Reichenau in alten Ansichten

Reichenau in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Wehrle
Gemeente
:   Reichenau
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5145-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Reichenau in alten Ansichten'

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9. 'Dummels Watt' macht Vesperpause auf dem Gnadensee. Zu dieser Gruppe gehörten einst JuIius Dummel, sein Bruder Karl Durnmel, Alfred Roth, August Glönkler, Hermann Blum und Erwin Böhler. Das Münster (im Bildhintergrund) war früher durch einen breiten Schilfgürtel vom nahen Seeufer getrennt. Heute befindet sich hier der Sportboothafen mit Parkplätzen und langen Bootsstegen.

10. An der 'Netzenhänke' in der 'Glempere' werden die getrockneten Netze abgenommen. Der Gewanname 'Glempere' entstand aus der Verpflichtung des jeweiligen Hofbesitzers, den im Nebel verirrten Fischern durch Klopfen auf Blechkannen die Rückkehr zum Ufer zu erleichtern. Heute steht an dieser Stelle eine Reihe von Wochenend- und Badehäuschen .

11. Auf dem Bild sieht man Erwin Gasser beim 'Zoeken'. Eine geschlossene Eisdecke ermöglichte den Fischfang auch in der kalten Jahreszeit. Ein kleiner Holzschlitten, der an zwei Seiten eine Wand aus Stroh trug, ein Korb für den Fang, ein Milchbecken für die 'Röckel', das war der Köder, eine Traubenbutte mit Heu für die kalten Füße und eine gute Zockerschnur waren die Ausrüstung für diesen 'Sport'. Es wurden meistens Kretzer (in der Schweiz Egli genannt) gefangen, die fast immer gebacken auf den Tisch kamen. Dieser 'Sport' war eine wichtige Einnahmequelle für die Einwohnerwährend des Winters.

12. Das 'Berggässli", ein idyllischer, aber steiniger und steiler Weg, führte von Mittelzell nach Oberzell. Auch heute noch begleiten große Rebgelände den Wanderer oder Autofahrer auf einer gut ausgebauten Straße.

13. Solche Wiesenwege gab es nicht nur zur Hochwart hinauf, sondern auf der ganzen Insel. Sie ermöglichten es dem Landwirt, auf seine weit verstreuten Grundstücke zu gelangen. Mit der Intensivierung des Gemüsebaus waren diese Wege für Pflug und Traktor nicht mehr zeitgemäß und wurden im Rahmen der Flurbereinigung erweitert und ausgebaut.

14. Nach der Weinlese im Herbst wurden die vollen Butten mit Schubkarren zum Winzerkeller befördert. Es war eine mühsame Arbeit, auf den kiesigen und unebenen Wegen die Ernte des Jahres zur Kelter zu fahren. Hier haben (von links) Max Uricher, ein unbekannter Helfer, Fridolin Ruf, Johann Weite und Josef Böhler den Schubkarren für das Foto lachend in die andere Richtung gedreht, Das Gebäude rechts war früher die Klosterbibliothek, später die Wirtschaft 'Zur Krone', und beherbergt heute die Bundespost. Das tausendjährige Münster schaut noch wie einst in die schöne Insellandschaft.

15. Weinlese , auch 'Herbsten' genannt, am 'Marxenberg'. Frau Emilie Gasser und ihr Sohn sind eifrig bei der Arbeit. Nur manchmal geht der Bliek für ein kurzes Atemholen auf den See und die angrenzenden Ufer.

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16. August Wurz bringt seine Trauben zum Winzerkeller. Der Jahrgang 1927 war ein guter, denn die roten Burgundertrauben aus dem 'Klosen' sind gut gereift. Der 'Klosen' ist ein Gewann östlich der alten Klostermauer. Der Gewanname 'Klosen' leitet sich vermutlich nach einer damals sich dort befindlichen Nikolauskapelle (nach Prof. Dr. K. Beyerle) oder von der Zelle einer Klausnerin (nach Pfarrer Berenbold) ab.

17. August Beek und seine Tochter holen ihre Trauben aus den Reben an der Südseite der St.Georgs-Kirche in OberzeIl. Die Reben wurden vor mehreren Jahren entfernt. Heute wird dort Gemüse angebaut.

18. Keilermeister Hubert SätteJe vor einer Reihe von Holzfässern. Heute werden die Trauben durch moderne Kelteranlagen gepreßt und der Wein in Stahlfässern gelagert. Der Winzerverein Reichenau wurde 1896 nach dem Vorbild der Hagnauer Winzergenossenschaft gegründet. Die Kelleranlagen befinden sich im ehemaligen Klosterkeller.

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