Rehburg-Loccum in alten Ansichten

Rehburg-Loccum in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. med. Werner Hübner
Gemeente
:   Rehburg-Loccum
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2162-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rehburg-Loccum in alten Ansichten'

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19. An der Stelle, wo einst das Gasthaus 'Zum Heidtor' stand, ist heute eine freie Fläche, Der letzte Gastwirt war Erich Schwarze, der hier Bier einschenkte. Manch fröhliches Vereins- und Familienfest wurde hier gefeiert, bis es wegen Baufälligkeit der Spitzhacke zum Opfer fiel.

20. Nordöstlich der Stadt im 'Hävern' lebten die Köhler. Einen Meter lange Holzstücke aus Buchenholz oder Knüppeln wurden ringförrnig übereinandergelegt. Etwa 15 Ster Holz wurden für einen Meiler benötigt. Das aufgelegte Holz wurde dann mit Waldboden und Resten der Vormeiler abgedichtet. Der Meiler wurde von oben her mit einem Gemisch aus kalter und glühender Holzkohle angeheizt. Der Meiler brannte je nach Größe sechs bis acht Tage. Er mußte in dieser Zeit ständig vom Köhler überwacht werden. Dieser wohnte in der auf dem Bild gezeigten Köhlerhütte, die ohne einen Nagel erbaut werden mußte. Zwanzig Prozent des eingegebenen Holzes blieb als Holzkohle übrig und wurde vom Köhler verkauft.

21. Im ersten Drittel des Jahrhunderts wurde schon nicht mehr mit dem Dreschflegel auf der Tenne gedroschen, sondern man mietete sich einen Dreschsatz. Über das große Schwungrad der Dampflokomobile lief ein breiter Lederriemen zu dem hier nicht sichtbaren Dreschkasten. Oben standen auf diesem Männer und Frauen und warfen das Getreide hinein. Das Korn kam durch eine Abfüllanlage unten heraus und fiel in die Säcke, die dann zur Mühle gebracht wurden. Es staubte und rauchte flirchterlich. Der Lärm der Lokomobile und ihr Heulen waren in weiter Entfernung zu hören.

22. Am 21. Mai 1898 fuhr der erste offizielle Zug der Steinhuder Meerbahn bis Rehburg. Die Strecke wurde in einer Länge von 47 Kilometern bis April 1899 nach Uchte durchgebaut. Am 2. September 1899 hatte die Bahn Hermann Löns als prominenten Gast. Wegen mangelnder Rendite wurde die Bahn dann wieder bis Rehburg abgebaut, sodaß der Bahnhof Rehburg eine Bedeutung erlangte, die er erst am 18. Januar 1964 verlor, als die letzte Fahrkarte geknipst wurde. Das Bahnhofsgebäude in Rehburg, das wir auf dem Bild sehen, wurde in den Jahren 1897/98 von Wilhelm Engelke gebaut.

23. Auf diesem Bild ist einer der ältesten Dampfzüge der Steinhuder Meerbahn, bestehend aus einer Lokomotive mit hohem Schornstein, einern Personenwagen und einern Postwagen, sowie vier Begleitpersonen, um die Jahrhundertwende. Damals gab es noch keinen Personalmangel. Der Zug hält im Bahnhof Rehburg.

24. Um die Zeit von 1925 ist am Rehburger Bahnhof schon reger Verkehr. Ein Zug, aus Bad Rehburg kommend, hat seine Fahrgäste ausgeladen.

25. Dieses alte Haus stand auf der Ostseite der Meerbachsbrücke und war eins der ersten Schulgebäude. Seit dem Jahr 1779 war hier eine Mädchenklasse untergebracht. Diese wurde erst bei den Schulneubauten am Marktplatz verlegt. Spater galt das Haus Wohnzwecken. Es wurde 1955 bei der Regulierung des Meerbaches abgerissen.

26. In Rehburg gab es um die Jahrhundertwende drei offizielle Schulen und eine Bauschule. Auf diesem Bild wird gerade die Schule gegenüber der Kirche im Jahre 1905 gerichtet. Die Fachwerkhäuser wurden abgerissen und vor der Schule wurde ein freier Platz geschaffen, auf dem ein Zierbrunnen zur Erinnerung an den Wasserleitungsbau erstellt wurde. Im Hintergrund sehen wir das alte Pfarrhaus, das später durch ein Neues ersetzt wurde.

27. Auch dieses Gebäude wurde zur Schule umfunktioniert. Im Jahre 1923 kaufte die Stadt dieses Grundstück am Marktplatz. Das Gastzimmer mit Theke wurde Klassenraurn, ebenso das Frühstückszimmer im ersten Stock. Der nach Osten sich anschließende Tanzsaal wurde Turnhalle für die Schule und Vereine. Auch dieses Haus mußte einern Neubau weichen. Im Jahre 1956 wurde es abgerissen und an seine Stelle die Volksbank gebaut.

28. Dieses alte Schulhaus, in welchem Hermann Schwarze regierte, wurde 1835 gebaut. Es gibt sicher noch Schüler, deren Handflächen schmerzen, wenn sie an das Haus denken. Mit einem kurzen Rohrstöckchen polierte er ungehörigen Schülern oder Bummelanten die Handinnenflächen. Schreiben und Rechnen haben sie bei ihrn aber alle gelernt. Die hier gezeigte Vorderfront des Hauses ist heute völlig verändert. Ein Blumengeschäft und ein Konfektionshaus sind dort eingebaut.

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