Regen in alten Ansichten Band 3

Regen in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Horst Sauer
Gemeente
:   Regen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4600-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Regen in alten Ansichten Band 3'

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59. Blöchertrift auf dem Regen in den zwanziger Jahren.

60. Der Regener Bahnhof war ein bedeutender Holzumschlagplatz. Das gesamte südliche Bahngelände war ein langgestrecktes Bretterlager , wie auf diesem Foto zu erkennen ist.

61. Die zur Untermühle getrifteten Blöcher werden mit einer Kette zum Gatter gezogen.

62. Reines und hochwertiges Mehl auszumalen, war immer das Bestreben des Untermüllers. Die Aufnahme entstand Ende der zwanziger Jahre.

GEGR.1832

~ürger(icQe5 ~raUQaU5 ~cgcn ~. 11).

Besitzer: J. B. FALTER

63. Um 1890 gab es in Regen noch elf Brauereien. Doch die Kunst des Bierbrauens verfiel. Auch der Geschmack der Regener hatte sich geändert. Man bevorzugte Münchner und Nürnberger Biere , pries diese auch in den einzelnen Prospekten an. 1910 sindin Regen drei Brauereien zu verzeichnen, 1940 nur noch eine. Johann Baptist Falter aus Drachselsried baute 1928 das Brauwesen in Regen wieder auf. Von Brauereibesitzer Anton Schwaiger kaufte Johann Baptist Falter im November 1928 um 190 000 Reichsmark das Bürgerliche Bräuhaus auf. Johann Baptist Falter überzeugte die Wirte und Gäste durch die Oualität seiner Biere, die er mindestens drei Monate vor dem Ausstoß einlagerte. Das Bürgerliche Brauhaus in Regen ist seit 1649 nachweisbar. Die vorgegebene Ansicht ist eine Reklamepostkarte um 1930.

64. Max Partheter war ein begabter Bildhauer, konnte aber von seiner Kunst nicht leben. Jahrzehntelang betrieb er am Bahnhof einen kleinen Kiosk. Sein Laden war eine Welt im kleinen. Von der Ansichtskarte bis zur Minzenkugel, alles war in seinem Laden für die Reise zu bekommen.

65. Bekannt waren auch einmal die von der Lebzelterei Huber (rechts im Bild) hergestellten Schnäpse: Bärwurz, Kûmmel, Rosoglio (Rosoli) und der 'Grüne' sowie der Meth, der dort geschenkt wurde, so daß jeden Sonntag nach den Gottesdiensten die Räume zur Erde und im ersten Stock von Männern und Frauen gefüllt waren. Desgleichen nach den gutbesuchten Rorateämtern, wo sich jeder Gast, das Gläschen um 10 Pfg., innerlich aufwärmte, eine oder zwei Semmeln in das duftende Naß tauchend. Im Haus zuvor (links im Bild) die Werkstatt des Sattlers und Tapezierers Josef Bartosch. Die historistische Fassade des Lebzelterhauses (heute Steitz-Listl), die vermutlich 1877 aufgeführt wurde, ist gut zu erkennen. (Zitat nach G. Oswald, Geschichte der Stadt Regen, Regen 1952, S. 125.)

66. Beim Brechgartenschmied am Kirchplatz. Schmiedemeister Ludwig Pfundtner mit einem Gesellen bei der harten Arbeit am Amboß.

67. Seit 1724 ist die Familie Partheter in Regen nachweisbar. Zunächst hatte die Familie das Amt des Marktdieners inne, dann ab 1771 das des Kaminkehrermeisters. Johann Partheter war sogar Bezirkskaminkehrermeister und 28 Jahre, von 1888 bis 1916, Bürgermeister von Regen. Abgebildet ist Kaminkehrermeister Albert Partheter bei der Arbeit am Kamin des Gasthauses 'Zum Wurstglöckl' am Kirchplatz. Der repräsentative Jugendstilbau im Hintergrund ist das Bezirksamt, das 1913 erbaut wurde. Die mächtige Fassade des Rathauses wird von der 1872 gepflanzten Friedenseiche verdeckt. Das Foto machte RudolfPartheter um 1930.

68. In fast allen Haushalten in Regen wurde mit Holz geheizt und gekocht. Den Bedarf an Holz bestritt man entweder aus dem eigenen Wald oder mit Lesescheinen aus dern Staatswald. Gut dreißig Ster Holz verbrannte eine etwa fünfköpfige Familie über das Jahr. Seit Mitte der zwanziger Jahre betrieb Georg Ertl, wohnhaft in der Deggendorferstraße, eine Holzschneidemaschine.

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