Recke in alten Ansichten

Recke in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Schwabe
Gemeente
:   Recke
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2847-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Recke in alten Ansichten'

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29. Espels Volksschule überstand zunächst die Schulreform, aber 1971 mußte auch die JohannesBosco-Schule, zuletzt katholische Grundschule, ihre Pforten schließen. Das alte Schulhaus aus dem Jahre 1834 wurde mehrfach erweitert. Die Schule erhielt auch eine Gymnastikhalle. Nach der Auflösung wurden die Gebäude vom Caritasverband übernommen und eine Tagesbildungsstätte für geistig behinderte Kinder eingerichtet,

30. Mitten im Dorf liegt seit Jahrhunderten Homeyers Hof. 1722 wurde das Haupthaus erweitert. Im Spruchbalken des Fachwerkgiebels standen der Anfang des Johannesevangeliums und die Namen Josef Horneyer und Maria Determeyer. Leider waren die Gebäude 1959 so baufällig, daß sie abgerissen werden mußten. Ein neues Wohnhaus und neue Wirtschaftsgebäude wurden errichtet. 1965 wurde die Landwirtschaft aufgegeben. Auf Homeyers Weiden steht heute das Schul- und Sportzentrum, auf den Äckern wurden große Siedlungen erbaut. Nur der Straßenname Homeyers Esch erinnert noch an vergangene Zeit.

31. Die Anwohner der Diekmannstraße wohnen auf dem Grund und Boden, der bis zum Jahre 1968 zu Stockmanns Hof gehörte. Die Familie Diekmann wird als Hofbesitzer schon um 1600 genannt. Seit 1850 waren dann Stockmanns auf dem Hof. Letzter Namensträger war Anton Stockmann, geborener Wiechert, der von seinem Onkel adoptiert worden war. Der Hof wurde zum Napoleonsdamm (Am Wall) ausgesiedelt. Das alte Hofgelände und die umliegenden Ackerflächen an der Neuenkirchener Straße sind inzwischen ganz zugebaut.

32. Verfahrts Hof wurde schon einmal erwähnt (Nummer 5). Hier nun eine Gesamtansicht der alten Hofanlage mit dem Fachwerkhaus von etwa 1700, erweitert um 1850. Mit Sicherheit sitzt aber Familie Verfahrt (Vaervoorts) schon sehr viellänger auf dem Hof. So erscheint ihr Name schon im Register der Ackerlandvermessung aus dem Jahre 1605. Die heutige landwirtschaftliche Betriebsflihrung zwang zum Abriß der alten Gebäude und Ställe und zum Neubau.

33. Und so wurde früher gedroschen. Die Dreschmaschine hatte nach der Jahrhundertwende den Dreschflegel allmählich abgelöst. Angetrieben wurde der Dreschkasten durch eine große Dampflokomobile. Wasser, Holz und Kohle mußten vorn Bauern bereitgestellt werden. Das Bild wurde einige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg gemacht. Mehrere Familien hatten die Baracken des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers auf dem Haerhof erworben. Bauer Verfahrt verpachtete ihnen Land. Sehr bald stellte sich heraus, daß diese Betriebe nicht lebensfähig waren.

34. Ein fÛI Recke und seine Bauernschaften typisohes Fachwerkbauernhaus war das Haus der Familie May-Johann in Espel. Durch einen Großbrand, dem auch das Haus des Nachbarn Otte zum Opfer fiel, ist es 1927 vernichtet worden. Auf einem Hof dieser Größe wurden früher etwa sechs Kühe gehalten. May-Johanns hatte aber auch zwei Pferde. Jahrelang wurden von Familienangehörigen die Leichen auf Ringstenwagen zum Friedhof gefahren. Das Gesparm des Hofes zog auch regelmäßig den Milchwagen des Espeler Bezirkes zur Molkerei.

35. Seit Beginn des 17. Jahrhunderts sitzt die Familie Stüve auf ihrem Hof in EspeL Das Hauptgebäude stammt aus dem Jahre 1712. An seiner Ostseite führte eine zweiteilige Tür von der Küche zur Pütte. 1808 hatte man vier große Sandsteinplatten um den Ziehbrunnen verlegt, eine trägt die angegebene Jahreszahl. Bemerkenswert noch der schwere dreibeinige Tisch aus Eiche neben der Pütte. Das Bild zeigt uns den baulichen Zustand des Stüven-Hofes im Jahre 1901. Noch heute liefert übrigens der Brunnen für Mensch und Vieh des großen landwirtschaftlichen Betriebes sein klares Wasser!

36. Dies ist der Hof von Anton Niehoff in Steinbeck-Püttenbeck (Niemes Hoff'), wie er bis etwa 1929 aussah. Das alte Haus wurde von Johann Heinrich Niemann Anfang des 19. Jahrhunderts renoviert und erweitert. Um 1850 heiratete Anton Niehoff aus Riesenbeck auf den Niernann-Hof ein. Bemerkenswert ist der Walm als Giebel des Wohnteils. Davor der große Gewölbekeller, mit einem Kartoffelloch von außen. Der Zugang war vom Vorratsraum neben der Küche, Alle alten Gebäude haben modernen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden Platz gemacht.

37. 'In unserem Beruf und Stand wollen wir bitten und hoffen ... ' stand im Spruchbalken des alten Hauses der Bauernfamilie Konermann in Steinbeck. Dazu der Name Gert Konermann und die Jahreszahl 1668. Baumeister war Joh. Konnik. Der Hof gilt als einer der ältesten in der Gemeinde Recke. Offensichtlich war einige Jahre nach den Wirren und Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges ein Neuaufbau des Hofes nötig. Beirn Abbruch des alten Hauses stellte man fest, daß angekohlte Balken 1668 wiederverwendet worden waren. Moderne Stallungen und Scheunen stehen heute auf Konermanns-Hof',

38. Bemerkenswert an diesem großen Fachwerkhaus am Bukweg in Steinbeck ist, daß es von der Familie Ewald Weßling-Lünnemann noch bewohnt wird. Es ist 1659 erbaut worden. Seine Bewohner haben offensichtlich die Inschrift im Spruchbalken beherzigt: 'Haltet ab vom Bösen und treibt an zum guten Leben.' Das alte Haus ist von modernen landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden umgeben.

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