Recke in alten Ansichten

Recke in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Schwabe
Gemeente
:   Recke
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2847-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Recke in alten Ansichten'

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9. Vom Marktplatz in Richtung Sunderbauer und Halverde führte eine schöne, baumbestandene Straße (Vogteistraße). Rechts das katholische Pastorat, anschließend das Armenhaus der Kirchengemeinde. Links sind noch einmal Wohnhaus und Schmiede von Mersch zu erkennen. Noch steht das Pastorat. Weitere Straßenbaumaßnahmen erfordern seinen Abbruch. Das Arrnenhaus, die alte Schmiede und die schönen Bäume sind längst verschwunden!

10. Auch die Straße nach Hopsten hatte den Charakter einer Allee. Sie hieß in früheren Zeiten Schulstraße. Rechts sehen wir die alte katholische Volksschule, auf die wir noch genauer zu sprechen kommen. Links sind die Anwesen der Familien Rieke und Rumöller (heute Möbelhaus RiekeBöckmann) zu erkennen. Unverändert führt auch heute noch die ausgebaute Hopstener Straße auf das alte Geschäftslokal von E. Fangmeyer zu.

11. Die alte Steinbecker Dorfstraße heißt auch heute noch so. Rechts ist das Pastorat mit seinern großen Garten zu erkennen. Die Pfarrkirche St. Philippus und Jacobus (geweiht am 30. März 1892) ist noch ohne Turm. Dieser konnte 1936 gebaut werden, der Helm wurde allerdings erst 1939 aufgesetzt. Links Erich Riekes Bäckerei und Textilwarenhandlung. Kirche, Grundschule, Jugendheim und moderne Geschäftshäuser bilden heute den Mittelpunkt des Ortsteils Steinbeck.

12. Diese festlich geschmückte Dampflokomotive zog den ersten Zug, der 1903 von Recke nach Eversburg fuhr. Das erste Bahnhofsgebäude befand sich auf dem Gelände der heutigen Autowerkstatt A. Hillermann. Zwei Jahre später konnte man auch bis Rheine-Stadtberg fahren. 1935 wurde die Bahn auf Normalspur umgestellt und in das Verkehrsunternehmen Tecklenburger Nordbahn überführt. Unsere Großeltern waren übrigens rüstige Fußgänger und erreichten ihre Arbeitsstelle oder das Landratsamt in Tecklenburg auch auf 'Schusters Rappen'.

13. Ein neues Bahnhofsgebäude wurde 1912/1913 in Recke gebaut, Bereits im alten hatte Kreckemeyers Dina die Bahnhofswirtschaft geführt. In den Jahrzehnten vor der Motorisierung war die Teeklenburger Nordbahn für Reckes Einwohner die einzige Verbindung mit der 'großen, weiten Welt'. Die Dampflok, liebevoll 'Pingel-Anten' genannt, wurde vom Triebwagen abgelöst. Der Personenverkehr wird nun schon seit vielen Jahren mit Omnibussen durchgeführt, Für Reckes Wirtschaft hat der Schienenverkehr jedoch noch Bedeutung. So fahren noch einige Züge der Teckienburger Nordbahn. Der Kraftverkehrsbetrieb gehört zum Regionalverkehr Münsterland (RVM).

14. Vom Königlichen Kanalbauamt in Recke aus wurde der Bau des Mittellandkanals geleitet. Die Arbeiten wurden 1907 begonnen und 1915 beendet. Unser Bild zeigt Ingenieure und den Bautrupp, die mit den technischen Mitteln der damaligen Zeit die Mettinger Kanalbrücke bauen. Allein auf Recker Gebiet mußten zehn Brücken errichtet werden. Sie wurden alle gegen Ende des Zweiten Weltkrieges gesprengt. Viele Jahre zogen qualmende Schlepper fünf bis sechs Schiffe hinter sich her. Diese Schleppzüge sind heute von modernen Motorschiffen abgelöst worden.

15. Neben den Brileken mußten auch sieben Düker gebaut werden. Diiker sind Unterführungen für Fluß- und Bachläufe. Handwerkliche Maßarbeit war die Garantie ftir das Gelingen des Werkes. Das Bild zeigt die Arbeiten am Bau des Aa-Dükers, Er befindet sich zwischen der Kowallbrücke und der Ossenbraukbrücke, Unserer Generation bleibt es vorbehalten, den gesammten Kanal zu verbreitern und damit für größere Schiffe befahrbar zu machen.

16. Reckes Postagenturen mußten in der Vergangenheit oft umziehen, weil die Postagenten mehrfach wechselten. So wissen wir von Poststellen an der Schulstraße (Hopstener Straße) bei Tenholt, in der 'Flora' und an der Hauptstraße bei Wennemer. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Eduard Kampmeyer an der Vogteistraße die Agentur. Sein Haus war ein typisches Töddenhaus, das dann erweitert werden mußte. Der letzte Fahrer einer Postkutsche war der alte Böggemann von der Halverder Straße. Heute ist das Haus ein Teil der Möbelhandlung Paul Maag.

17. So sah dann 1927 die neue Post aus, die von Baumeister Hubert Büscher gebaut wurde. Die Leitung im neuen Haus erhielt der hauptamtliche Postmeister Fritz Meyer, der lange Jahre Vorsitzender des TuS Recke war. Als Mitarbeiter waren vier Brieftrager tätig. Viel älter als gut fünfzig Jahre wird das Gebäude nicht werden, im Zuge der weiteren Ortssanierung und des Straßenbaus wird es abgerissen.

18.

Die Kirche mit dem Giebelturm, Was weiß sie uns zu sagen?

Ein Zeuge ist sie still und ernst, Aus altersgrauen Tagen:

So besingt 1. Stüve die evangelische Kirche in Recke. Dieses romanische Gotteshaus darf wohl als die baugeschichtlich älteste Kirche des Tecklenburger Landes gelten. Das Abbild des Wehrturms ist neben den blauen Balken der Edelherren von Horstmar dem Wappen der Gemeinde Recke beigefügt worden (1939). Bis zum Jahre 1885 sind alle Recker Bürger auf dem Friedhof um diese Kirche beigesetzt worden. Leider fehlt ein Bild dieser geschichtlichen Begräbnisstätte.

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