Rehburg-Loccum in alten Ansichten

Rehburg-Loccum in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. med. Werner Hübner
Gemeente
:   Rehburg-Loccum
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2162-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rehburg-Loccum in alten Ansichten'

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29. Die bautechnische Winterschule in Rehburg wurde von dem damaligen Bürgermeister Meßwarb, der am 11. November 1839 geboren war, 60 Jahre alt, im Jahre 1900 geplant, gebaut und geleitet. Ihm hat die Stadt zahlreiche, noch heute erhaltene Bauten zu verdanken. Wir sehen ihn in der Mitte des Bildes auf der linken Seite am Pfeiler des Treppenaufganges. Rechts von ihm steht sein Sohn, der auch wieder Bürgermeister war, es aber mit der Fortsetzung des Erbes wegen der sich verschlechternden politischen Lage mehr als schwer hatte. Das Bild ist am Kloster Loccum entstanden.

30. Sie haben ihre Prüfung bestanden! Junge Handwerksmeister rüsten sich zur Siegesfeier vor der Bauschule. Im Festzug marschierte man vom Bahnhof, vorweg die Feuerwehrkapelle, zum Meerbach, um dort die Reißschiene zu versenken. Die Schüler trugen Halbcouleur und hatten auch eine Altherrenvereinigung.

31. Im Jahre 1864 entstand am Ostrand des Marktplatzes dieses Schulgebäude, in welchem Thea Mertelsmann wohnte und unterrichtete. In der oberen Wohnung hatte die spätere Gemeindeschwester Meta Reiß ihre Unterkunft. Das Gebäude wurde im Jahre 1961 abgerissen, nachdem am 29. Juli 1959 der Schulneubau beschlossen worden war.

32. Auf diesem Bild kommen die Renburger Trachten zur Geltung. Die Frauen hatten Häubchen mit bunten Bändern, Die Männer trugen hohe Zylinder zu besonderen Festlichkeiten; in der Woche hatten sie als Kopfbedeckung eine kleine Mütze mit kurzern Schirm. Dazu gehörte ein Kittel mit einem Brustschlitz ohne Kragen. Um den Hals, in den Schlitz hereinreichend, wurde entweder ein weißes oder buntes geknotetes Tuch gelegt. Diese Theatergruppe hat gerade 'De Dörpswies' gespielt. die wohl in Rehburg und Umgebung mehrere Hundertmal über die Bretter ging.

33. Besser geht es mit Musike! In Rehburg spielte die Musik schon immer eine bedeutsame Rolle. Es gab eine Feuerwehrkapelle, aber auch die Streich- und Zupfmusik kam zu ihrem Recht. In den zwanziger Jahren hatte sich in Rehburg ein Mandolinenklub aufgetan, den wir hier bei einem musikalischen Ausflug sehen.

34. Zur freiwilligen Feuerwehr gehört, so lange diese besteht, die Kapelle, die es in der heutigen Zeit zu einem beachtlichen Klangkörper gebracht hat. Am 23. November 1897 kam die Kapelle unter der Leitung ihres ersten Kapellmeisters Reumke aus Wölpinghausen zusammen. Seit dieser Zeit besteht sie bis auf den heutigen Tag. Auf diesern Bild sehen wir schon die nächste Generation unter der Leitung des Kapellmeisters Blecher. Die Aufnahme entstand im Jahre 1912.

35. Im Jahre 1900 liefen die Ziegen noch auf der B 441 herum. Heute regeln vier Verkehrsarnpeln an dieser Stelle den Verkehr. Im Vordergrund links ist der alte Böttcherbetrieb Bultmann, dahinter das Hotel Beushausen. Dieses Hotel war gleichzeitig Bahnhofshotel, denn die Steinhuder Meerbahn fuhr vom 9. Dezember 1898 bis zum 19. September 1935 bis vor das Haus. Die Böttcherei wurde im Jahre 1926 an den Schuhmachermeister Lampe verkauft.

36. Vor 1900 war der Loccumer Marktplatz eine freie Fläche. Wenn man von der Ecke des Denkertors über diesen hinwegsah, stand an der rechten Ecke die alte Schmiede ven Heinrich Franke. Zu dieser Zeit hatte sie noch ein Tor in der Front des Hauses, Als weiteres Haus ist noch deutlich das Koberg'sche Haus erkennbar. Beide Häuser hatten ein Alter von ungefähr 200 Jahren.

37. Als sich nach 1900 die Stellmacher Droste und Krudop-Nürge mehr auf Kutschwagen und Gebrauchtwagenbau umstellten, wurden die meisten Schmiedearbeiten vom 'Eisernen Heinrich', der mit Mütze im neuen Tor steht, gemacht. Die alte Schmiede reichte nicht mehr aus, man mußte sie vergrößern. Ein zweites Eingangstor, das hinter dem Ackerwagen, wurde geschaffen. Später, als das alte Haus zu Wohnzwecken umgestaltet wurde, verschloß, beziehungsweise vermauerte man dieses Tor.

38. Das Grundstück, auf dem hier noch das Hotel Beushausen steht, gehörte ursprünglich der Gemeinde. 1848 wurde es an die Vorfahren der Beushausens verkauft. Auf dem Platz stand der alte strohgedeckte Dorfkrug. Als die Gemeinde an Beushausen verkaufte, wurde zur Auflage gemacht, das wieder ein Gasthaus mit Versammlungsraum zu erstellen war. Das geschah im Jahre 1866, wozu die Gemeinde das Bauholz frei lieferte. Der Anbau, in welchem später die Post war, erfolgte 1887. In diesem Hotel geschah es auch, daß Tüffeler einem Landrat mit der Papierscheere die Haare schnitt, damit dieser das Geld für den Frisör sparen konnte. Heute steht an der Stelle des Hotels ein Großmarkt.

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