Regen in alten Ansichten Band 1

Regen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Horst Sauer
Gemeente
:   Regen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2010-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Regen in alten Ansichten Band 1'

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67. Der Neubau der Ruselstraße im Jahre 1934 erforderte den Abbruch von dreizehn Wohnhäusern in den Ortsteilen Heilig Geist und Moitzerlitz. Mit der Durchftihrung der Bauarbeiten war die Firma Max Streicher aus Deggendorf beauftragt worden. Das Ortsbild von Regen wurde dadurch wesentlich verändert.

68. Die gefällige Fassade des an der verbreiterten Straße 1934 wieder aufgebauten Wohnhauses des Schneidermeisters Josef Reitbauer wurde sowohl von Kennern wie auch von Laien bestaunt und sollte wohl in den Augen der Architekten als Entschädigung dafür betrachtet werden, daß durch den Abbruch von dreizehn Wohnhäusern in den Ortsteilen Heilig Geist und Moitzerlitz wertvolle bodenständige Architektur- und Kunstformen für immer vernichtet wurden. Leider konnte auch diese Fassade nicht in unsere Zeit hinübergerettet werden. Am 23. April 1945 wurde das hier abgebildete Haus in Brand geschossen und seine Fassade zerstört.

69. Mitte der zwanziger Jahre hätte es niemand auszusprechen gewagt, daß die Zwieseler Straße, welche auf der vorgegebenen Fotografie wie ausgefegt erscheint, einmal die verkehrsreichste Straße der Stadt werden wird. Die schattige Baumallee mußte folglich auch dem Verkehr geopfert werden. Am linken Bildrand ist die Handlung des Josef Bauer nur zur Hälfte sichtbar. Daneben schließt sich das spätere Kaufhaus Dietl an. Auf der rechten Seite des Fotos sind die 1922/1923 erbaute Post und dahinter das Haus des Angestellten Wassermann, welches 1934 der Arzt DI. Ferstl kaufte, zu erkennen. Das Gasthaus 'zurn grünen Tal' ist durch die Baumallee teilweise verdeckt.

70. Das südlich von St. Joharm gelegene Antoniuskirchlein wurde 1946 wegen Baufälligkeit abgerissen, Der kleine Zentralbau mit dem kreuzförmig, lebhaft bewegtem Grundriß und den drei Apsiden wurde im 18. Jahrhundert erbaut und 1884 durch den Bierbrauer Anton Winter mit einem Kostenaufwand von 6 000 Goldmark renoviert. An das Deckengemälde, welches den heiligen Antonius darstellte, wie er den Fischen predigte, werden sich wohl nur noch die älteren Mitbürger unter uns erinnern können. Vor dem Kirchlein befand sich einen Brunnen, aus dem man ohne Bedenken frisches Wasser mit der Hand herausschöpfen konnte.

71. Der Bliek vom Weinberg erfaßt die Froschau, den sich dahinschlängelnden Regenfluß, die Deggendorfer Straße und St. Johann und reicht vom Schorchert und den Gebirgszügen der Oberbreitenau in der linken bis hinüber zur Marcher Gemarkung in der rechten Bildhälfte, Die Fluren Koslet und Johannesfeld sind noch nicht mit Häusern verbaut, sondern dienen als Felder. Es ist Erntezeit. Der 'Huat' über jeden Kornböckl ist mit seinen Ähren nach Osten hin aufgerichtet, um die nachreifenden Körner in den Ähren vor den heranpeitschenden Regengüssen, die in unserer Gegend erfahrungsgemäß aus dem Westen kommen, zu schützen. Das Bild stammt aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

72. Vom Marktplatz aus ist St. Johann über die Deggendorfer Straße in einer guten Viertelstunde zu erreichen. Bis zum Neubau der Ruselstraße war die alte Distriktstraße neben der 1877 eröffneten Eisenbahnlinie Deggendorf-Zwiesel eine der wichtigsten Verkehrsadern, die den Markt Regen mit der Viechtacher Seite und dem niederbayerischen Flachlande verband. Die Baumallee, die vielen bemoosten, granitenen Randsteine und der Bliek sowohl auf den Turm des Antonikirchleins als auch auf das Ostchor von St. Johann wurden von den Einheimischen wie Durchreisenden immer wieder als sehr anheimelnd empfunden. In der Gluthitze des Sommers wußten Fu

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