Rehburg-Loccum in alten Ansichten

Rehburg-Loccum in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. med. Werner Hübner
Gemeente
:   Rehburg-Loccum
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2162-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rehburg-Loccum in alten Ansichten'

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69. Ein Stück Romantik ist mit dem Untergang der Steinhuder Meerbahn verschwunden. Bad Rehburg war ein Sackbahnhof. Von hier fuhren die Züge nach Wunstorf und Rehburg. Früher ging die Strecke über Stolzenau weiter bis nach Uchte. Reger Verkehr herrschte hier auf dem Bahnhof Bad Rehburg. Außer einem schlecht erhaltenen Bahnhofsgebäude zeugt nichts mehr von einem Bahnhofsgelände.

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Homeyers Gastheus.

70. Die Totalansicht zeigt uns den Ort Winzlar vom Harberg her gesehen. Am Ortseingang rechts ist noch der Schornstein der alten Dampfmühle erkennbar. Die Häuser vor dem Busch links im Bild sind der Ortsteil Meierort. Gegenüber der Dampfmühle stand Homeyers Gasthaus. Man sieht zwischen dem Altbau und dem Baum rechts noch einmal den Schornstein.

71. Einen Bliek von Westen her gewähren uns diese beiden Bilder, die den Anfang der heutigen Nordstraße zeigen. Am Anfang der Straße rechts stand ein Fachwerkhaus der Familie Kiel mit dem ältesten Ziehbrunnen des Dorfes. Die Straße ist noch ohne Pflasterung und Seitenbegrenzung, Das Bild entstand um die Jahrhundertwende.

72. Die Winzlarer Kirche wurde im Jahre 1740 gebaut und sieben Jahre später kam der Hahn, der hier nicht zu sehen ist, auf die Spitze des Glockentfumchens.

Die beiden Häuser auf dem Nachbarbild gehören im Vordergrund heute noch der Familie Puppe, deren Männer in Generationen dem Gemeindewohl gedient haben; dahinter wohnt die Familie Kiel. Im Kiel'schen Haus ist heute die Post ansässig, nachdem sie die Familie Homeyer aufgab.

Das dritte Bild ist eine Erinnerung an das völlig vom Efeu eingewachsene Fachwerkhaus von August Bohner, auch 'Piepenaugust' genannt, das später abbrannte.

73. Wie in allen Orten, die zu Reltburg-Loccum gehören, spielt das Schützenfest auch in Winzlar eine große Rolle. Das Schützenfest hat, seit altersher immer ein Motto. Sogar der 'Alte Fritz' soll schon einmal durch den Ort gestapft sein. Fröhlichkeit ist wie bei all diesen Festen die Devise. Es kommt dabei garnicht darauf an, daß die Anzugordnung stimmt. Die Hauptsache ist, daß das Bier und der Korn gut gekühlt sind, wenn man beim Schützenkönig die Scheibe ans Haus nagelt.

74. Wir stehen an der Stelle, wo die heutige B 441 nach links in Richtung Bad Rehburg abbiegt; rechts führt die Straße vom alten Bahnhof Winzlar in den Ort hinein. Hier stand die Gastwirtschaft 'Zum Lustigen Anton'. Wenn das Steinhuder Meer voller Champagner wär, kämen doch alle wandeter erst zum 'lustigen Anton' her. So sang er es seinen Gästen von einer kleinen Empore in seiner Gastwirtschaft vor, und begleitete sich an einer selbstgebauten Orgel. Das Orgelbauen hatte er auf seinen Wanderschaften im Bückeburgischen gelernt. Die Postkutschen, die aus dem königlichen Bad kamen, kundigten sich schon durch Hornsignale an, sodaß Anton Bultmann immer wußte, wie die Kutschen besetzt waren. Als er eines Tages in einem Handwagen, der von einem dressierten Ziegenbock gezogen wurde, durch die Gegend fuhr, kippte der Wagen um, und Anton verletzte sich so arg, daß er an den Folgen des Unfalls starb.

75. Nach dem Jahre 1866 wurde aus der Hannoverschen Post die Kaiserliche, die ihre Hauptstelle in Bad Rehburg hatte. So, wie von Rehburg August Schrader und Stöxen nach Bad Rehburg rnußten, um von dort die Post abzuholen, um sie dann zu verteilen, fuhr der am 19. September 1880 geborene Postbote Wesemann von Münchehagen nach Bad Rehburg. Er hatte auch Winzlar mitzubestellen. Wir sehen ihn hier mit seinem Postwagen vor der Homeyerschen Gastwirtschaft und Gemischtwarenhandlung, die zugleich Posthaltestelle war. In der Eingangstür steht der damalige Inhaber und Besitzer mit seiner Frau. Die Aufnahme entstand im Jahre 1910.

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