Rehburg-Loccum in alten Ansichten

Rehburg-Loccum in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. med. Werner Hübner
Gemeente
:   Rehburg-Loccum
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2162-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rehburg-Loccum in alten Ansichten'

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49. Nicht so ganz leicht war der Anfang für die Handwerker, die erst um die Jahrhundertwende begannen. Der Schlachtermeister Heinrich Bultmann in der Steinstraße hatte 1908 dieses Backsteinhaus gebaut und sich mit seiner Familie davor fotografieren lassen. Hinter dem vorderen Fenster war der Laden, in welchem Bultmanris Mutter Speek und Wurst verkaufte. Das Tor steht heute noch an der gleichen Stelle. Vom alten Haus ist nichts mehr zu erkennen.

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50. Der 20. Juni 1913 war für alle Orte, durch die der Kaiser nach Loccum fuhr, ein bedeutsamer Tag. Aus einem Tagesbefehl der Steinhuder Meerbahn kann man ersehen, daß der Kaiser den Hinweg über Rehburg und Hormannshausen genommen hat, denn in Bad Rehburg hätte der Berg zur Waldkrone sicher Schwierigkeiten für sein Auto gemacht. Zurück fuhr der Kaiser dann an der Waldkrone bergab, herunter zum königlichen Bad Rehburg. Seine Majestät war ein begeisterter Autofahrer. Er ließ es sich auch nicht nehmen auf dieser Fahrt selbst hinter dem Steuer zu sitzen.

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51. 'Man schallt nich glöbn', aber der Wesemannsche Hof stand im Zentrum des Dorfes gegenüber einem heute von der Jugend frequentiertem Gasthaus. Das Kind sitzt an der B 441 und ahnt noch nichts von späteren Zeiten. Der Bauernhof wurde abgebrochen. An seiner Stelle steht heute die neue Post.

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52. Eine alte Postkarte zeigt uns die Münchehagener Post um die Jahrhundertwende. Die Straße war nach ihr benannt und führte nach Stadthagen. Im vorderen rechten Haus bei Korte 62 war die Post. Das Haus gegenüber gehörte einern Bauern Lindenberg.

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53. Die Münchehagener hatten mit ihrem Schützenfest im Jahr 1908 keine Freude. Das FestzeIt war vollbesetzt, als sich am 12. Juli der Himmel plötzlich verdunkelte, die Wolken dureheinander rollten und ein in wenigen Minuten aufkommendes furchtbares Gewitter mit einem Orkan alles zerstörte, was nicht niet- und nagelfest war. Das Festzeit wurde niedergerissen, die Wohnwagen der Schausteller zerschlagen, nur eine Panik soll es nicht gegeben haben, denn die Theke war stehen geblieben.

54. Neben dem heutigen Kriegerdenkmal in Münchehagen stand das Fachwerkhaus von Heinrich Kräft Nr. 71. Im Hintergrund sieht man den Massivbau des Bauern Lindemann 69. Vor dem Haus hat sich die Familie mit Spinnrad und Haspel zum fotografieren aufgestellt. Zwei Pferde bedeuteten zu der Zeit schon einen Reichtum. Das Haus hatte zum Schutz für das große Tor ein Vordach, wie es häufig auch von Wilhelm Busch im Nachbarort Wiedensahl gezeichnet wurde.

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55. Gutes Landbrot, das noch mit Sauerteig angesetzt und gebacken wurde, gab es mit Sicherheit in diesem Backhaus von Heinrich Wesemann, das in Ankernähe zu Beginn der Preußischen Straße stand. Dieses Haus brannte, wie mehrere andere in diesern Ortsbereich, ab.

56. Schon ehe das Bergwerk seine Arbeit eingestellt hatte, fuhren viele Münchehagener zum Heringsfang. Es gab in Münchehagen kaum ein Haus, aus dem nicht ein Seemann starnmte, Viele von ihnen stiegen zum Kapitän auf und waren sehr geachtete Leute. Anfänglich in holländischen Diensten als Plankensäger in den Werften, schickten sie sich bei zunehmender Mechanisierung des Berufes an, sich dem Heringsfang zuzuwenden. Aus Loccum und Münchehagen waren 20 Kapitäne und an die 400 Matrosen auf See, Unser Foto zeigt uns eine Schiffsbesatzung aus dem Jahr 1920.

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Gruss aus Münchehagen

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57. Das Kohlebrechen in Münchehagen zählt zu einern der ältesten Berufe. Bereits im 13. Jahrhundert ist man beim Steinebrechen für die Klosterkirche in Loccum auf Kohle gestoßen. Zunächst wurde die Kohle im Tagebau für den Hausgebrauch gefördert. Im Jahre 1791 wurde am alten Hannoverschen Postweg der erste Schacht gebaut. Bedeutung erhielt die Kohleförderung erst als im Erlengrund der zweite Schacht gebaut wurde. Die Anlage firmierte unter dem Namen 'Grube Anna'. Wie die Abbildung zeigt hatte sie zu ihrer Zeit schon Bedeutung und gab vielen hunderten Menschen einen Arbeitsplatz. Durch Mißwirtschaft und nachfolgende Unrentabilität wurde der Betrieb 1924 eingestellt.

58. Hier war für einen Reisenden, der um 1850 mit der Postkutsche auf der alten Poststraße von Osnabrück karn, oder urngekehrt reiste, für einige Zeit Aufenthalt. Das Zollhaus auf dem Münchehäger Berg kontrollierte mitgeführte Waren und Pässe. Ein Schlagbaum versperrte den Weg. Wenige Kilometer östlich war die Schaumburg-Lippische Grenze, sodaß das Zollhaus eine wichtige Bedeutung hatte. Auf dem Bild sehen wir es in seinem ursprünglichen Zustand. Jahre spater wurde es aufgestockt. Erhalten blieben die vier Säulen, die das Vordach tragen, daher heißt das Haus noch heute 'das Säulenhaus'.

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