Rüdesheim am Rhein in alten Ansichten

Rüdesheim am Rhein in alten Ansichten

Auteur
:   Anton Schmitt
Gemeente
:   Rüdesheim am Rhein
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1729-6
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rüdesheim am Rhein in alten Ansichten'

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75. Der Weg zum Niederwalddenkmal. Nach der Erbauung des Denkmals nahm der Fremdenverkehr zum Niederwald merklich zu. Dieser schöne und aussichtsreiche, wenn auch steile Weg bestand - wie auch der Rüdesheimer und Eibinger Kuhweg - ohne Zweifel schon im frühen Mittelalter. Ursprünglich war er wohl Weinbergsweg, führte seit dem Ende des 18. Jahrhunderts aber auch zu dem Aussichtsternpel, der sich in den weitläufigen Naturparkanlagen auf dem Höhenzug oberhalb von Rüdesheim befand. Man sieht im Bilde den alten Feldtorweg noch vor der umfangreichen Flurbereinigung der Rüdesheimer Weinberge mit den vielen Terrassen, die heute verschwunden sind.

76. Der Tempel auf dem Niederwald. Vor etwa zweihundert Jahren ließ der Graf von Ostein diesen Tempel als Teil des romantischen Niederwaldes erbauen. Von dort aus hatte man einen sehr schönen Bliek auf den Rhein, die Nahe und Rheinhessen, weil man über den damals noch niedrigen Wald hinausschauen konnte. Die Dichter der Romantik waren von diesem Ausbliek tief beeindruckt. Leider wurde dieser Tempel im Zweiten Weltkrieg zerstört. Man hat in jüngster Zeit Schneisen durch den Wald geschlagen, die auch heute wieder einen selten schönen Rheinblick gestatten.

77. Die 'Rossel' auf dem Niederwald. Auch dieses Bauwerk gehört zum romantischen Niederwald und steht an der höchsten Erhebung, am südwestlichen Ausläufer des Naturparks. Fast genau über dem einst so gefährlichen Binger Loch errichtet, hat man von der Höhe dieses Turmes aus einen grandiosen Rundblick. Viele Dichter des neunzehnten Jahrhunderts schwärmten von dem Bliek auf den ruhig dahinfließenden Rhein und das Binger Loch, das damals von den Schiffern wegen Untiefen und Klippen gefürchtet war. Heute, nach der Beseitigung der Gefahrenstellen, ist die Schiffahrt nicht mehr behindert.

ßurg Ehre Iels am Rhein.

78. Die Ruine Ehrenfels. Bei vielen Veröffentlichungen über den Rhein prangt diese Burgruine auf der Titelseite. Die einstige Zollburg wurde oft umkämpft. Im Pfälzer Erbfolgekrieg 1689 zerstört , ist sie seit fast dreihundert Jahren Ruine. Die umliegenden kleinen Weinberge auf den schmalen Terrassen sind längst durch großflächige Parzellen - zu denen gute Zufahrtswege führen - ersetzt worden. Die 'Erziehung' der Weinstöcke an Rebpfählen ist heute nicht mehr üblich. Die Bewirtschaftung ist erheblich rationeller geworden.

79. Die Talstation der Zahnradbahn. Nach der Einweihung des Denkmals machte der zunehmende Fremdenverkehr eine Zahnradbahn zum Niederwald notwendig. Der Bahnhof in Rüdesheim entstand am unteren Ende der Grabenstraße. Die erste Fahrt der Bahn fand am 30. Mai 1884 statt. Auf unserem Bild sehen wir die Lokomotive 'Kaiser Wilhelm' mit einem Personenwagen vor der Talstation mit dem fachwerkgezierten Wasserturm. Diese Aufnahme entstand vor 1914. Der Bahnhof wurde nach der Stillegung der Bahn abgerissen. Der Wasserturm wurde erst 1978 niedergelegt.

80. Die Bergstation auf dem Niederwald. In geringer Entfernung vom Denkmal entstand 1885 dieser Bahnhof der Zahnradbahn. Es war eine überdachte Halle in Holzkonstruktion und trug durch seinen romantisch anmutenden Stil dem Zeitgeschmack Rechnung. Aus jener Zeit stammt unsere Aufnahme. Da die Halle nach und nach unansehnlich geworden war, ersetzte man sie später durch einen modernen Bau. Aber auch dieses Gebäude ist nicht mehr vorhanden. Die Bergstation der 1954 in Betrieb genommenen Seilbahn befindet sich in unmittelbarer Nähe.

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