Regensburg in alten Ansichten Band 1

Regensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Bernd Meyer, Franz Hiltl und Paul Eickhoff
Gemeente
:   Regensburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2607-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Regensburg in alten Ansichten Band 1'

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59. Der erste evangelische Kirchenneubau in Regensburg.

Am 15. Oktober 1542 entschied sich der Rat der Reichsstadt Regensburg zur Reformation im Sinne Martin Luthers. Zunächst übernahm die Kirchenleitung als gottesdienstliche Stätten ehedem katholische Gottesdiensträume, wie die Neupfarrkirche, die Kirche St. Oswald und die Bruderhauskirche. Mitten in der Notzeit erbaute die Regensburger Gemeinde in den Jahren 1627-1631 eine eigene schöne, hohe und weiträumige Kirche: die Dreieinigkeitskirche im Stil der Spätrenaissance.

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60. Die Dominikanerkirche von Nordosten gesehen.

Um 1220 zogen die 'Predigerbrüder', die Söhne des heiligen Dominikus (gestorben 1221), in Regensburg ein und fanden Bleibe bei Sankt Blasius, wo sie Hand in Hand mit der Bürgerschaft Kloster und Kirche erbauten. Die Dominikanerkirche, im wesentlichen zwischen 1240 und 1277 errichtet, gehört zu den herrlichsten Schöpfungen der deutschen Frühgotik, Vor wenigen Jahren wurde sie hervorragend renoviert.

REGENSBURG

Arnult-Plalz

61. Der Platz mit dem 'Giebelreigen'.

Im Trubel des modernen Verkehrs übersieht mancher heute: der Arnulfsplatz ist einer der schönsten Plätze der Stadt! Die Bürger der Jahrhundertwende hatten es allerdings leichter, ihn zu betreten und den einmaligen Rundbliek auf die sich aneinanderreihenden Giebel zu erleben. Immer war der Arnulfsplatz auch Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens, und zwar nicht nur im Neuen Haus des Theaters: der Schriftzug auf dem linken Haus weist auf das ehemalige Velodrom hin, eine bei den Regensburgern beliebte Versamrnlungs- und Vergnügungsstätte. Später wurde das Capitol-Kino daraus. Neuere Pläne der Stadt versuchen an die alte Tradition anzuknüpfen.

62. Das Velodrom.

Das Velodrom von innen: im Geschmack der Zeit errichtet und ausgestattet, bot es hinter ehrwürdigen Fassaden am ArnulfspJatz ein großzügiges 'Veranstaltungszentrum', wie es heute in der Altstadt fehlt, Das Velodrom verfügte über einen großen Saal mit Bühne und Galenen und einern großen Parterre. Hier gab es Radrennen, Tanz, Akrobatik und immer wieder Schlager- und Gassenhauermusik. Eine echte, volkstümliche MehrzweckhalJe, die Leben in die Altstadt brachte.

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Jakobstraêe, Theater,

63. Die Jakobstraße.

Was viele Bürger und Geschäftsleute in der westlichen Altstadt heute beklagen, galt vor fünfundsechzig Jahren noch nicht: die Jakobstraße war eine belebte und beliebte Geschäftsstraße, Die Stadtplaner sind sich darüber einig, daß dieser Teil der Altstadt wieder wirtschaftlich aufgewertet werden müßte. Allerdings ohne den historischen Charakter dieses noch weitgehend erhaltenen Stadtteils zu zerstören!

Regensburg.

Schotlenkirche.

64. Wie eine Burg: Die Schottenkirche.

In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts ist die St. Jakobs- oder Schottenkirche erbaut worden. Sie ist eine dreischiffige Säulenbasilika mit Türmen im Osten und einem westlichen Querschiff. Der Haupteingang mit dem weltberühmten Portal ist in das nördliche Seitenschiff verlegt. Bis heute eine der hervorragendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt!

65. Das Nordportal der Schottenkirche.

Das künstlerisch und bedeutsamste Werk Regensburgs aus hochromanischer Zeit ist das Portal der Schottenkirche. Es gehört zu den figurenreichsten in ganz Deutschland: ein Mikrokosmos von Formen, Pflanzen, Tieren, Menschen, Was verkündet diese Fiille von Plastiken? Die Sprache ist geheimnisvolt und rätselhaft; heute kaum noch ergrundbar.

St. Daeobs- Tor

Regensburg

66. Das Jakobstor 1.

Um 1300 hat die Reichsstadt Regensburg gegen Westen eine große Toranlage errichtet, von der sich nur die zwei Rundtürrne erhalten haben, die allerdings im 19. Jahrhundert mit gotischen 'Zutaten' versehen worden sind. "Irutz' strahlen sie nicht aus, die beiden Veteranen, sie machen einen behäbigen, friedlichen, fast träumerischen Eindruck. Die übrigen Teile der neugotischen Toranlage von 1828 mußten 1903 der Straßenbahn weichen.

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Jacobsthor

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67. Das Jakobstor 2.

Diese etwas ältere Aufnahme zeigt noch den unverkennbar neugotischen Bestand vor 1903.

68. Nach den Schotten die Bayern.

An der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert ließen sich iroschottische Benediktiner im Westen der Stadt Regensburg nieder und erbauten Kirche und Kloster, dem heiligen Apostel Jakobus geweiht. Durch viele Jahrhunderte bis zum 19. Jahrhundert hatte dieses Kloster Bestand. Als im Jahre 1829 den Katholiken in Großbritannien bürgerliche Gleichberechtigung gewährt wurde, hatte das eine mönchische Entvölkerung im Schottenkloster Regensburg zur Folge: Zeitweise lebten nur noch ein Prior und zwei, drei Kleriker im Kloster! So sah sich der päpstliche Stuhl veranlaßt, im Jahre 1862 das Kloster aufzuheben; es ging in den Besitz des Bistums Regensburg über, das im Jahre 1872 das Klerikalseminar dort einrichtete. Die Klostergebäude blieben im wesentlichen erhalten.

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