Recke in alten Ansichten

Recke in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Schwabe
Gemeente
:   Recke
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2847-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Recke in alten Ansichten'

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69. Eine sehr alte Straße führt von Hopsten über das 'Heilige Feld' und Obersteinbeek nach Ibbenbüren. Bevor es den Berg hinaufging, wurde im Gasthaus von August Zumwalde noch einmal gerastet. Fuhrleute und Fußgänger stärkten sich, und auch für die Pferde gab es eine Ruhepause. Zwischendurch wurde die Fracht gewogen. Die Gastwirtschaft hat ihre Bedeutung als Raststätte behalten. Allerdings sind es heute Autos und müde Kraftfahrer, die hier parken und rasten. Die schönen Anlagen, in denen auch das Obersteinbecker Ehrenmal steht, pflegt Helmut Jasper selbst.

70. Im Westen liegt das Heiige Meer,

Es strahlt im Silberglanze; Umwoben ist der stille Ort

Von einem Sagenkranze. (L. Stüve)

Das Heilige Meer war nach dem Verkauf des LandwersHofes in den Besitz der Familie Coppenrath gekommen. Sie erbaute die 'Meer-Villa'. In dieser war für müde Wanderer und Naturfreunde auch eine KaffeeWirtschaft untergebracht, die zeitweilig von Heinrich Karrenbroek geführt wurde. Es war ein weiter Weg bis zur 'Biologischen Station' unserer Tage!

71. Kopf an Kopf standen die Mitglieder des Kriegervereins Recke (gegründet 1887) mit ihren Kameraden der benachbarten Vereine, um die Enthüllung des Kriegerdenkmals auf dem Marktplatz und das 25jährige Bestehen ihres Vereins zu feiern. Das war am 2. Juni 1912. Die Festansprache hielt der damalige Landrat, der Geheime Regierungsrat Belli aus Tecklenburg. Das Fest nahm einen würdigen Verlauf, leider gestört durch einsetzenden Land- und Gewitterregen, so berichtet das alte Protokollbuch der heutigen 'Soldatenkameradschaft'.

72. Im Jahre 1927 ehrten die Bewohner der Bauernschaft Espel die Gefallenen des Ersten Weltkrieges durch die Errichtung eines Gedenksteins unmittelbar neben der Gaststätte Kreckemeyer. Der Findling steht unter der Friedenseiche von 1871 und wurde im Espeler Esch gefunden, Die Weiherede hielt Kaplan Veldtrup, Lieder sangen die Espeler Schulkinder unter Leitung ihres Lehrers Breker. Es sprachen noch Dechant Weining, Pastor Birkenkämper und Amtmann Meyer. Die Espeler haben nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Gedächtnisstätte vergrößert und viele Namen hinzufügen müssen.

73. Ehrengäste bei der Einweihung des Espeler Gedenksteins waren diese 'Veteranen' aus Recke und Steinbeck. Sie wurden in Emil Fangmeyers Opel - wahrscheinlich das dritte in Recke zugelassene Auto - zum Festplatz gefahren. Am Steuerrad Hugo Eckseier, im Fond von links August Sandmann, Geheimer Sanitätsrat DI. Nießling, Bernhard Bahr und Friedrich Hackmann. Vorsitzender des Denkmalausschusses, der die Vorarbeiten zum Bau der Gedächtnisstätte leistete, ist übrigens niemand anders als der rührige Louis Stüve gewesen.

74. Das alte Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz ist längst abgerissen. Die Bürger von Recke, aufgerufen durch den Kriegerverein, errichteten ihren Gefallenen nach dem Ersten Weltkrieg einen Ehrenhain, unbestritten einen der würdigsten im weiten Umkreis. Die Anlage wurde durch Säulen mit den Namen der Gefallenen und Vermißten des Zweiten Weltkrieges ergänzt. Auch die Tafeln vom alten Denkmal sind wieder angebracht worden. Der Ehrenhain ist heute den Toten aller Kriege gewidmet, den Soldaten, den Frauen und Kindern, den Verfolgten und Vertriebenen.

75. Weite Busfahrten gab es für den neugegründeten Heimatverein nicht. Seine Ausflüge führten zu Fuß zu Zielen in den einzelnen Bauernschaften. Hier hat man den Stroothof in Twenhusen aufgesucht (1925). Die Vereinschronik berichtet, daß 'der grüne Rasen des weiten Hofraumes zum Aufführen munterer Reigen und Spiele einlud.' Auf dem Bilde sind in der vorderen Reihe sitzend zu erkennen Frau Weller, Louis Stüve, Frau Strootmann und Paul Rumöller. Hinter Stüve steht der Hofbesitzer Felix Strootmann. Musik macht auch beim Heimatverein Feldgiärd Jörn,

76. Bei Louis Stüvc heißt es 1926:

Mit Licht und Kraft und Radio Ward Recke längst beglücket. ...

Besonderen Anteil daran hatten diese beiden Männer, Kaufmann Hugo Rohlmann (links) und Elektrotechniker Carl Stark (t 1951). Hier stellen sie ihre Apparate vor, mit denen sie das erste Radiokonzert in Recke öffentlich veranstalteten (1924). Grammophon und Telephon waren dazu nötig, Rohlmann und Stark täuschten ihre Konzertgäste, hatten aber die Lacher nachher auf ihrer Seite. Wenige Monate später stand ein richtiges Radiogerät in Hugo Rohlrnanns Haus mit einer Antenne hoch am Turm der Dionysiuskirche. So begann das Zeitalter der modernen Nachrichtenmedien in Recke!

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