Regensburg in alten Ansichten Band 1

Regensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Bernd Meyer, Franz Hiltl und Paul Eickhoff
Gemeente
:   Regensburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2607-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Regensburg in alten Ansichten Band 1'

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Regensburg, Gymna iu

99. 'In jeder Hinsicht vortrefflich'.

Am Minoritenweg 33 steht bis heute das 1894 nach den Plänen des späteren Leiters des Stadtbauamtes Adolf Schmetzer im Renaissancestil erbaute 'Neue Gymnasium' (heute Albrecht-AltdorferGymnasium). 'Die Anstalt macht einen in jeder Hinsicht vortrefflichen Eindruck', so zensierte damals ein Vertreter des Kultusministeriums dieses Gebäude.

Turnsaal

100. Turnen in Hullen.

'Frisch, fromm, fröhlich, frei!', so heißt der alte Turnerspruch. Den Mädchen, die da vor dem Ersten Weltkrieg im Institut der Englischen Fräulein Turnunterricht rnit Rock und Ring und Leiter hatten, darf man gewiß Frische, Frörnmigkeit, Fröhlichkeit nicht absprechen, aber 'frei' sind sie nicht gewesen: die Turnkleidung ließ nur die Hände und das Gesicht frei, sonst war alles in Hüllen: eine enge Zeit!

101. Badeanstalten damals.

Unsere Vorfahren hatten ein verklemmtes, verkrampftes Verhältnis zum Menschenkörper, der, Kopf, Hände und Füße ausgenommen, als suspekt, als unehrbar galt. Wenn vor allem die alten Regensburgerinnen in sommerlicher Hitze die Wohltat des Badens genießen wollten, dann gingen sie zum Oberen Wöhrd, Dort lagen vor Anker Badehütten; sie bestanden aus Lattenwänden und Lattenrosten, die in Abständen zusamrnengefügt waren, so daß Luft und Licht und etwas Donauwasser Zugang hatten zu den Einzel-Kajüten. - Das Bild vermittelt eine lebendige Vorstellung von den Badefreuden ehedem.

i?egensburg

An der Donau

102. Auch die Regensburger Ruderer haben ihre Geschichte.

Der Herr Biedermeier kannte den Sport nicht, und wenn er ihn gekannt hätte, hätte er sich von ihm abgewendet: so was 'Hartes' war ihm im tiefsten zuwider. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging auch der Deutsche in die Lehre der Engländer, lernte von ihm die Fülle der Sportarten, auch des Wassersports: Schwirnrnen, Rudern. Wenige Jahre vor der Jahrhundertwende sammelte sich die ruderfreudige Regensburger Jugend in Rudervereinen, die heute noch aktiv und attraktiv sind.

103. Gepflegte Gastlichkeit,

Stilvolle, gemütliche Gastronomie stand bei den Regensburger Bürgern immer schon hoch im Kurs. Auch heute ist sie vorhanden, man muß sie nur zu finden wissen.

104. Rokoko in den Augustiner-Gaststätten.

An der Ecke Obere Bachgasse/Neupfarrplatz standen Kirche und Kloster der Augustiner-Ererniten. Die Kirche wurde im Jahre 1838 wegen Baufälligkeit abgebrochen. Die Klostergebäude waren bereits nach der Ausquartierung der Mönche im Jahre 1810 in Privathände gegangen, Als Kostbarkeit blieb erhalten der klösterliche Speisesaal mit seiner Rokoko-Herrlichkeit, an die Wände gezaubert im Jahre 1732 von den Gebrüdem Asam. Er wurde Teil eines 'modernen' Hotels, das auf der Rückseite der Ansichtskarte Bäder, Zentralheizung und - die heutigen Regensburger Parkprobleme sind gar nicht so neu! 'Auto-Einstellung im Hause ohne Berechnung' anpreist.

Pdradiesgarlen. Regensburg.

105. Musik und Tanz im Paradiesgarten.

Im Paradiesgarten in der Richard-Wagner-Straße, der vor dem Ersten Weltkrieg seine große Zeit hatte, als Jung und Alt sich mit Musik und Tanz dort vergnügte Stunden machten, kann man auch heute noch sitzen. Freilich, so gemütlich wie auf diesem Bild ist er nicht mehr; kahl und nüchtern ist er geworden nach einer 'zeitgemäßen Modernisierung',

106. Im Alten Kneitinger.

Was wäre die Regensburger Gastlichkeit ohne die Biergärten! Sie sind heute so beliebt wie um die Jahrhundertwende, und das nicht nur bei den Regensburgern. Sie sind auch eine Attraktion für den Fremdenverkehr - auch wenn sie keine achthundertjäluige Linde vorzuweisen haben wie auf diesern Bild der Kneitinger Garten.

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-- 6ru~ aus Regensburg.

J. Altkofers Gastbaas unter den Linden.

107. 'Unter den Linden' im Stadtpark.

Der Platz 'Untcr den Linden' im Stadtpark war schon seit dem Mittelalter ein beliebter Ort für Feste und Volksbelustigungen. Vor allem die Schützen hatten hier eine Traditionsstätte: das Gasthaus 'Unter den Linden', das als Café-Restaurant bis heute besteht, hat seinen Ursprung in einem alten Schießhaus.

Bratwurstherzl Regensburg Eesitzer Kar! Weinzierl

108. Das Bratwurstherzl.

Das Bratwurstherzl in der Weißen-Lilien-Straße mußte erst in jüngster Zeit modemen Geschäften weichen. Ein Stück Alt-Regensburg ging mit ihm verloren.

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