Regensburg in alten Ansichten Band 1

Regensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Bernd Meyer, Franz Hiltl und Paul Eickhoff
Gemeente
:   Regensburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2607-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Regensburg in alten Ansichten Band 1'

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19. Die Wahlenstraße mit ihrem 'Goldenen Turm',

Hat die Wahlenstraße auch in den vergangenen Jahrzehnten durch nicht immer geglückte Ladeneinbauten gelitten, so ist sie doch bis heute eine der eindrucksvollsten Straßen im an Denkmälern so reichen Regensburg geblieben. Sie ist eines der ältesten Kaufrnannsviertel Regensburgs, wenn nicht das älteste überhaupt. 'Inter latinos', bei den Welschen, ist der Ursprung des Straßennamens. Die Wahlenstraße wird beherrscht vom 'Goldenen Turm'. Er ist mit seinen neun Geschossen der höchste Profanbau der Stadt, eine Würde, die er schon seit dem 13. Jahrhundert trägt,

Regensburg

Partie mit goldenem Turm

Reaensbura - Hof im alten Schwabacher Haus

20. Regensburg. die Stadt der schonen Innenhöfe.

Regensburg ist die Stadt der Romanik und der Gotik. Die Renaissance hat in Regensburg nicht allzu viele Spuren hinterlassen, doch sind neben einigen Brunnen vor allem Innenhöfe aus dieser Zeit erhalten. Besondere Erwähnung verdienen hier der Hof der Neuen Waag am Haidplatz und der Lerchenfelderhof - auch Schwabacher Hof genannt - in der Unteren Bachgasse, Die alte Aufnahme zeigt ihn in einem schon recht verfallenen Zustand. Dennoch hat er sich dank kleinerer Reparaturen bis heute erhalten und harrt einer umfassenden Restaurierung.

21. Der Dom St. Peter.

Die im Bild gezeigte Westfassade des Domes ist eines der großen Schaustücke der abendländischen Gotik. Wer vom Krauterermarkt aus seine Augen, sein Herz öffnet für diese Fassade, der spürt ihren Imperativ, hinaufzusteigen und den steinernen Kraftlinien zu den Türmen zu folgen, die sich in der Transzendenz verlieren.

i?egensburg Dom

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22. Versiegte Bierquellen.

Seit dem Jahre 1649, kurz unterbrochen im 19. Jahrhundert, ist der bischöfliche Stuhl Regensburg im Besitz einer Brauerei, von der Graf Walderdorff, der große Lokalforscher, verkündete: 'Das Bräuhaus steht in schwunghaftem Betrieb'. So schwunghaft und lebhaft war der Betrieb, daß er die meisten seiner Konkurrenten überdauert hat. Im Jahre 1800 zählte die Stadt Regensburg diese Braustätten: Bischofshof, Obermünster, Mittelmünster (Jesuiten), Niedermünster, Kreuzschenke, Augustiner, Jakobiner, St. Klara, Karmeliten, St. Emmeram, Minoriten, Dominikaner, Deutschherrn am Ägidienplatz, Johanniter bei St. Leonhard, die Bruderhausbrauerei, das Katharinenspital. Dazu kamen noch vierundzwanzig bürgerliche Brauereien. Die allermeisten dieser Bierquellen sind versiegt, nur wenige sind geblieben, unter denen sich die Bischofshofbrauerei behauptet. Die einst zahlreichen Biergärten sind auch selten geworden. Dieser allerdings soll nach Renovierungsarbeiten im Bischofshof in den nächsten Jahren in alter Gemütlichkeit wiedererstehen.

23. Der älteste Hochbau in Süddeutschland.

In den Jahren 1885-1887 war die Porta Pretoria, das damalige Nordtor des 179 nach Christus errichteten römischen LegionskastelJs, wiederentdeckt und freigelegt worden. Seitdem erregt das wehrhafte Bauwerk mit Recht das Interesse und die Bewunderung aller Regensburgbesucher, ist es doch der älteste Hochbau Süddeutschlands, ein Meisterwerk römischer Bautechnik.

REGENSBURG a. D.

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ordöstliches Eck der römischen Stadtmauer zu Regensburg aufgefunden im Januar 1905.

Reste der "St. Georgskapelle an der Halleruhr."

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24. Die Romermauer.

Reste römischer Bauwerke werden bis zum heutigen Tage immer wieder bei Baumaßnahmen freigelegt. Längst hat man sich an die mächtigen Quadermauem im Altstadtbild gewöhnt. Daß dieser Anblick aber noch gar nicht so alt ist, wird von dieser Aufnahme der Freilegung der Nordostecke des römischen Lagers dokumentiert. Rechts die damals ebenfalls entdeckte Ostmauer der Kapelle St. Georg und Afra aus dem 12. Jahrhundert, damals noch nach dem längst verschwundenen 'Hallerturm' 'St. Georgskapelle an der Halleruhr' genannt.

lfegensburg Krautermarkt

25. Der Krauterermarkt.

Die Häuser, die den Krauterer-Markt umstehen, haben nichts mit dieser Bezeichnung zu tun. 'KrautererMarkt' heißt soviel wie Grüner-Markt, Verkauf von grünem Gemüse. Im Mittelpunkt allerdings stand damals schon der in Altbayem so hochgeschätzte Radi. An dieser Stelle hat das Stadtbild um vieles gewonnen: das Haus Heuport wurde freigelegt, das Hotel Kaiserhof entstand und in jüngster Zeit wurden die meisten Fassaden renoviert.

REGE~5BLRG a. D Domplate mit König! I'ostamt

26. Der Domplatz.

Der Domplatz ist umstanden von bemerkenswerten Gebäuden, von dem allerdings der Dom auf diesem Bild von 1900 nur am Rande sichtbar ist. Im Hintergrund die Westfassade der St. Ulrichskirche, die aus der Zeit um 1225 stammt, ein Eigenbrötler in der deutschen Kunstgeschichte, der romanische Reminiszenzen vereint mit gotischem FormwiHen. Im Hintergrund links ragt der Römerturm, der zwar nicht von den Römern, aber mit römischen Quadern im Frühmittelalter als herzogliche Schatzkammer und Fliehburg erbaut worden ist. Herzogshof und Altdorferplatz waren um die Jahrhundertwende noch nicht freigelegt. Rechts im Bild: Das ehemalige königliche Postamt, heute - modernisiert Hauptpostamt der Deutschen Bundespost. Es wurde in den Jahren 1894/95 erbaut. Die kleinteilige Struktur der Altstadt vor dem mächtigen Dom mußte hier einem großen Bau im Stil des 19. Jahrhunderts weichen. Abgerissen wurde die Alte Kustodei, in der das alte überpostamt untergebracht war, der Gasthof zur Post und der bedeutende Salzburger Hof.

Regensburg.

Domqatten.

27. Der Dom von Osten her.

Wer den Domgarten von Osten her durchwandert, dem schenkt der Bliek auf den Hauptchor des Dornes ein bezauberndes Bild: der Ostchor blüht auf in einer fast entmaterialisierten Schönheit und Eleganz der Linien und Formen. Eine Oase der Ruhe und Besinnung inmitten einer hektischen, sich wandelnden Welt!

REGENSBURG Domfriedhof

28. Einst Domfriedhof, jetzt Domgarten.

Von den vielen mittelalterlichen Friedhöfen Regensburgs sind kaum mehr Spuren zurückgeblieben, Eine Ausnahme macht der uralte Domfriedhof, heute 'Dorngarten' genannt; ursprünglich war er die Hauptbegräbnisstätte für die Bewohner der Stadt. Von den vielen Grabmälern, die er ehedem barg, sind nur mehr wenige erhalten, viele, sehr viele wurden im Jahre 1810, bei der Auflösung, verschleudert. - Das langgestreckte Gebäude am linken Bildrand ist das Kapitelhaus; im Hintergrund grüßen die romanischen Türme der Dompfarrkirche Niedermünster.

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