Regensburg in alten Ansichten Band 1

Regensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Bernd Meyer, Franz Hiltl und Paul Eickhoff
Gemeente
:   Regensburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2607-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Regensburg in alten Ansichten Band 1'

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29. Der Brunnen im Dom.

Die Mitte des Bildes zeigt eine der Seltsamkeiten des Regensburger Domes: einen Ziehbrunnen (um 1500 eingerichtet) mit Brüstung, Überbau und Schöpfvorrichtung. Er ist 17 Meter tief und führt heute noch Wasser, das ehedem benützt wurde für die Meßopferfeier, zur Füllung der Weihwasserbecher, zur Reinigung des Domes und zum Löschen bei einsetzenden Bränden.

Regensburg.

Brunnen im Dom.

30. Der Domkreuzgang.

An viele mittelalterliche Kirchen ist ein Kreuzgang angebaut: er diente als Raum für Prozessionen mit dem Kreuz voran, daher der Name! Er wurde verwendet als Mortuarium (= Begräbnisstätte) und als Stätte der Meditation. Einer der bedeutendsten Kreuzgänge der Stadt Regensburg ist der Dornkreuzgang, der im Kern romanisch ist und eine gotische Umgestaltung erfuhr. Das Bild zeigt die Mittelhalle des Kreuzganges, die offenbar als Mortuarium verwendet wurde, wie es die vielen Grabsteine bestätigen. Ein Renaissance-Gewände umrahmt die großen Fenster. Damals wie heute eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt!

31. Die Allerheiligenkapelle am Domkreuzgang.

Von der Mittelhalle des Regensburger Domkreuzganges aus ist die Allerheiligenkapelle zu betreten, die sich der Regensburger Bischof Hartwich Il. als Begräbniskapelle in der Mitte des 12. Jahrhunderts erbauen ließ. Die ganze Schönheit dieses Denkmals entfaltet die Außenansicht, die geprägt ist von klaren, geradezu klassischen Verhältnissen.

Inneres des Prähistori ch-rörnischen Museum in der Ulrichskirche Regen burg

An$:ient gegen Welten

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32. Als die St. Ulrichskirche profaniert war.

Die Ulrichskirche war bestimmt als Dompfarrkirche. Diese Aufgabe hat sie beibehalten bis zum Jahre 1824; damals sollte sie abgerissen werden. Für ihren Bestand setzten sich ein Bischof Wittmann und König Ludwig I. von Bayern. Sie blieb bestehen, aber sie wurde verwendet als prähistorisch-römisches Museum des Historischen Vereins von Oberpfalz und Regensburg, wie das Bild zeigt. Als die Stadt Regensburg in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg ein Museum einrichtete, verlor die profanierte St. Ulrichskirche ihre Museums-Funktion und wurde, als die Dompfarrkirche Niedermünster wegen Bauarbeiten gesperrt werden mußte, ihrer ursprünglichen Funktion wieder zugeführt, Zur Zeit ist sie allerdings geschlossen, sie wird vollständig renoviert und harrt einer sakralen Wiederverwendung.

33. Ein mittelalterliches Gerät fûr den astronomischen Unterricht.

Zum Lehrplan der mittelalterlichen Klosterschulen gehörte auch das Fach Astronomie. Ein astronomisehes Gerät der Emmeramer Schule hat sich bis in unsere Tage erhalten: das Astrolabium. Das Bildwerk zeigt einen knieenden Jüngling, der zum Himmel aufschaut; mit der Gradeinteilung auf der Rückseite ermöglichte es Beobachtungen an den Himmelskörpern. Damals noch im provisorischen Museum in der Ulrichskirche ausgestellt, hat es heute im Museum der Stadt am Dachauplatz eine endgültige und würdige Heimat gefunden.

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REGENSBURG

34. Degradiert zur 'Alten Kaserne'.

Als Regensburg 1810 zu Bayern kam, wurden Minoritenkloster und Minoritenkirche Kasernen für zwei Bataillone des Infanterieregiments. Die Minoritenkirche aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Exerzierraum degradiert. Die Klostergebäude dienten als Truppenunterkünfte. Heute sind Kloster und Kirche Eigentum der Stadt und beherbergen die umfangreichen Sammlungen des Museums. Kreuzgarten und Kirche gehören jetzt zu den schönsten Konzerträumen weit und breit.

35. Alt und Neu im Erhardihaus.

Diese Bildzusammenstellung vermittelt einen lebhaften Eindruck des umfangreichen einstigen Erhardihauses. Als es in den Jahren 1889-1891 durch den katholischen Gesellenverein errichtet wurde, entstand eine geglückte Verbindung von Tradition und Fortschritt. Die frührornanische Erhardikapelle wurde mit einbezogen, restauriert

und zugänglich gemacht. Der Dollingersaal, heute neben dem Reichssaal der wichtigste Repräsentationsraum der Stadt, der ursprünglich in der 1889 abgebrochenen Patrizierburg der Dollinger gegenüber dem Rathaus stand, fand im Erhardihaus eine neue Bleibe und wurde so für die Nachwelt gerettet. Dazu wurden interessante und großzügige neue Veranstaltungsräume geschaffen. Alles zusammen war - die Ansichten beweisen es - vielfach gegliedert und hervorragend in die Altstadt eingefügt, Kriegsschäden und eine Verkehrsplanung, die nur den Kern der Altstadt berücksichtigte und ihn nicht zusammen mit der sogenannte 'Ostenvorstadt' als Einheit betrachtete, haben in der Nachkriegszeit an dieser Stelle zu großen Abbrüchen und Umbauten geführt und die wohl schwerste Störung im Stadtgefüge verursacht. Heute harrt dieses Gebiet immer noch einer städtbaulich tragbaren Korrektur.

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Regensburg

36. Partie beim Ostentor.

Die mittelalterliche Stadtbefestigung Regensburgs ist nicht erst ein Opfer des modemen Verkehrs geworden: schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verfiel sie Stück um Stück, nachdem sie längst ihre Verteidigungsfunktion verloren hatte. Erhalten blieb das Ostentor, das zu den schönsten gotischen Toranlagen im deutschen Raum zählt. Um 1300 wurde die östliche Vorstadt in den städtischen Mauerring einbezogen und um diese Zeit entstandt auch das Ostentor. Es ist eine dreitürmige Anlage: an das große Haupttor schmiegen sich beiderseits kleinere Flankierungstürme. Diese Gestaltung hatte eine große Verteidigungsqualität und so ist das Tor durch alle Jahrhunderte unversehrt geblieben.

37. Die Konigliche Villa.

In unmittelbarer Nähe des Ostentores bestimmt die von der Stadt in den Jahren 1853/54 gegen Entschädigung im Stil der englischen Gotik errichtete Königliche Villa das Stadtbild. Sie verdankt ihre Existenz dem Bayernkönig Maximilian Il., der in Regensburg Heilung von seiner Kränklichkeit suchte und sie auch, wie er versicherte, fand. Außer dem König Max stiegen in der Königlichen Villa diese 'Majestäten' ab: die Königin von Sachsen (1866), der Prinzregent Luitpold (1887, 1890, 1898, 1900) und König Ludwig III. von Bayern (1914). Um die Jahrhundertwende war die Königliche Villa also noch 'Residenz'. Erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Einrichtung des inzwischen an den Bayerischen Staat übergegangenen Gebäudes nach München gebracht. Heute ist man bemüht, es wieder im alten Stil einzurichten und dem Publikum zu öffnen.

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38. Heute neu erstanden: der Herzogshof.

'Der Herzogshof zu Regensburg ist das bedeutendste weltliche Bauwerk der an Geschichtsdenkmälern so überaus reichen Donaustadt.' (S. Faerber.) Er ist zwar 'erst' im Jahre 1220 erbaut worden, aber seine Traditionen gehen zurück in die agilolfingische und römische Zeit, von den Herzögen, die hier residierten, bis zum römischen Prätor, In enger Bindung zum Herzogshof steht der 'Römerturm', der zwar nicht von den Römern, aber mit römischen Quadern von den bayerischen Herzögen, wohl als Fliehburg und als Schatzkammer, erbaut worden ist. Um die Jahrhundertwende ahnte noch niemand etwas von den Schönheiten, die das Gernäuer des Herzogshofs verbarg. 1909 wurden dann zuerst die romanischen Fensterarkaden entdeckt. 1937 bis 1940 schließlich wurde der Bau in seinem heutigen Umfang freigelegt und restauriert. An den 'Rörnerturm' angelehnt: die alte Schmiede, die zu den ältesten in ganz Deutschland gehörte und an die sich auch jüngere Regensburger noch erinnern. Erst 1959 verschwand sie für immer.

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