Regensburg in alten Ansichten Band 1

Regensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Bernd Meyer, Franz Hiltl und Paul Eickhoff
Gemeente
:   Regensburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2607-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Regensburg in alten Ansichten Band 1'

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69. Das Stadttheater am Bismarckplatz,

Regensburgs Theatertradition geht in das 18. Jahrhundert zurück. Unter Fürst-Prirnas Carl von Dalberg, der von 1804 bis 1810 Herr über Regensburg war, erhielt es einen klassizistischen Bau, der nicht nur edle Harmonie, sondern auch den Geist einer neuen Zeit atmete. Ein schrecklicher Brand vernichtete dieses Theater, man schrieb das Jahr 1849; aber genau nach den ersten Plänen erstand es schon wenige Jahre danach neu.

R,egensburg - präsidenten- palais

70. Das Präsidial-Palais.

Die dern Theater gegenüberliegende Südseite des Bismarckplatzes nimmt das sogenannte Präsidial-Palais ein. Wie das nach einem Brand nach den alten Plänen wieder aufgebaute Stadttheater, so ist auch das Präsidial-Palais unter der Regierungszeit des Fürst-Primas Carl von Dalberg errichtet worden. Es diente ursprünglich als Wohnung des französischen Gesandten und beherbergtjetzt das Präsidium der Landespolizei. Nachdem Regensburg 1810 bayrisch geworden war, diente das Palais dem Regierungspräsidenten als Wohnung. Schon um die Jahrhundertwende war dies ein 'nobler' Platz mit gepflegten Anlagen.

71. Bliek auf Präsidial-Palais und Westfassade der Dominikanerkirene.

Vor dem Hintergrund der Westfassade der Dominikanerkirche erhebt sich eindrucksvoll der Portikus der ehemaligen Französischen Gesandtschaft. Emanuel d'Herigoyens Werk ist bis heute nicht nur für Regensburg ein Glanzstück klassizistischer Architektur.

REGENSBGRG

72. 'Theresienruh' von Bomben ausgelöscht.

Ein liebenswürdiges, edles Bauwerk hatte das erste Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts geschaffen: Das ehemalige Gartenschloß des Grafen Sternberg - "Theresienruh"; es wurde später vom fürstlichen Haus erworben und in den Schloßgarten einbezogen. Hans Hildebrandt schwärmte: 'Die ganze Anlage atmet heiterste Anmut und weist musterhafte Verhältnisse auf!' Diesc Anmut ist untergegangen im Bombenkrieg.

Re~ensburg

73. Die Maximilianstraße.

Am 23. April 1809 stand Napoleon mit seinen Heeren vor Regensburg, belagerte die Stadt, ließ sie in Brand schießen und eroberte sie. Der Brand tobte sich besenders in den südöstlichen Stadtteilen aus und machte dieses Stadtgebiet zum Ruinenfeld. Aus dem Brandschutt erstand eine neue, senkrecht verlaufende Straße; zuerst die 'Neue Straße' geheißen und dann in 'Maximilianstraße' umbenannt, weil der Bayernkönig Maximilian I. sich als Freund und Helfer erwies. Das Bild gibt einen Einblick in die Maximilian-Straße von Süden her. 1m Vordergrund links das im Rokoko-Stil erbaute Hotel Maximilian. Gegenüber noch eines der beiden ursprünglichen Wachthäuschen vom Maximiliantor, das heute modernen Bauten gewichen ist.

74. Ein Rest vom alten Maxtor.

Bei der Wiedererrichtung der Maximilianstraße nach der Katastrophe irn Kriegsjahr 1809 wurde diese Straße gegen Süden mit einer Toranlage geschlossen, von der das östliche Wachthäuschen noch einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg existierte. Der Heroldsbau ließ es verschwinden. Wer dieses Wachthäuschen noch kannte, war entzückt von der klassizistischen Eleganz dieses Bauwerks: ein trotz seiner Bescheidenheit würdiges Pendant zum gegenüberliegenden Prachtbau des Parkhotels.

REGENSBU.RG

Hotel Maxlmlllan

75. Das Parkhotel Maximilian.

In bester Lage zwischen Bahnhof und Altstadt, an der belebten Maxirnilianstraße, durfte das 1890 in prunkvollem Neu-Rokoko errichtete Hotel Maximilian große Zeiten erwarten. Und in der Tat: sieben Jahrzehnte war es bevorzugtes Quartier illustrer Besucher Regensburgs, Saniert werden muß der nun geschlossene Prachtbau ohne Zweifel, doch haben sich die Chancen verbessert, daß diese städtebauliche Dominante ersten Ranges eines Tages auch wieder ein bevorzugtes Hotel wird.

Regensburg

76. Allee-Partie.

In einem Halbkreis, von der Donau wieder zur Donau, umschließt die Allee entlang den alten Befestigungsanlagen die Regensburger Altstadt. Ein 'Stadtführer' aus dem Jahre 1842 preist sie mit diesen Worten: 'So herrliche Spaziergänge, wie sie Regensburg hat, findet man in ganz Deutschland nicht!' Schöpfer der Allee war Fürst Carl Anselm von Thurn und Taxis. Er verkündete am 12. April 1779: 'Ich habe die Idee gefaßt, eine Allee von Bäumen zur Zierde der Stadt und zur Gesundheit der Einwohnerschaft anlegen zu lassen. Diese Allee will ich auf meine Kosten machen lassen!' Gleich fügte der Fürst zum Wort die rasche Tat: im Jahre 1781 war die Allee im wesentlichen vollendet.

77. Die Gabelsbergerstraße.

Unmittelbar an den Alleengürtel im Osten und Westen angrenzend fand die Stadt im 19. Jahrhundert die besten Erweiterungsmöglichkeiten. Es entstanden schön und großzügig angelegte Viertel mit zum Teil sehr repräsentativen freistehenden Gebäuden. Nur wenige von ihnen konnten wie die Gabelsbergerstraße diesen repräsentativen Charakter bis in unsere Tage bewahren.

REGENSBURG

Luitpoldstrasse

78. Die Luitpoldstraße.

Die meisten der einst ruhigen Wohnstraßen im Vorfeld von Altstadt und Alleen wurden ein Opfer der wirtschaftlichen Entwicklung und der Erweiterung der Stadt: die Umwandlung in Geschäftshäuser und Praxisräume ist bis heute im Gange. Sie wurde begünstigt durch die Tatsache, daß erst in den letzten Jahren auch die Häuser und Quartiere des 19. Jahrhunderts in die denkmalpflegerischen Überlegungen einbezogen wurden, die sich in Regensburg bisher ganz zwangsläufig fast ausschließlich auf die eigentliche Altstadt konzentriert hatten. Für manche Straße allerdings kommen diese Überlegungen zu spät. Straßen wie die Luitpoldstraße wurden zu Hauptverkehrsadern, die einen Ausbau unumgänglich machen. Opfer sind die schönen Vorgärten, die unverkennbar zum Charakter dieser Straßen gehören, soweit sie überhaupt noch vorhanden sind.

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