Regensburg in alten Ansichten Band 1

Regensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Bernd Meyer, Franz Hiltl und Paul Eickhoff
Gemeente
:   Regensburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2607-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Regensburg in alten Ansichten Band 1'

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Regensburg

EllImeramsplatz

49. Der Emmeramsplatz.

Der Bliek über den Emmeramsplatz nach Süden zeigt den vielfältigen Baukomplex des ehemaligen Klosters St. Emmeram, dessen Anfänge bis auf spätromanische Wurzeln zurückgehen. Mitten auf dem Platz das Denkmal des 1832 gestorbenen großen bayerischen Kirchenvaters Bischof J.M. Sailer. Es muße, wie so viele Denkmäler in Regensburg, dem 'ruhenden Verkehr' weichen und wurde in die Bahnhofsanlagen versetzt.

50. Das Regierungshuuptgebäude am Emmeramsplatz.

Bis heute nahezu unverändert ist das Hauptgebäude der Regierung der Oberpfalz. Ursprünglich im Besitz des Klosters St. Emmeram, wurde es als Residenzgebäude für die Fürsten von Thurn und Taxis adaptiert, erweitert und stukiert. Als im Jahre 1812 die Klostergebäude von St. Emmeram in den Besitz der Fürsten von Thurn und Taxis übergingen, die dort Wohnung nahmen, da verlegte die bayerische Staatsregierung in das freigewordene Gebäude am Emmeramsplatz die Bezirksregierung der Oberpfalz und dabei ist es bis heute geblieben,

51. Der Campanile von St. Emmeram.

Der Campanile von St. Emmeram ist in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut worden und zählt bis heute zu den schönsten Türmen der turmreichen Stadt Regensburg. Zu seinen 'Füßen', im Vordergrund rechts, ragt der Torbau der ehemaligen Vorhalle aus dem 12. Jahrhundert. Das Gebäude in seiner unmittelbaren Nachbarschaft, im Vordergrund links, ist der Pfarrhof, im 19. Jahrhundert aufgeführt.

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52. Der Vorhofvon St. Emmeram,

Wer den Torbau von St. Emmeram nach Süden durchschreitet, erreicht den Vorhof von St. Emrnerarn, der ehedem bis zur Aufhebung des Klosters St. Emmeram im Jahre 1810 als Friedhof der Klosterpfarrei diente; bis heute ein Ort der Stille, des Friedens, abgeschirmt durch den Torbau vom Alltagslärm.

Regensburg

Fürst!. Churn u. Caxfs' scbes Schloss Schlosshof

53. Das Schloß der Fûrsten von Thurn und Taxis.

Von den Gebäuden, die den fürstlichen Schloßhof umrahmen, geht der Hauptbau im wesentlichen auf die klösterliche Zeit zurück. Als Fürst Albert von Thurn und Taxis gegen Ende des 19. Jahrhunderts den Südflügel von Grund auf im Renaissance-Stil erbauen ließ, wurden alle Gebäude der Schloßanlage im gleichen Stil dekoriert. Zur Zierde des Schloßhofes gereicht der 'Arnulf'- oder 'KurfürstenBrunnen', der im 16. Jahrhundert aufgestellt worden ist.

REGENSBURG Fürstli<:h Turn u.

Taxis'scnes S<:hloß (Südbau)

54. Fiirstlisches Thurn und Taxis'sches Schloß, Siidbau,

Seit 1748 haben die Fürsten von Thurn und Taxis in Regensburg Wohnung bezogen: in diesem Jahr ernannte der Kaiser den jeweils regierenden Fürsten von Thurn und Taxis zum kaiserlichen Prinzipalkommisar in Regensburg. Als im Jahre 1812 durch die Säkularisation die umfangreiche Klosteranlage von St. Emmeram frei wurde, bezogen die Fürsten von Thurn und Taxis die alten Klosterräume, die auf fürstliche Weise adaptiert wurden. Um das Jahr 1885 errichtete das fürstliche Haus den Südflügel. Der im Bild gezeigte Turm gehört diesem Neubau an.

i(egensburg Helenenbrücke

55. Die Helenenbrücke mit Helenentor.

Die Helenenbrücke, 1908 zur Erinnerung an die verwitwete Erbprinzessin Helene von Thurn und Taxis erbaut, führt nicht über einen Wasserlauf, sondern über den alten Stadtgraben, der zum Teil fürstlicher Besitz ist, Der weite Torbogen über der Brücke ist bis heute wie eine freundliche Einladung, die Schönheit der anschließenden Allee zu genießen.

ifegensburg Partie aas äem Hofgorten Turn und Taxis

56. Ein sehr malerischer Bau.

Das alte Emmeramer Tor gehört heute zum Besitz des fürstlichen Hauses von Thurn und Taxis. Der heute so idyllisch anmutende Torturm gab durch Jahrhunderte Anlaß zu hcftigem Streit zwischen dem Fürstabt von St. Emmeram und der Reichsstadt Regensburg. Heute umweht stiller Friede den träumerischen Torturm von St. Emmeram. Viele Jahre wurde er noch 'zeitgernäß' genutzt: im Obergeschoß befand sich das Atelier der 1955 verstorbenen Fürstin Margarete von Thurn und Taxis.

57. Obermünster.

Reichsstifte für adelige Damen gab es in Regensburg zwei: Niedermünster und Obermünster. Das von Königin Hemma im Jahre 833 gegründete Obermünster überwand die Katastrophenfälle von fast zehn Jahrhunderten. Tausende von adeligen Stiftsdamen, die nach einer festen Hausordnung unter einer von den Insassen gewählten Fürstäbtissin von den Einkünften des Stiftes lebten, fanden hier bis zur Säkularisation ein Zuhause. In den letzten Jahren ist hier das moderne katholische Obermünsterzentrum entstanden.

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58. Das Alte Deutsche Haus.

Bis zum Jahre 1926 zählte zu den Krankenhäusern in Regensburg auch das Domkapitel'sche Krankenhaus am Ägidienplatz. Aus heutiger Sicht mag das Krankenhausangebot von damals ungenügend erscheinen, aber die finanziellen Verhältnisse in Regensburg waren auch sehr beengt, Zum anderen spielten Familie und häusliche Krankenpflege eine ganz andere Rolle als heute. Haus und Kirche am Ägidienplatz haben allerdings eine andere, ehrwürdige Tradition, wurden sie doch als Niederlassung des Deutschen Ordens errichtet. Seit den dreißiger Jahren ist hier das Altenheim St. Joseph untergebracht.

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