Regensburg in alten Ansichten Band 1

Regensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Bernd Meyer, Franz Hiltl und Paul Eickhoff
Gemeente
:   Regensburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2607-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Regensburg in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

39. Die Karmelitenkirche.

Die unbeschuhten Karmeliten kamen im Jahre 1635, von Kaiser Ferdinand Il. gerufen, nach Regensburg. Mit Geschenken aus kaiserlichen, königlichen, kurfürstlichen Kassen konnten sie im Jahre 1660 am Alten Kornmarkt eine Kirche im frühbarocken Stil, von einem italienischen Architekten geplant, eröffnen, die seitdem die Wertschätzung bei den Regensburgern gefunden hat. Hoffentlich nicht mehr lange ist der Alte Kornmarkt zum Parkplatz degradiert. Um die Jahrhundertwende war die Platzgestaltung jedenfalls schöner als heute.

!(egensburg. jtfoltkepla1z..

40. Das 'Institut' am Alten Kommarkt.

Dieser Bliek über den Alten Kornmarkt nach Norden zeigt die Niedermünsterkirche. Beherrscht wird der Platz hier durch das Gebäude des 'Instituts der Armen Schulschwestern', das in der Mitte des 19. Jahrhunderts begonnen wurde. Bauliche Erweiterungen schlossen sich immer wieder an. Die Schule in diesem Haus nannte sich zuerst 'Höhere Töchterschule', heute ist aus ihr eine Realschule geworden. Seit 1854, dem Tag der Eröffnung, bis heute haben hier Zehntausende von Madehen Bildung und Ausbildung empfangen.

Regensburg

41. Als der Mensch noch Vorfahrt hatte.

Das Bild macht deutlich, wie sehr der Alte Kornmarkt als Parkplatz verloren hat! Kaum jemand wird sich der Forderung verschließen können, daß hier eines Tages wieder der Mensch Vorfahrt haben muß! 1890 wurde übrigens der Alte Kornmarkt, dessen Name auf die hier abgehaltenen Getreidernärkte zurückgeht, in Moltkeplatz umbenannt. Erst in den dreißiger Jahren erhielt er seine angestammte Bezeichnung zurück.

42. Die Alte Kapelle: eine Symphonie von Glanz und Pracht.

Der Kern des Langhauses der Alten Kapelle geht zurück in das 9./10. Jahrhundert; der Ostchor stammt aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Um 1750 empfing die Kirche ein Gewand in Rokoko, das seine Herrlichkeit voll entfaltet im Ostchor, am Hochaltar, wo das heilige Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde verehrend die Mutter des Herrn umgibt. Das Ganze ist eine Symphonie von Gold, von Glanz und Pracht, von Farbe und Bewegung.

43. Der Campanile der Alten Kapelle.

Ein Campanile ist ein meist freistehender Glockenturm, in Italien häufig zu sehen. Drei von dieser Turmart sind in Regensburg festzustellen: der stattliche Campanile bei Obermünster (frührornanisch); der zweite bei St. Emmeram (zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts); der dritte bei der Alten Kapelle: er dürfte ursprünglich über das Westwerk in Bindung mit der Kirche gestanden sein. Bauvorhaben des 12. Jahrhunderts lösten diese Bindung, Zum Bau des Turmes verwendeten die Bauleute römische Quadern. Geschäftsumbauten haben den Charakter dieses Ausblickes nur wenig verändert; seit Einrichtung der Fußgängerzone hat auch der Mensch wieder Vorfahrt wie einst.

Re~ensbur~

.-

44. Schon 1900 Geschichte,

Diese Darstellung des östlichen Neupfarrplatzes mit der Alten Wache war schon 1900 längst romantische Vergangenheit. Nicht nur die alten Domhelme, auch die Uniformen weisen in den Beginn des 19. Jahrhunderts. Der Kupferstich von G. Adam zeigt die Wachtparade des fürstprirnatischen bürgerlichen Militärs vor der Hauptwache im Jahre 1807.

Ri!gensburg - neup/~r{-Pla/J

45. Die Neupfarrkirche: die erste evangelische Pfarrkirche Regensburgs.

Im Jahre 1519 wurden die Juden aus Regensburg vertrieben. Der Stadtrat ließ die Synagoge und die Häuser der Judenstadt niederlegen; so entstand der Neupfarrplatz und seine Mitte nahm ein die Wallfahrtskirche zur 'Schönen Maria'. Als der Stadtrat von Regensburg 1542 sich für die Einführung der Reformation in seinem Territorium entschied, entstand anstelle der hölzernen Wallfahrtskirche zur 'Schönen Maria' die erste evangelische Pfarrkirche Regensburgs. Der Bliek nach Osten gibt einen Eindruck von der Wirkung des Neupfarrplatzes vor den tiefgreifenden baulichen Veränderungen der letzten Jahre.

46. Die Neupfarrkirche von Osten.

Von Osten bot sich dieser Ausblick auf den Neupfarrplatz, der für die Altstadt von heute ungewöhnlich ist, aber auch eine Anregung geben kann: vor der Alten Wache standen große, schattige Kastanienbäume. Sie könnten heute einen Teil der mißglückten Kaufhausfassade versteeken und dem Platz ein besseres Gesicht geben. Auch die wuchtigen Absperrketten von damals paßten besser zum Stadtbild als die dürftigen weißroten Ketten, die allerdings 'zeitgemäïs' sind, weil sie der Straßenverkehrsordnung entsprechen.

47. Vom Neupfarrplatz zum Goldenen Turm.

Einen geradezu klassischen Eindruck von der Schönheit des alten Regensburg vermittelt diese Ansicht von der Nordwestecke des Neupfarrplatzes. Vieles ist geblieben, vor allem auch die schöne Apotheke im Vordergrund. Aber wieviele schöne Fassaden sind im Unverstand heruntergeschlagen worden?

~
(
lN
oe.:
-s
i
0 ~
~
0 ·r
..
-
" ~
~
f
~
';>
;
.~
~ IS. Regensburg

Gsandtenstrasse

48. Bliek vom Neupfarrplatz in die Gesandtenstraße. Das Bild führt den Beschauer mitten hinein in das Herz von Regensburg. Fußgänger und Beschaulichkeit beherrschen das 'Verkehrsgeschehen', wo heute sich Auto an Auto drängt.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek