche Entwicklung von Rüdesheim vor der Jahrhundertwende brachte durch seinem vermehrten Umsatz auch die Notwendigkeit der Errichtung eines staatlichen Geldinstitutes mit sich. Daher wurde im Jahre 1899 eine Reichsbanknebenstelle im Hause Kellerstraße I eingerichtet. Bald erwies sich dieses Gebäude als zu klein. Aus diesem Grunde erbaute man im Jahre 1906 in der Geisenheimer Straße 19 dieses im Jugendstil gehaltene Gebäude nach den Plänen eines Düsseldorfer Architekten. Heute befindet sich dort nach dem Umbau eine Gaststätte.

41. Weinwirtschaft Fendel 'Zur schönen Aussicht'. Der Ahnherr der noch heute in Eibingen ansässigen Familie Fendel kam im Jahre 1853 von Niederheimbach. Da in beiden Orten seiteh und je Weinbau betrieben wird, dürfte dieser zugewanderte Fendel Winzer gewesen sein. Das Weinhaus Friedrich Fendel führte früher noch die zusätzliche Bezeichnung 'Zur schönen Aussicht'. Heute hat man letztere weggelassen, da wohl durch die Bautätigkeit der Ausblick etwas gestört wurde.

42. Das Weingut Philipp Veith, Schmidtstraße 16. Ein typisches Winzerhaus mit rundbogiger Toreinfahrt, schönem Fachwerk und mehreren Gaupen auf dem Schieferdach. Die blühenden Oleander durften nicht fehlen. Der ausgehängte Kranz deutet auf eine Straußwirtschaft, die der Winzer Veith eröffnet hatte und darin bestimmt zahlreiche Besucher begrüßen konnte. Dieses Haus ist nicht mehr vorhanden, doch besteht noch das Weingut Philipp Veith mit seinem Gutshof in der Gerichtsstraße.

43. Das Haus des Fuhrunternehmers May, Hahnenstraße 6. Bei einem Fuhrmann steht tagsüber das Tor weit offen. Daher kann man einen guten Einblick nehmen. Links geht es die Treppe hinauf zum Wohnhaus, das wegen Hochwasser- oder Unwettergefahr erhöht gebaut wurde. Im Hintergrund ist der Viehstall und davor der unvermeidliche Misthaufen zu sehen. Rechts steht ein Spritzfaß, das der Schädlingsbekämpfung im Weinbau diente. Und auf alles schaut der Turm der katholischen Kirche erhaben herab. Auch dieser malerische Winkel gehört der Vergangenheit an.

::::=:
§ :=:::
=:; :::::::
:::: = ::::::
~ = ::::::
= :=:::
~ =
:::;:: §§
!:::= =
==- = .....-
::=
- 44. Die Bäckerei Schmitt, Markt 18. Dieses von einem Weinstock gezierte Anwesen war ursprünglich im Besitz der Mainzer Kurfürsten, wie ein Schlußstein über dem Eingang im Nachbarhaus beweist, das ursprünglich ebenfalls zu diesem Besitztum gehörte. Pietätvoll hat man das Mainzer Rad vom Jahre 1700 in den um 1948 errichteten Neubau eingefügt. Auf dem Bild sind außer dem Bäckermeister. mit seinen Gesellen auch die Sackträger zu sehen. Diesen kräftigen Männern oblag es, die zwei Zentner schweren Mehlsäcke vom Fuhrwerk zur Backstube zu bringen. Eine sehr harte Arbeit, die heute durch die moderne Transporttechnik überholt ist.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek