Reichenau in alten Ansichten

Reichenau in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Wehrle
Gemeente
:   Reichenau
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5145-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Reichenau in alten Ansichten'

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29. Das 'Schiff' ist eine Gastwirtschaft mit einer langen Tradition. Es war früher das Grethaus der Reichenauer Schifferzunft. In den unteren Räumen war eine Bäckerei. In die Gaststube im ersten Obergeschoß kommen wie einst einheimische und fremde Gäste , um ein gutes 'Viertele' zu trinken.

30. Die Schiffahrt auf dem Bodensee war für den aufstrebenden Fremdenverkehr neben der Eisenbahn ein wichtiges Transportmittel. Im Bildhintergrund sieht man den Raddampfer 'Hohenklingen' der 'Schweizerischen Dampfbootgesellschaft Untersee und Rhein'. Die ankommenden Gäste der hiesigen Hotels wurden am Landungssteg von Hotelportiers in Uniform abgeholt, um das Gepäck mit Schubkarren oder kleinen Leiterwagen zum Hotel zu bringen. Nach 1920 war es möglich, mit einem Dornier-Flugboot von Konstanz aus Rundflüge über den Bodensee und zur Reichenau zu machen.

31. Eine Goldene Hochzeit auf der Reichenau, damals wie heute ein großes Fest für die Familie, wurde im Bild festgehalten. Das Jubelpaar Johann Okle mit Frau Antonie geborene Glönkler, links Heinrich Koch und Frau Beate geborene Stader. rechts Franz Okle und Frau Johanna geborene Stader. In der hinteren Reihe, von links: Hanni Koch und Heiner Koch, Anna Stader geborene Beck undJosefStader, Thekla Koch und Franz Okle.

32. Im Jahre 1935 fand auf der Insel ein Veteranentreffen statt. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden die Veteranen von 1870171 sehr verehrt und fanden sich oft zusammen. Das Bild zeigt neben den fremden Gästen in der ersten Reihe rechts Franz Xaver Prinz und daneben Maximilian Beek. In der zweiten Reihe sieht man Waldhüter Egenhofer (4. von links), dann Kapellmeister Gasser (6. von links), Richard Honscll (7. von links) und Januarius B1um (8. von links). Sie und andere bildeten den 'Militärverein'. Im Gehrock, Zylinder und Regenschirm, orden- und medaillengeschmückt, kamen sie mit der Bürgerkompanie zusammen, um an den kirchlichen und sonstigen Festen teilzunehmen.

33. Die Bezirkssparkasse Reichenau befand sich früher in den Räumen des damaligen Rathauses. Sechs Personen arbeiteten in einem Raum , der auch noch als Grundbuchamt der Gemeinde diente. Das Bild zeigt im Jahr 1938 von links: Alfons Beek, Anton Schmäh, Alfred Kaufrnehl, Josef Blurn, Alfons Meier und Karl Beek, der später Bürgermeister wurde.

34. Ein Zeppelin über dem Münster und Rathaus. Das war damals ein vertrautes Bild, denn alle Luftschiffe, die in Friedrichshafen gebaut wurden, fuhren über unsere Insel. Ein Nachfahre der Fischermeisterfamilie Koch, ein Kapitänleutnant Koch, war Luftschiffkapitän. Er wurde während des Ersten Weltkriegs über Paris abgeschossen.

35. Durch Schneetreiben war die Straße von Mittelzell nach Niederzell im Winter 1933 bei 'Allenwinden' zugeweht. Die Reichenauer wurden durch 'Fron' verpflichtet, die Straße wieder frei zu machen. Hans Honsell (2. von links), der alte Schweizer (4. von links), Hermann Wehrle (5. von links), das 'Allenwinden-Mariele' (7. von links) und Arthur Welte (8. von links) halfen den Weg frei zuräumen.

36. So transportierten die 'Auer' einst ihr Heu, das sie auf den Wiesen auf dem Festland aufbereitet hatten. Auf dem Bild Hans Honsell mit seiner Heugondel vor der 'Herrenbruck'.

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37. Im Jahre 1925 feierte die Reichenau das 1 200jährige Gründungsfest des Klosters und der Gemeinde. Aus diesem Anlaß wurde auf der Reichenau ein Freilichtspiel aufgeführt. Im Klostergarten war eine große Bühne aufgebaut worden. Die Zuschauer hatten den Bliek auf die Bühne und die sommerliche Seelandschaft. Das Bild zeigt den Reigen der 'Auer' Jugend im zweiten Akt des vom Inselarzt Dr. Karl Flesch verfaßten Festspiels 'Hermannus Contractus. der Mönch der Reichenau', Das Spiel wurde von Pfingsten bis Ende August jeden Sonn- und Feiertag mit großem Erfolg aufgeführt.

38. Beim Reichenauer Festspiel 1925 sah man den Einzug des Konstanzer Bischofs, eine Szene aus dem dritten Akt. Die Rolle des Bischofs spielte der Schiffsanbinder Joharm Koch.

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