Recke in alten Ansichten

Recke in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Schwabe
Gemeente
:   Recke
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2847-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Recke in alten Ansichten'

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59. Das heutige 'Alte Gasthaus Greve' ist nie abgebrochen worden, aber im Innern wurde es mehrfach völlig umgestaltet. Seit etwa hundertfünfzig Jahren ist es im Besitz der Familie Greve. Als Vorbesitzer wird eine Familie Schürmann genannt. J osef Greve war der erste Kunstdüngerhändler in Recke. Betrieben wurde bis vor kurzer Zeit auch Bäckerei und Lebensmittelhandel. Vor 1900 wurde allerdings nur Schwarzbrot gebacken, Stuten gab es lediglich zur jährlichen Kirmes. Im Anbau von 1884 befand sich unten die Backstube, darüber ein Saal. Das 'Alte Gasthaus Greve' ist Vereinslokal des Recker Heirnatvereins und der Soldatenkameradschaft.

60. Eine der beliebtesten Gaststätten für die alten Reeker war der 'Lindenhof" der Familie Krüer. 1930 wurde Hans Scharnhölz dann Lindenwirt. Das Haus wurde mehrfach erweitert und ist im Zuge der Ortssanierung abgebrochen worden. Die Dorflinde hatte den Namen gegeben. Von ihr sang Louis Stüve:

Am Dorfeseingang grüßt uns traut Die alte, morsche Linde Jahrhunderte hat sie geschaut, Getrotzt dem Sturm und Winde.

Der mindestens vierhundert Jahre alte Baum wurde 1974 gefällt, er wurde der Straßenverbreiterung geopfert! Die mittlere Linde steht noch. Nach ihr ist die neue Apotheke genannt.

61. Moritz Meyknecht hat bereits vor über hundert Jahren in diesem Haus seine Gäste bewirtet. Er betrieb aber auch Landwirtschaft, dazu Bäckerei und Brauerei. In der nächsten Generation wurde das Anwesen an die Familie Bosse verkauft. Danach kam es in Besitz von Heinrich Strübbe (siehe auch Bild Nummer 6). Zum Gasthaus kam ein großer Saal, und 'Strübben Hein' wurde zum weithin bekarmten Wirt. 'Strübben Tilla' eiferte später ihrem Vater mit Erfolg nach, Noch immer ist das heutige 'Haus Kerkhoff das Vereinslokal des TuS Recke,

Wirtschaft "Kreuzkrug" Recke i.- W. (H. Goecke)

Station des Königl. Landgeslüts

62. Der alte 'Kreuzkrug' lag nicht an der Stelle, wo sich heute die gleichnamige Gaststatte befindet, sondern in der Gabelung zwischen Halverder und Voltlager Straße mit der Front zur Halverder Straße. Beide Straßen waren in alter Zeit durch eine Schranke gesperrt, auch hier wurde Wegegeld erhoben. Brandbomben zerstörten das Haus im Zweiten Weltkrieg. Vor der Straßengabelung wurde der 'Kreuzkrug' wiederaufgebaut. Die Hengste des Westfälischen Landesgestüts Warendorf haben auch heute noch hier ihre Station.

63. Die Twenhusener gingen nach Feierabend zum 'Krooge' (Krug), dem gastlichen Haus von Feldmeyer, seit 1902 Rolfes. Schon früh gab es da eine Kegelbahn. Landwirtschaft gehörte natürlich auch dazu. Der schöne Fachwerkgiebel des Haupthauses ist noch erhalten. Die Gastraurne hat Bernhard Thünemann nach dem Zweiten Weltkriege moderuisiert und erweitert.

64. Nur in diesem einen Bild soll kurz auf das Wirken der 'Fastabende' eingegangen werden, der fest organisierten Nachbarschaften im gesamten Gemeindegebiet. Mehr als hundert Jahre ist der Fastabend Twenhusen alt. Nach dem Scheibenschießen zog ein Eselskarren den beliebten Musiker Feldgiärd Jörn bis zu dem Haus, auf dessen Diele in dem betreffenden Jahr gefeiert wurde. Heute wird bei Thünemann gefeiert. Aber noch immer gilt bei allen Recker Fastabenden (es gibt zur Zeit etwa fünfzig) als erstes Gebot: 'Zweck des Fastabends ist die gegenseitige Unterstützung in Freud und Leid.'

65. Die erste Steinbecker Gaststätte an der Straße von Recke ist seit Jahrhunderten das Gasthaus Gronheid. Schon 1780 wird die Familie Gruinheid als Besitzer genannt. Neben der Wirtsohaft wurde Landwirtschaft betrieben, heute sind die Grundstücke verpachtet. Auch eine Bäckerei und Lebensmittelhandlung waren zeitweilig angeschlossen. Erwähnenswert ist noch, daß sich vor dem Lokal wieder einrnal ein Schlagbaum befand, an dem Wegezoll zu entrichten war.

Schulen

Kirche

66. Sehr beliebt waren früher Ansichtskarten mit mehreren Abbildungen. So wird uns vom Gasthaus Florenz Göcke in Steinbeck (gegründet 1877) zusätzlich auch gleich die offene Kegelbahn gezeigt, dazu Schule und Kirche in ihrern alten baulichen Zustand. Florenz Göcke begarm übrigens mit einer kleinen Schmiede. Lebensmittelgeschäft und Gastwirtschaft kamen hinzu, die nachfolgenden Generationen haben weiter ausgebaut.

67. August Witthake in Steinbeck war Bäcker und Gastwirt, Der mit einem Pferd bespannte Bäckerwagen versorgte abgelegene Kunden. Der motorisierte Einzelhändler kann das heute natürlich um einiges schneller. Die Postkarte zeigt dann noch das Steinbecker Kriegerdenkrnal, das inzwischen neben den Friedhofseingang umgesetzt wurde. Namensträger der Familie Witthake sind verstorben. Heute wird die Gaststätte, völlig erneuert, von Ewald Trame geführt.

Denkmal mit SC:bulpb:t7..

Steinbeck

68. Nachweislich ist 1823 das erste Schwefelbad einem Kurgast in Steinbeck verabfolgt worden. In hundertsechsundfünfzig Jahren ist die Heilkraft der Quelle unverändert geblieben, der Zustrom von Kranken hat nicht nachgelassen. Höhepunkt in der Geschichte von Bad Steinbeck sind die noch autofreien Jahre vor und unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg. Das Bad mit seinen schönen Anlagen war das bevorzugte Ziel der sonntäglichen Farnilienspaziergänge, und der jährliche Ausflug der benachbarten Volksschulen erfolgte auf dem Leiterwagen nach Bad Steinbeck. Die letzte Fahrt machten Mitglieder und Gäste des Heimatvereins als Abschluß des Heimattreffens 1957!

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